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Wir halten Sie mit Neuigkeiten über Aktionen, spannenden Themen oder Aktuellem auf dem Laufenden.

30.01.2023 #Autofasten2023: Schicken Sie Ihr Auto in den Urlaub!

Mit einer gemeinsamen Aktion suchen wir und der Carsharing-Anbieter book-n-drive Teilnehmende, die während der Fastenzeit das eigene Auto stehen lassen, auf Mobilitätsalternativen setzen und darüber berichten wollen.

Sechs Wochen lang freiwillig ohne eigenes Auto auskommen? Wer das einmal ausprobieren möchte, der ist bei der Aktion #Autofasten2023 richtig. Denn wir suchen in der sechswöchigen Fastenzeit vom 22. Februar bis 6. April zusammen mit dem Carsharing-Anbieter book-n-drive Teilnehmende, die vom Aschermittwoch bis zum Gründonnerstag mal einen anderen Weg einschlagen und ohne Auto auskommen wollen. Alternativen, um mobil zu sein, gibt es genug: Bus und Bahn, Carsharing, das Fahrrad oder die eigenen Füße.

So einfach funktionierts: Zum Start der Fastenzeit geben die Teilnehmer:innen ihren Autoschlüssel in die Obhut der infra und bekommen im Austausch dafür ein kostenloses, sechs Wochen gültiges ÖPNV-Ticket für ihre gewohnten Strecken sowie 250 Euro Fahrtguthaben von book-n-drive, das beliebig eingesetzt werden kann.

Sie wollen dabei sein? Alle Autobesitzer:innen können sich bis zum 12. Februar 2023 bei uns über einen ausfüllbaren Steckbrief ganz einfach bewerben. Wichtig ist, dass die Teilnehmenden Social-Media-affin sind, denn regelmäßig gilt es, kurze Rückmeldungen zum Alltag ohne eigenes Auto in Form von Fotos, Videos und/oder Texten an uns zu senden. Diese werden dann wöchentlich auf unseren Social-Media-Kanälen und von book-n-drive veröffentlicht. Die Details zur Aktion sind ebenfalls im Internet zusammengestellt.
Die Aktion #Autofasten2023 ist auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, das eigene Mobilitätsverhalten unter die Lupe zu nehmen und vielleicht sogar dauerhaft zu ändern. Los geht’s! Wir freune uns auf Ihre Bewerbung.

03.01.2023 Gemeinsam in Fürth gegen Energiesperrungen

Sozialreferat und Jobcenter der Stadt Fürth und wir werden zukünftig noch enger zusammenarbeiten, um Sperrungen in Folge von Energieschulden zu vermeiden – so sieht es der neue Kooperationsvertrag vor, den die drei Partner heute unterzeichneten.

Wenn Energieschulden auflaufen, weil unsere Abschläge und Rechnungen nicht gezahlt und Zahlungsaufforderungen ignoriert werden, droht irgendwann sogar eine Versorgungsunterbrechung. Allerdings muss niemand Sorge haben, dass plötzlich das Licht ausgeht. Sperrungen werden grundsätzlich angekündigt und zukünftig sollen sie noch seltener werden.

„Wir möchten alles tun, damit Versorgungsunterbrechungen die absolute Aus-nahme und das allerletzte Mittel bleiben“, darin sind sich Carola Pfaffinger, Geschäftsführerin des Jobcenters der Fürth Stadt, Dr. Benedikt Döhla, der Fürther Sozialreferent und unser Geschäftsführer Marcus Steurer einig. Deshalb haben die drei Partner einen institutionalisierten Informationsaustausch eingerichtet und arbeiten ab sofort noch enger zusammen, um bei drohenden Sperrungen rechtzeitig eingreifen zu können. So können Sozialleistungsbezieher z.B. Energieschulden nach einem vereinbarten Ratenplan abtragen. Altschulden aus früheren Verträgen führen nicht mehr automatisch zu Sperrungen, solange laufende Zahlungen bedient werden und mit der infra eine individuelle Rückzahlungsvereinbarung abgeschlossen wurde. In besonderen Ausnahme- und Härtefällen springen sogar die Sozialleistungsträger ein.

Genauso wichtig ist aber, betont unser Chef Marcus Steurer, dass Energieschulden erst gar nicht entstehen, etwa durch unerkannte Stromfresser. „Hier gibt es für betroffene Haushalte z.B. den individuellen Stromspar-Check und den Energiespar-Service als besondere Beratungsangebote“. Der kostenlose Service kann mit einfachen Mitteln Strom- und Wasserkosten um bis zu 150 Euro im Jahr einsparen. Nähere Informationen dazu gibt es bei uns auf der Webseite.

Kooperation infra Energiesperrung

Bildquelle Stadt Fürth Referat IV

02.01.2023 Stadtwerke Zirndorf setzen Zusammenarbeit mit der Fürther infra fort

Technische Betriebsführung des Gasversorgungsnetzes

Seit Januar 2011 sind wir für die technische Betriebsführung des Gasversorgungsnetzes in Zirndorf zuständig. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages wurde die Partnerschaft nun um weitere vier Jahre verlängert. Vorausgegangen war eine europaweite Ausschreibung der Stadtwerke Zirndorf GmbH, worauf wir abermals den Zuschlag bekamen.

Für den Geschäftsführer der Stadtwerke Zirndorf, Andreas Neusinger, hat sich die professionelle Zusammenarbeit in den letzten elf Jahren hervorragend bewährt. Durch die nachbarschaftliche Nähe und unsere fachliche Kompetenz, ist weiterhin eine zuverlässige Gasversorgung in Zirndorf sichergestellt. Die Gasversorgungsnetze werden auch in Zukunft eine entscheidende Rolle im Rahmen der Energiewende spielen, so Neusinger weiter. Nicht nur als Brückentechnologie, sondern möglicherweise zum Transport erneuerbarer Gase.

Unser Geschäftsführer Marcus Steurer freut sich sehr über die Fortführung der Kooperation: „Mehr denn je ist es unsere Aufgabe, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und ein verlässlicher Partner für eine grüne und ressourcenschonende Zukunft zu sein. Genau nach diesem Prinzip werden wir die Betriebsführung des Zirndorfer Gasnetzes weiterverfolgen.“
 

Vertragsunterzeichnung infra Zirndorf 2023
30.12.2022 Parkhaus Jakobinenstraße: Quartiersgarage bietet günstige Mietangebote für Anwohner

Das städtische Parkhaus „Jakobinenstraße“ mit Zugang von der Gebhardtstraße bietet den Anliegern seit nunmehr eineinhalb Jahren die Möglichkeit, das eigene Fahrzeug witterungsgeschützt zu parken. Es ist schnell zu Fuß über die Pickertstraße und die Fußgängerampel erreichbar, außerdem gibt es Radabstellplätze. Die Parkgarage bietet 505 Stellplätze, die fest zugewiesen werden können. Die monatliche Miete beträgt 79 €. Davon sind 47 Stellplätze mit Ladepunkten ausgestattet. Mit einem zusätzlichen Preis von 30 € pro Monat kann hier ein Dauerstellplatz mit exklusivem Ladepunkt gemietet werden. Den Ladestrom können die Mieter zu attraktiven Konditionen über den Ladeverbund+ beziehen. Tipp: Als Energiekunde der infra erhalten diese hier bei Registrierung einen zusätzlichen Rabatt. 
Das Parkhaus bietet zudem ein durchdachtes Sicherheitskonzept: Dazu gehören eine gute Ausleuchtung aller Parkebenen und des Treppenhauses, welches per Video überwacht ist.  Ein neu eingerichtetes Notrufsystem sorgt künftig dafür, dass im Gefahrenfall die Polizei verständigt werden wird. Vielleicht haben Sie das Parkhaus „Jakobinenstraße“ aber auch bereits in einem anderen Zusammenhang kennengelernt? Seit geraumer Zeit befindet sich gleich ebenerdig im Zugangsbereich eine komfortable DHL-Paketstation. 
Ein Stellplatz im Parkhaus zahlt sich aus! Denn gerade bei sich verstärkenden Extremwetterlagen bietet es Schutz und Werterhalt für das ganze Fahrzeug. Versicherungen unterstützen dies durch Beitragsrabatte, denn auch Vandalismus und Diebstahl werden hier eher abgewehrt. Zudem entfällt im Winter das lästige Scheibenkratzen bei Frost, und hier kann das Privatauto auch längere Zeit wie im Urlaub abgestellt werden ohne Sorgen, dass es möglicherweise beschädigt oder abgeschleppt wird. Machen Sie sich mit den Vorzügen des Parkens im Parkhaus vertraut und nutzen als Anwohner aus dem Umfeld der Hornschuchpromenade (Bewohnerparkgebiet A02) die Möglichkeit zum einwöchigen kostenlosen Schnupperparken innerhalb des Aktionszeitraums von Januar bis März 2023. Wer dann bis 31.03.2023 einen Mietvertrag abschließt, erhält 10% Rabatt auf die Parkgebühr für ein Jahr. Für Anwohner aus diesem Bereich, die bereits einen Stellplatz im Parkhaus angemietet haben, gelten übrigens die gleichen Vergünstigungen für jeweils ein Fahrzeug. Diejenigen, die bereits einen Stellplatz gemietet haben, haben die Möglichkeit neue Mieter zu werben und profitieren davon, indem sie im kommenden Kalenderjahr einen Monat kostenlos parken. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bei uns unter der E-Mail: parken@infra-fuerth.de

Parkhaus Jakobinenstraße Fürth
19.12.2022 infra informiert: Fahrpreiserhöhungen im ÖPNV

Ab dem 1. Januar 2023 steigen die Fahrpreise im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) um durchschnittlich 3,02 Prozent an. Diese Preisanpassung wird für 2023 erstmals durch den sogenannten MobiDex VGN berechnet. Der Index setzt sich zu 50 Prozent aus der Einkommensentwicklung privater Haushalte und zu 50 Prozent aus der prognostizierten Kostensteigerung der Verkehrsunternehmen zusammen. Wichtig dabei ist, dass die Preisfortschreibung für 2023 noch vor dem Ukraine-Krieg und der damit verbundenen Steigerung der Kraftstoff- und Energiekosten berechnet wurde, sodass sie nicht überdurchschnittlich hoch ausfällt. Derzeit werden etwa 45 Prozent der Kosten für den ÖPNV durch den Verkauf von Fahrscheinen gedeckt, den Rest trägt die öffentliche Hand. Preise für Fürth zeigen sich aktuell folgendermaßen: Das JahresAbo für die Preisstufe B kostet ab Januar 54,80 Euro pro Monat, das 9-Uhr-Abo 27,90 Euro pro Monat. Das Abo kann einfach, schnell und bequem online beantragt werden. Für gelegentliche Fahrten empfiehlt die infra das TagesTicket Solo (5,90 Euro) oder das online-Ticket (Einzelfahrt 2,50 Euro). Alle Tickets und Preise haben wir hier zusammengestellt.
Wir weisen zudem auf den neuen elektronischen Tarif egon hin. Mit dem eTarif bietet der VGN besonders Gelegenheitskunden eine ganz einfache Möglichkeit, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen: mit der egon-App einchecken, einsteigen und losfahren. Umstiege und das Fahrtende erkennt das System dann automatisch. Am Ende von 31 Tagen wird der Fahrpreis per Paypal oder Kreditkarte bequem abgebucht. Wer häufiger fährt, spart durch einen rabattierten Fahrpreis. Wer mitmachen möchte, braucht nur die egon-App in einem der App-Stores herunterzuladen. Weitere Infos gibt es unter ww.vgn.de/egon.

14.12.2022 Die infra Weihnachtsspende 2022

Im Rahmen unserer alljährlichen Weihnachtsspendenaktion wurden in diesem Jahr sechs Fürther Einrichtungen mit der Zusage über Geldspenden von insgesamt 12.000 Euro überrascht. Über einen symbolischen Scheck aus den Händen des Fürther Oberbürgermeisters und infra-Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Thomas Jung und unseres Geschäftsführers Marcus Steurer in Höhe von jeweils 2.000 Euro durften sich heute die Verantwortlichen der Fürther Tafel, des Fürther Frauenhauses, der Firmenferienbetreuung, des AWO Kreisverbands Fürth-Stadt, der Bahnhofsmission Fürth und der Fürther Wärmestube freuen.
Zusätzlich gab es eine besondere Überraschung für die Fürther Lebenshilfe: Neun infra-Auszubildende haben mit einer Plätzchenback-Aktion Spenden von über 1.200 Euro gesammelt, die ebenfalls heute übergeben wurden. Eigenhändig verwandelten die Azubis 50 Kilogramm Teig in der infraeigenen-Kantine in knuspriges Weihnachtsgebäck. Anschließend verkauften sie über 300 Tütchen dann gegen eine freiwillige Spende an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens. Unser Chef Marcus Steurer rundete den Betrag ebenfalls auf 2.000 Euro auf. Verwendung findet das Geld in der Kind- und Eltern-Frühförderung. Genauer gesagt in der Schreiambulanz, die hilflosen und erschöpften Eltern, deren Babys viel schreien und sich nicht beruhigen lassen, präventive Beratungsmaßnahmen bietet, damit den Kindern geholfen wird, zur Ruhe zu kommen und einen Rhythmus zu finden. Die Schreiambulanz wird von ortsansässigen Kinderärzten und Hebammen und häufig auch von betroffenen Eltern empfohlen.
Nach den Worten unseres Geschäftsführers ist es für uns eine Herzensangelegenheit vor Ort zu helfen. „Wir sind in jeder Beziehung für unsere Stadt am Werk“, unterstreicht er den Leitgedanken des Unternehmens. Gerade jetzt ist es wichtig zusammenzuhalten und eng beieinander zu stehen. Und das beweisen die infra-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag: Rund um die Uhr funktioniert die Versorgung Fürths, inklusive öffentlicher Personennahverkehr und Bäderlandschaft. Genauso wichtig sind aber unsere außerordentlichen Spenden für gemeinnützige Zwecke, so Steurer weiter.
Mit dem Geld aus den weiteren Weihnachtsspenden werden die unterschiedlichsten Projekte finanziert: Der AWO Kreisverband Fürth-Stadt e.V. stemmt damit die Anschaffung eines Kleinbusses für die Einrichtung FINTEG. Die Evangelische Bahnhofsmission Fürth hingegen hat unterschiedliche Verwendungszwecke: Es werden Lebensmittel beschafft, da vor dem Hintergrund der Kostensteigerung das geplante Budget voraussichtlich nicht reicht. Weiterhin soll auch Ausstattung für die Notschlafstelle gekauft werden. Hinzu kommen noch Ausgaben aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich, wie zum Beispiel für Hygieneartikel oder Medikamente. Die letzten beiden Posten bestreitet die Bahnhofsmission ausschließlich aus Spendengeldern. Die Fürther Wärmestube wird den Betrag zur Aufstockung des dort vorhandenen Energiefonds verwenden. Damit sollen ab Januar 2023 bedürftige Bürgerinnen und Bürger unterstützt werden. Die Wärmestube selbst hat den Fonds schon aufgestockt und freut sich nun über die Zuwendung der infra. Energiekosten werden auch bei der Fürther Tafel mit der Spende der infra finanziert. Das Frauenhaus wird einen Überbrückungs-Fonds für Bewohnerinnen und deren Kinder einrichten. So kann im Notfall sofort und unbürokratisch das Allernötigste gekauft werden, bis die staatlichen Hilfen, wie zum Beispiel Jobcenter-Leistungen beantragt sind und greifen. Großes vor hat die Fürther Firmenferienbetreuung: 50 Prozent der infra-Zuwendung fließen in die Öffentlichkeitsarbeit. Es wird im nächsten Jahr ein neues Logo geben, und damit werden sowohl ein neuer Flyer für die Firmen als auch T-Shirts für die Kinder und Betreuer finanziert. Die anderen 50 Prozent ermöglichen Tagesausflüge und ein Projekt zum Thema Nachhaltigkeit.

anwesende Personen:
Lebenshilfe Fürth e.V.:
Lilit Zebli-Avayan, Fundraising/Förderwesen & Ulrike Gundlach, Bereichsleiterin, Kind und Eltern Frühförderung & Michaela Ortlieb, Öffentlichkeitsarbeit
Fürther Tafel e.V.:
Günther Neumann, Vorsitzender
Fürther Treffpunkt Wärmestube:
Thomas Bergsch, Abteilungsleiter Wohnen im Amt für Soziales, Wohnen und Seniorenangelegenheiten
AWO Kreisverband Fürth-Stadt e.V.:
Udo Weißfloch, Geschäftsführer & Karin Vigas, stellvertretende Vorstandsvorsitzende
Evangelische Bahnhofsmission Fürth e.V.:
Rudolf Walczak, 2. Vorstandsvorsitzender
Firmenferienbetreuung - Fürther Bündnis für Familien:
Maria Livadiotou, Projektleitung Fürther Firmenferienbetreuung & Schirmherrin Dr. Alexandra Fahning & Martina Kaiser, Leitung der Steuerungsgruppe Fürther Bündnis für Familien & Schirmherr Dr. Benedikt Döhla
Frauenhaus Fürth – Hilfe für Frauen in Not e. V.:
Gabriella Schobel, Verwaltungskraft
infra:
Dr. Thomas Jung, Aufsichtsratsvorsitzender & Marcus Steurer, Geschäftsführer

infra Weihnachtsspende 2022
infra Weihnachtsspende Azubi 2022
12.12.2022 Die infra informiert: Wichtige Änderungen für die Fürther ÖPNV-Abo-Kundschaft

Bisher wurden die Fürther ÖPNV-Abo-Kunden und -Kundinnen gemeinsam von der VAG Nürnberg und der Fürther infra betreut. Gesetzliche Vorgaben und Änderungen machen es notwendig, dass dies nun getrennt erfolgen muss. Konkret heißt das für unsere Kundschaft, die sich weiterhin von uns beraten lassen möchte, dass sie ihr Abo per Online-Formular unter www.infra-fuerth.de/abo neu bestellen muss. Alle Formalitäten mit der VAG erledigen daraufhin wir.
Als Dankeschön für den Online-Abschluss spendieren wir einen 5-Euro-Gutschein für das Ludwigscafé im Fürther Hauptbahnhof, gleich neben unserem Servicecenter. Selbstverständlich bleibt der Preis gleich und die 600 Freiminuten pro Monat für das VAG_Rad erhalten. Alternativ zum online-Abschluss kann auch der handschriftlich ausgefüllte Abo-Antrag eingereicht werden.

Bus
29.11.2022 Ein himmlischer Job: Fürther Christkind ist mit dem Weihnachtsmobil der infra unterwegs

Endlich ist es wieder so weit: In der Vorweihnachtszeit hat das Fürther Christkind jede Menge himmlische Aufträge. Rund 80 bis 100 Termine stehen in den vier Wochen vor Weihnachten in verschiedenen Vereinen, Altenheimen, Kindergärten und auf dem Weihnachtsmarkt an.
Damit die Himmelsbotschafterin samt Flügel und prächtigem Gewand überall sicher und pünktlich ankommt -die ersten Fahrten erfolgten noch direkt über das Marktamt- haben wir wieder das Weihnachtsmobil samt Fahrer startklar gemacht. Unser Chef Marcus Steurer wünschte bei Fahrtantritt eine schöne Adventszeit. Er freut sich, dass die infra dazu beitragen darf, dass viele Menschen gerade in der Vorweihnachtszeit unvergessliche Augenblicke erleben können.

Fürther Christkind 2022
27.11.2022 infra-Mitarbeiter:innen-Bus

Strom, Erdgas, Trinkwasser, Parken, Bäder und noch viel mehr – für das Leben in unserer Stadt stehen wir wie kein zweiter. Doch wer genau steht jeden Morgen auf, um unsere Stadt am Laufen zu halten? Das kann jetzt jeder auf dem vorwiegend in Eigenregie entstandenen infra-eigenen Bus sehen: Unter den Begriffen TaktGeber und ZukunftsWerker sind stellvertretend für das gesamte infra-Team Fotos von einem Teil der Kolleginnen und Kollegen abgebildet. Egal, ob Monteur, Beratungsteam oder Fahrpersonal, sie sind die Gesichter hinter der infra und geben jeden Tag ihr Bestes für die Fürther Lebensqualität.

Mitarbeiterbus der infra
25.11.2022 Es werde Licht: 200 Jahre öffentliche Beleuchtung

Heute erinnerten Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und infra-Geschäftsführer Marcus Steurer an einen wichtigen Meilenstein in der Fürther Stadtentwicklung: Vor gut 200 Jahren, am 20. November 1822, haben 85 Öllaternen erstmals für Licht und damit für mehr Sicherheit im, bis dahin nächtlichen Dunkel, des öffentlichen Raums gesorgt. Die ersten Laternen und Drähte kosteten damals über 3.000 Gulden. Den Unterhalt finanzierten engagierte Bürger durch freiwillige Beiträge.
Mit der Fertigstellung des Gaswerks 1858 übernahm die "Aktiengesellschaft für Gasbeleuchtung zu Fürth", quasi die Vorgängergesellschaft der heutigen infra, die Verantwortung. Anstelle der inzwischen 122 Öllaternen wurden 233 Gaslaternen aufgestellt. Zur Eröffnung am Kirchweih-Samstag, 2. Oktober 1858, war das Rathaus durch Hunderte von Gasflammen in Szene gesetzt. 1871 waren dann alle Straßen und Plätze der Stadt Fürth ausschließlich mit Gas beleuchtet.
Doch die Entwicklung ging weiter: Bereits 1891 wurde die Kirchweih vom Waagplatz bis zur katholischen Kirche mit 18 Bogenlampen elektrisch beleuchtet. Mit dem Voranschreiten des Strom-Netzausbaus nahm auch die Elektrifizierung der Straßenbeleuchtung zu. 1967 ging deshalb die letzte im Stadtgebiet noch betriebene Gaslaterne außer Betrieb. Noch immer ist die Straßenbeleuchtung im Eigentum der Stadt Fürth. Die infra hat die Betriebsführung inne und kümmert sich um die rund 11.400 sogenannten Lichtpunkte. Von 2006 2012 erfolgte eine einschneidende Modernisierung des Beleuchtungsnetzes: Bis zum Jahr 2012 wurden alle veralteten Qecksilberdampflampen gegen effizientere Natriumdampfhochdruckleuchten getauscht. 2017 ersetzte die infra die 1.900 Glühlampen am Rathaus durch energiesparende LED-Lampen. 2019 begann dann die Umrüstung auf die Technologie von heute: LED. Diese Leuchten verbrauchen bei gleicher Lichtleistung deutlich weniger Energie“, erklärt Steurer. Rund 2 Millionen Kilowattstunden (kWh) waren das nach seinen Angaben im Jahr 2021. So viel wie der Jahresverbrauch von etwa 660 Haushalten. 2008 war es mit 5,2 Millionen kWh noch mehr als das Doppelte. Rund 600.000 Euro hat diese Umrüstung den städtischen Energieversorger gekostet. Oberbürgermeister Jung ist sich aber sicher, dass sich in jedem Fall auszahlt, denn neben dem finanziellen Aspekt wird auch die Umwelt um rund 530 Tonnen CO2 pro Jahr entlastet. Weiterhin wird die Lichtverschmutzung reduziert und die neutrale Lichtfarbe wirkt sich positiv auf den Insekten- und Artenschutz aus. Darüber hinaus erhöhen sich die Wartungszyklen der neuen Leuchten von vier auf 16, im Idealfall sogar auf 20 Jahre. Durch den Austausch von rund 1.600 energetisch ineffizienten Seilleuchten ist eine weitere Reduktion des Stromverbrauchs um ca. 400.000 kWh bis 2025 geplant. Diese wurden bei der LED-Umstellung zunächst aus Kostengründen ausgespart. Vor dem Hintergrund der steigenden Strompreise hat sich aber jetzt die ursprüngliche Amortisationszeit halbiert.
Ein besonders innovatives System setzt die infra mit der sogenannten adaptiven Beleuchtung in naturnahen Räumen wie zum Beispiel am Käppnerweg ein. Ein kleiner Kasten sorgt dabei für den Clou: Er reagiert, ähnlich wie ein Bewegungsmelder, auf Radfahrer oder Fußgänger, die unterwegs sind und verstärkt dann die Helligkeit der Straßenbeleuchtung. „Da die smarten Leuchten miteinander kommunizieren, schalten sich eine Reihe von Leuchten vor und hinter dem Objekt gleichzeitig mit ein und das Licht „läuft“ sozusagen mit, beziehungsweise ist immer ein Stück voraus“, erklärt Steurer. Wird im Anschluss keine Bewegung mehr registriert, dimmen sich die Leuchten auf ein geringeres Mondschein-Lichtlevel von 20 Prozent der üblichen Lichtstärke herunter. Erst in diesem Herbst wurde der Fuß- und Radweg „Am Friedhofsweg“ umgerüstet. Insgesamt 15 solcher Strecken mit 170 adaptiven Leuchten sind damit in Fürth bereits im Einsatz.
Für die infra ist es damals wie heute wichtig, mit einer guten Ausleuchtung von Straßen und Wegen für die Sicherheit und den Komfort für die Fürther Bevölkerung zu sorgen. Doch die Anforderungen sind heute wesentlich vielfältiger als noch vor 200 Jahren. Themen wie Dimensionierung, Energieverbrauch, Lichtverschmutzung, Insekten- und Artenschutz und CO2-Einsparung werden immer wichtiger. Dem werden wir aber als Taktgeber für ein lebendiges Fürth weiterhin gerecht, verspricht der infra-Chef.


Zahlen zur Fürther Straßenbeleuchtung:

  • Lichtpunkte: 11.433 Stück
  • Schaltstellen mit Zählereinrichtung: 231 Stück
  • Mitarbeiter:innen: 5
  • Hubarbeitsbühnen: 2 Stück
  • Stromverbrauch 2021: 2.000.000 kWh
  • Stromkosten 2021: 360.000 Euro
Pressetermin 2022 200 Jahre Straßenbleuchtung
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