Das an zentraler Stelle rund um die Uhr zugängliche Gerät verbessert die Situation nach plötzlichem Herzstillstand in Fürth weiter und kann im Ernstfall Leben retten.
Bislang klaffte in der Fürther Westvorstadt eine Lücke im Fürther AED-Netz. Diese schließt nun ein öffentlich zugänglicher, neuer Defibrillator in der Hardenbergstraße am Trafohäuschen der infra gegenüber der Hausnummer 30. Die Patenschaft für das Gerät hat die infra übernommen. Sie unterstützt bereits an zahlreichen anderen Stellen im Stadtgebiet die Installation von AEDs und hat bestehende Patenschaften im gleichen Zug verlängert. „Im Ernstfall zählt jede Sekunde“, weiß infra-Geschäftsführer Marcus Steurer. „Ein gut erreichbarer AED ermöglicht es den Ersthelfern, schnell zu handeln. Mit unserem Engagement helfen wir das AED-Netz in Fürth weiter auszubauen und Überlebenschancen von Patienten deutlich zu erhöhen“, erklärt Steurer weiter.
Wenn möglichst früh und effizient mit der Wiederbelebung begonnen wird, könnten pro Jahr etwa 10.000 der mehr als 70.000 Menschen aller Altersgruppen, die in Deutschland am plötzlichen Herztod sterben, gerettet werden.
Alleine auf die Stadt und den Landkreis Fürth entfallen jährlich mehr als 200 solcher Ereignisse. Durch umgehende Erste Hilfe und schnell verfügbare AEDs können etwa 50 bis 80 davon gerettet werden.
Deshalb hat sich die AGNF mit ihrer Initiative FÜRTH SCHOCKT! (www.fuerth-schockt.de) in Stadt und Landkreis Fürth dem 2017 in Freiburg initiierten und zwischenzeitlich in vielen Regionen etablierten Projekt „Region der Lebensretter“ angeschlossen (regionderlebensretter.de). Appbasiert werden dabei registrierte Ersthelfer, die sich in diesem Moment in unmittelbarer Nähe zum Patienten aufhalten, im Notfall über die 112 Leistelle alarmiert. Der Weg zum nächstgelegenen Defibrillator wird gleich mit angezeigt.
Zwei Auszubildende der infra haben am Wasserwerk in Mannhof ein neues Habitat für Zauneidechsen geschaffen. Das bisherige Areal war durch den zunehmenden Schatten der umliegenden Bäume nicht mehr ausreichend besonnt und damit für die wärmeliebenden Reptilien zunehmend ungeeignet. Ein Auszubildender zum Umwelttechnologen und ein angehender Industriekaufmann gestalteten deshalb gemeinsam ein neues, sonnigeres Zuhause mit zahlreichen Versteckmöglichkeiten. Verschiedene Steinpflanzen wie Lavendel, Thymian und Hauswurz bieten den Tieren zudem Nahrung und Schutz vor natürlichen Feinden. Besonderen Wert legten die beiden auch auf einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen: Viele Steine und weitere Materialien des bisherigen Habitats wurden für die neue Anlage wiederverwendet.
Wer in den letzten Tagen in der Fürther Innenstadt unterwegs war, hat sie vielleicht schon entdeckt: Die kleinen Sticker in den Eingangsbegrünungen vor verschiedenen Geschäften oder in den bepflanzten Körben an den Straßenlaternen. „Für Fürth, von uns“ steht darauf. So weist das infra-Maskottchen Edi auf das neueste Sponsoring-Engagement des Unternehmens hin: Denn seit dieser Saison übernimmt die infra die Kosten für das blühende Grün in der Innenstadt und sorgt so wieder ein Stück mehr für ein lebenswertes Fürth.
Für infra-Geschäftsführer Marcus Steurer braucht eine Stadt neben einer funktionieren Infrastruktur auch attraktive öffentliche Räume. „Mit der Zusage der Finanzierung der Innenstadtbegrünung übernehmen wir gerne die Verantwortung für ein Projekt, das Nachhaltigkeit, Artenvielfalt und Aufenthaltsqualität auf gelungene Weise miteinander verbindet“, erklärt er das Engagement.
In dieser Saison setzen insgesamt 112 Blumenampeln und Pflanzsysteme mit integriertem Wasserspeicher blühende Akzente im öffentlichen Raum. Dazu zählen hängende Blumenkörbe, runde Pflanzkübel und begrünte Pflanztürme. Ergänzt wird das Konzept durch 124 einheitliche Eingangsbegrünungen vor Geschäften und Einrichtungen in der Innenstadt. Diese wurden einmalig bepflanzt und anschließend den Geschäftsinhaberinnen und Geschäftsinhabern zur weiteren Pflege übergeben. Gerade in Bereichen, in denen beispielsweise Feuerwehrzufahrten eine dauerhafte Begrünung im Boden nicht zulassen, schaffen die mobilen Pflanzgefäße dennoch wertvolle grüne Inseln mit Nahrung für Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und zahlreiche weitere Bestäuber. Gleichzeitig verbessern die Pflanzen das Mikroklima.
Eine besondere Rolle spielt dabei die Gemeine Bergminze (Calamintha nepeta), die als echter Insektenmagnet gilt. Ihre lange Blütezeit macht sie zu einer wertvollen Futterquelle für zahlreiche Bestäuber. Ergänzt wird sie durch weitere robuste, trockenheitsverträgliche Arten, die gezielt auf die Herausforderungen des Klimawandels abgestimmt sind. Die Pflanzkonzepte werden kontinuierlich weiterentwickelt und gemeinsam mit Fachinstitutionen auf ihre Widerstandsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit getestet. Was heute selbstverständlich erscheint, begann im Frühjahr 2021 als Idee des Innenstadtmanagements. Dort liegt auch die Planung und Umsetzung rund um die Innenstadtbegrünung. Wirtschaftsreferent Horst Müller begrüßt das Engagement der infra sehr: „Die Innenstadtbegrünung hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Erfolgsprojekt entwickelt. Dass die infra nun die Finanzierung langfristig übernimmt, gibt uns Planungssicherheit und ermöglicht es, das Begrünungskonzept kontinuierlich fortzuführen.“
Rechtzeitig vor den erwarteten hohen Temperaturen in den kommenden Tagen wird der kurzfristig aus der Rudolf-Breitscheid-Straße abgebaute Sprühnebler wieder in der Fürther Innenstadt aufgestellt. Der neue, zunächst vorläufige Standort befindet sich auf der kleinen Freiheit direkt neben dem Paradiesbrunnen. Wie berichtet, erwies sich der ursprüngliche Standort als ungünstig, weil – je nach Windrichtung – auch vorbeilaufende Personen oder angrenzende Bereiche, wie zum Beispiel Schaufenster und Eingangsbereiche, ungewollt Sprühnebel abbekommen haben.
Nach Angaben der zuständigen infra ist mit dem neuen Standort bewusst eine pragmatische Lösung gewählt worden, denn es war dort kein zusätzlicher Tiefbau notwendig, sodass der Sprühnebler kurzfristig und rechtzeitig vor der bevorstehenden Hitzeperiode wieder in Betrieb gehen konnte.
Ziel der infra ist es weiterhin, Erfahrungen mit der Technik, der Nutzung und der Eignung unterschiedlicher Standorte - auch in Bezug auf das jeweilige Umfeld - zu sammeln.
Nach Abschluss der laufenden Saison sollen die gewonnenen Erkenntnisse ausgewertet werden. Für das kommende Jahr wird geprüft, ob sich ein anderer, dauerhaft geeigneterer Standort anbietet.