ZukunftsWerk

Sie wollen die Versorgung

in unserer Stadt mitgestalten?

Unsere neue Bürgerbeteiligung "ZukunftsWerk"

Am 5. Juli 2022 startet die Registrierung für unsere neue Bürgerbeteiligung. Dann ist auch das Registrierungsformular online und Sie können sich wieder in Form eines qualifizierten Nachrangdarlehens beteiligen.

Dieses Mal stellen wir unter dem Motto „ZukunftsWerk“ eine unserer wichtigsten Aufgaben in den Mittelpunkt: Ihre Versorgung mit Trinkwasser und Erdgas. Wir bieten Ihnen einen festen Zinssatz in Höhe von jährlich 1,1 Prozent. Der Vertrag hat eine Mindestvertragslaufzeit bis zum 31. Dezember 2027. Angelegt werden kann jeder Tausenderbetrag ab mindestens 1.000 Euro bis maximal 50.000 Euro. Die Zinsauszahlung erfolgt jeweils zum Jahresende. Besonders wichtig: Für unsere Anleger fallen keine weiteren Kosten an. Anlegen kann nur eine geschäftsfähige natürliche Person, die Strom-, Erdgas- oder Fernwärmekunde der infra ist.

Neu ist, dass die Registrierung über die Plattform der Dallmayer Consulting GmbH laufen muss. Der Gesetzgeber gibt nämlich zur weiteren Stärkung des Anlegerschutzes seit Mitte letzten Jahres vor, dass der Vertrieb einer Bürgerbeteiligung zwingend von einem externen Anlagevermittler über dessen Internet-Dienstleistungsplattform erfolgen muss. Die Dallmayer Consulting GmbH, die uns bereits seit unserer ersten Bürgerbeteiligung im Jahr 2013 begleitet, verfügt über die erforderliche Erlaubnis nach § 34f GewO, als Finanzanlagenvermittler.

Neu ist auch, dass leider keine telefonischen Registrierungen mehr angenommen werden dürfen. Sie benötigen für Ihre unverbindliche Registrierung im Internet unbedingt eine aktive E-Mail-Adresse, da Sie Ihre Registrierung im Anschluss per E-Mail auf Korrektheit prüfen und bestätigen müssen. Für diejenigen Interessenten, die selbst kein Internet besitzen oder in Ihrem Umfeld keine Möglichkeit der Registrierung nutzen können, haben wir dennoch eine Lösung eingerichtet: Melden Sie sich dazu bitte telefonisch für eine Terminvereinbarung vor Ort: 0911 9704-4900.

Hinweis nach § 12 Abs. 2 und 3 Vermögensanlagegesetz:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Sie möchten mit uns das "ZukunftsWerk" gestalten?

Sie sind von unserem Erfolg überzeugt und möchten davon profitieren? Wir freuen uns über Ihr Vertrauen. Bevor es los geht, hier noch einige Hinweise:
1. Überlegen Sie bitte im Vorfeld, ob Sie allein oder mit Ehepartner/eingetragenen Lebenspartner zeichnen möchten.
2. Der Zeichnungsbetrag muss bereits bei der Registrierung eindeutig feststehen.
3. Nachträgliche, handschriftliche Änderungen sind nicht möglich. Möchten Sie Änderungen vornehmen, muss die Ihnen dann vorliegende Vertragsanforderung storniert und danach eine neue generiert werden.

Häufig gestellte Fragen

Die FAQ ersetzen nicht die Lektüre des Vermögensanlagen-Verkaufsprospekts und des Vermögensanlagen-Informationsblatts (VIB). Ab Zusendung der gesamten Vertragsunterlagen finden Sie das Vermögensanlagen-Verkaufsprospekt auf unserer Internetseite und das  (VIB) bei Ihren Vertragsunterlagen. Dies sind die maßgeblichen Dokumente für Ihre Anlagenentscheidung.

Allgemeines

Was ist ein qualifiziertes Nachrang-Darlehen und warum ist eine Nachrangigkeit vereinbart worden?

Bei einem qualifizierten Nachrang-Darlehen schulden Darlehensgeber und Darlehensnehmer dieselben rechtlichen Pflichten wie bei einem normalen Darlehen. Lediglich die Verpflichtung, Zinsen und Tilgung an den Darlehensgeber zurückzuzahlen, ist nachrangig. Das bedeutet, dass - solange und soweit die infra als Darlehensnehmer Zahlungsschwierigkeiten jedweder Art (z.B. Liquiditätsengpass/vorläufige Illiquidität) hat, die einen Grund für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens herbeiführen können - die Geltendmachung Ihres Anspruchs auf Rückzahlung der Darlehenssumme und der Zinsen gegenüber der infra als Darlehensnehmer dauerhaft ausgeschlossen ist.

Die Nachrangigkeit muss als so genannter qualifizierter Rangrücktritt vereinbart werden, da es sich ohne einen solchen bei dem vorliegenden Beteiligungsmodell ansonsten um ein erlaubnispflichtiges Einlagengeschäft als Bankgeschäft nach den Vorschriften des Kreditwesengesetzes handelt. Da die infra keine Erlaubnis hat, Bankgeschäfte durchzuführen, müssen Ihre Ansprüche nachrangig gestellt werden.

Warum wurde dieses Beteiligungsmodell gewählt?

Das Beteiligungsmodell eines qualifizierten Nachrang-Darlehens bietet für Sie aufgrund der festen Verzinsung die höchst mögliche Sicherheit. Die Darlehenszinsen sind nicht wie bei vielen anderen Beteiligungsmodellen variabel und abhängig vom Ertrag. Zudem steht die infra fürth holding gmbh als Muttergesellschaft hinter der infra und sorgt aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags für eine gute Bonität der infra.
Bedenken Sie aber dennoch, dass es sich um ein qualifiziertes Nachrang-Darlehen handelt, welches mit Risiken verbunden ist (siehe Ziffern A2, A4 und die „Wesentliche tatsächlichen und rechtliche Risiken im Zusammenhang mit der Vermögensanlage, Seiten 28 - 32 im Vermögensanlagen-Verkaufsprospekt).

Risikohinweis

Der Anleger hat bei einem qualifizierten Nachrang-Darlehen damit eine besondere Finanzierungsverantwortung: Die Bedingung des qualifizierten Nachrangs tritt in den nachfolgend beschriebenen Situationen ein, sodass die Ansprüche des Anlegers auf Zins- und/oder Rückzahlung der Vermögensanlage außerhalb eines Insolvenzverfahrens nicht geltend gemacht werden können:

Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Insolvenzeröffnungsgrund nach § 17 InsO):

Zum vertraglichen Leistungszeitpunkt der Zins- und/oder Rückzahlung der Vermögensanlage würde die Zins- und/oder Rückzahlung an einen Anleger oder die Begleichung sämtlicher gegenüber Anlegern bestehenden und gleichzeitig fällig werdenden Zins- und Rückzahlungsverpflichtungen aus der Vermögensanlage dazu führen, dass der Emittent nicht in der Lage ist, andere Verbindlichkeiten, bezüglich derer kein qualifizierter Nachrang vereinbart wurde, zu erfüllen oder der Emittent ist zum vertraglichen Leistungszeitpunkt der Zins- und/oder Rückzahlung der Vermögensanlage bereits zahlungsunfähig.

Drohende Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Insolvenzeröffnungsgrund nach § 18 InsO):

Zum vertraglichen Leistungszeitpunkt der Zins- und/oder Rückzahlung der Vermögensanlage würde dem Emittenten durch die Zins- und/oder Rückzahlung an einen Anleger oder durch die Begleichung sämtlicher gegenüber Anlegern bestehenden und gleichzeitig fällig werdenden Zins- und Rückzahlungsverpflichtungen aus der Vermögensanlage drohen, später fällig werdende Verbindlichkeiten, bezüglich derer kein qualifizierter Nachrang vereinbart wurde, nicht erfüllen zu können oder beim Emittenten ist zum vertraglichen Leistungszeitpunkt der Zins- und/oder Rückzahlung der Vermögensanlage bereit der Insolvenzeröffnungsgrund der drohenden Zahlungsunfähigkeit gegeben. Dies ist dann der Fall, wenn für den Emittenten zu diesem Zeitpunkt bereits absehbar ist, dass er nicht in der Lage sein wird, seine bestehenden, zukünftig fällig werdenden Zahlungsverpflichtungen gegenüber sonstigen Gläubigern, bezüglich deren Verbindlichkeiten kein qualifizierter Nachrang vereinbart wurde, zu erfüllen.

Überschuldung des Emittenten (Insolvenzeröffnungsgrund nach § 19 InsO):

Zum vertraglichen Leistungszeitpunkt der Zins- und/oder Rückzahlung der Vermögensanlage würde die Vermögensminderung des Emittenten, die durch die Zins- und/oder Rückzahlung an einen oder sämtliche Anleger, deren Ansprüche gleichzeitig fällig werden, eintritt, zu einer Überschuldung des Emittenten führen oder der Emittent ist zum vertraglichen Leistungszeitpunkt bereits überschuldet. Überschuldung bedeutet, dass das Vermögen des Emittenten die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr abdeckt, es sei denn, die Fortführung der Geschäfte des Emittenten ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich.

Solange durch die Zins- und/oder Rückzahlung der Vermögensanlage einer der genannten Insolvenzeröffnungsgründe herbeigeführt würde oder zum vertraglichen Leistungszeitpunkt vorliegt, kann der Anleger Ansprüche auf Zins- und/oder Rückzahlung der Vermögensanlage gegenüber dem Emittenten außerhalb eines Insolvenzverfahrens nicht durchsetzen.

Sollte das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Emittenten eröffnet werden, werden alle gegenwärtigen und zukünftigen Zins- und Rückzahlungsforderungen des Anlegers aus der Vermögensanlage im Insolvenzverfahren erst nach der Befriedigung der in § 39 Abs. 1 Nr. 1 - 5 InsO bezeichneten Forderungen berücksichtigt. Die Zins- und Rückzahlungsforderung aus der Vermögensanlage sind im Insolvenzfall gemäß § 39 Abs. 2 InsO nachrangig, sodass auch Forderungen auf Rückgewähr eines Gesellschafterdarlehens des Gesellschafters des Emittenten vor den Zins- und Rückzahlungsforderungen des Anlegers aus den Vermögensanlagen bedient werden. Dies bedeutet, dass der Anleger nur dann keinen Teil- oder Totalverlust erleidet, wenn nach der Befriedigung aller im Rang gegenüber den Zins- und Rückzahlungsforderungen der Anleger aus der Vermögensanlage vorgehenden Ansprüche die verbliebene Insolvenzmasse ausreicht, um die Zins- und Rückzahlungsansprüche der Anleger aus der Vermögensanlage vollständig zu bedienen.

Weitere Antworten in unseren FAQ