DurchBlick

Aktuelles von der infra

Neues von der infra

Wir halten Sie mit Neuigkeiten über Aktionen, spannenden Themen oder Aktuellem auf dem Laufenden.

12.10.2021 Gründung der Ökostrom Franken GmbH & co. KG: Fränkische Stadtwerke kooperieren beim Aufbau von Solarkraftwerken

Gemeinsam für die Energiewende: Sechs fränkische Stadtwerke kooperieren beim weiteren Ausbau der Photovoltaik in der Region. In einer gemeinsamen Gesellschaft mit dem Namen „Ökostrom Franken GmbH & Co. KG“ erweitern die N-ERGIE, die Fürther infra, die Stadtwerke Schwabach, die Erlanger Stadtwerke, die Stadtwerke Stein und die Gemeindewerke Wendelstein ihr regionales Photovoltaik- Portfolio.

Die Geschäftsführer der sechs Gesellschafter unterzeichneten am Montag, 11. Oktober in Nürnberg eine entsprechende Kooperations- vereinbarung zur Gründung der Ökostrom Franken GmbH & Co KG.

Verzicht auf EEG-Förderung: Fokus auf PPA
Die künftigen Partner bekennen sich zu den europäischen und nationalen Klimaschutzzielen und sind sich bewusst, dass diese einen massiven Zubau von erneuerbaren Energien erfordern – auch und gerade im süddeutschen, bzw. fränkischen Raum. Die Besonderheit des kommunalen Zusammenschlusses liegt im Verzicht auf eine Förderung durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Das bedeutet: Die Vermarktung von Solarkraftwerken wird über spezielle Stromlieferverträge organisiert, sogenannte Power Purchase Agreements (PPA). Die erzeugten Mengen dürfen über den Modus der „sonstigen Direktvermarktung“ als Ökostrom angeboten werden. Die Stadtwerke sichern sich damit den Zugriff auf immer stärker nachgefragte regionale und zertifiziert CO2-freie Strommengen.

Gesellschafter und Abnehmer zugleich
Einerseits werden die beteiligten Stadtwerke Gesellschafter der Ökostrom Franken GmbH & Co. KG. Andererseits werden sie den produzierten CO2-freien Strom abnehmen, und zwar entsprechend ihres Anteils an der Beteiligungsgesellschaft:

  • infra fürth gmbh (25,1 %)
  • N-ERGIE Regenerativ GmbH (25,1 %)
  • Stadtwerke Schwabach GmbH (14,9 %)
  • Erlanger Stadtwerke AG (14,9 %)
  • Stadtwerke Stein GmbH & Co. KG (10,0 %)
  • Gemeindewerke Wendelstein KU (10,0 %)

Erstes konkretes Projekt in Unterfranken vor Baubeginn

Das erste konkrete Projekt der Ökostrom Franken GmbH & Co. KG ist ein Solarkraftwerk im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt, das in der Gemeinde Röthlein errichtet wird. Geplanter Baustart für die 6,5 Hektar große Anlage mit einer maximalen Einspeiseleistung von 6,2 Megawatt ist noch in diesem Jahr. Die zu erwartende Stromproduktion des Solarkraftwerks wird ausreichen, um rund 1.600 Haushalte mit Ökostrom zu versorgen.

Bildnachweise: Frau Melissa Draa, abgebildet sind die Geschäftsführer der jeweiligen Stadtwerke

10.09.2021 Sicherheit durch Sichtbarkeit: infra unterstützt wieder gemeinsam mit der Sparkasse Fürth die Einschulaktion der Fürther Verkehrswacht

Für die ABC-Schützen beginnt am 14. September der sogenannte „Ernst des Lebens“. Und dieser besteht nicht nur darin, pünktlich in der Schule zu sein, sondern ganz wesentlich auch darin, sich im Abenteuer Straßenverkehr richtig zu verhalten. Schließlich sind die Erstklässler sowohl Schul- als auch Verkehrsanfänger - die Entfernung und Geschwindigkeit eines Fahrzeugs wird oftmals falsch eingeschätzt. Außerdem sind die Mädchen und Buben leicht zu übersehen.

Aus diesem Grund spenden wir und die Sparkasse Fürth für alle Kinder der 1. Klassen in Stadt und Landkreis Fürth  die sogenannten Blinkis. Das sind kleine, batteriebetriebene Reflektorlichter für Jacke oder Büchertasche, die dazu beitragen sollen, die Sichtbarkeit von Kindern auf dem täglichen Schulweg zu erhöhen.

Am 9. September übergaben infra-Chef Marcus Steurer und  Hans Wölfel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Fürth, im Landratsamt die Reflektorlichter für das neue Schuljahr gemeinsam an Bürgermeister Markus Braun sowie Landrat Matthias Dießl zur Verteilung an den Schulen durch die Verkehrswacht.

08.09.2021 Die Fürther Trinkwasserversorgung heute und in Zukunft

Faktoren wie Klimawandel oder Bevölkerungswachstum bringen neue Herausforderungen für die Trinkwasserversorgung.

Hahn auf, das Wasser fließt – jederzeit und immer in bester Qualität. Auf diese simple Formel lässt sich die Wasserversorgung in Fürth bringen. Wir versorgen das gesamte Stadtgebiet mit dem erfrischenden Nass. Rund 8 Millionen Kubikmeter lieferte sie 2020 an ihre Kunden.

Circa 54 Prozent des gewonnenen Grundwassers kommen direkt aus den Fassungsgebieten im Rednitzgrund. Etwa 44 Prozent werden über die 33 Kilometer lange Fernwasserleitung aus Fassungen im Raum Allersberg gedeckt. Etwa 2 Prozent stammen aus dem Wasserwerk Mannhof im Knoblauchsland. Insgesamt betreut das Unternehmen ein Rohrleitungsnetz mit einer Länge von 428 Kilometern. Die Qualität des Trinkwassers wird regelmäßig in unserem zertifizierten Labor auf weit mehr als 60 chemisch-physikalische Parameter hin überprüft.

Soweit die Fakten. Doch der Klimawandel mit immer länger andauernden Trockenperioden, weiter steigenden Temperaturen, Starkregenereignissen im Sommer und die demographische Entwicklung stellen die infra vor neue Herausforderungen. Unsere Fachleute gehen für das Jahr 2029 von einer Bevölkerungsentwicklung auf 135.100 Einwohner:innen für die Stadt Fürth aus. Dies würde dann einer jährlichen Abgabemenge von etwa 9,5 Millionen Kubikmeter entsprechen.

Wie kann man dem Anspruch einer sicheren, nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Trinkwasserversorgung im Rahmen der Daseinsvorsorge auch in Zukunft gerecht werden? Mit der umfassenden Modernisierung des Wasserwerks im Knoblauchsland stellen wir dafür schon heute die Weichen. Rund 5 Millionen Euro werden nach Angaben unseres Geschäftsführers Marcus Steurer investiert: neue Kessel, Silos, Tanks, neues Gebäude und eine neue Aufbereitungstechnik, damit in Zukunft der Anteil der im Knoblauchsland gewonnen Grundwässer auf etwa 10 Prozent erhöht werden kann. So wird ab Herbst 2022 etwas mehr Gesamtredundanz für Fürth geschaffen.

Doch Wasserversorgung neu zu denken, muss mehr umfassen. Die Auswirkungen der Klimaerwärmung lassen sich auch in der Qualität des Grundwassers erkennen. Bereits nach jetzigem wissenschaftlichem Kenntnisstand steht fest, dass bereits geringe Anstiege der Temperatur im Grundwasser für messbar sinkende Sauerstoffgehalte und pH-Werte sorgen. Deshalb müssen wir genau beobachten und bewerten, ob und wann gegebenenfalls zusätzliche oder aufwendigere Aufbereitungsverfahren zum Tragen kommen müssen. Dazu ist es notwendig, Szenarien zu entwickeln und Lösungen zu beplanen. Auch Trinkwasserschutzgebiete sind wichtige Bausteine in unserem Konzept. Die intakten Wiesenflächen übernehmen wertvolle Filterfunktionen und schützen das Grundwasser vor Schadstoffen. Umso mehr ist ein engmaschiges Schutzgebietsmanagement ein essenzieller Bestandteil des infra-Versorgungskonzepts der Zukunft. Keine noch so raffinierte Aufbereitung kann das von der Natur geschaffene Rohprodukt Grundwasser ersetzen.

Darüber hinaus muss die Fernwasserleitung nach Allersberg erhalten werden. Sie ist eine essenzielle Versorgungsader für die Trinkwasserversorgung und erfordert ein mittel- bis langfristiges Nachfolgekonzept nach Erreichung der Lebensdauer in den späten 2030er Jahren.

Fotohinweis: Ebersberger/Stadt Fürth

23.07.2021 Umwelt- und Klimapakt Bayern: Besondere Auszeichnung für die infra

Freiwilliges Engagement für den betrieblichen Umweltschutz wird belohnt - Umweltminister Thorsten Glauber übergab Teilnehmerurkunde
Seit kurzem sind wir Teilnehmer am Umwelt- und Klimapakt Bayern, einer Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft. Er beruht auf der Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation der Teilnehmer zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen auf betrieblicher Ebene und über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus.
Heute übergab Umweltminister Thorsten Glauber an unseren Geschäftsführer Marcus Steurer als Dank und Anerkennung für das erfolgreiche Engagement am Umwelt- und Klimapakt Bayern die Teilnehmerurkunde. Glauber: "Ökonomie und Ökologie sind Partner: Ohne eine starke Wirtschaft gibt es keine Nachhaltigkeit. Und ohne Nachhaltigkeit ist auf Dauer kein wirtschaftlicher Erfolg mehr zu erzielen. Besonders der Klimaschutz ist ein echter Wachstumstreiber der Zukunft. Die infra hat früh erkannt: Investitionen in erneuerbare Energien ist der Schlüssel für die Zukunft. Ich freue mich, die infra fürth gmbh neu im Umwelt- und Klimapakt begrüßen zu können. Mit unseren Partnern im Umwelt- und Klimapakt wollen wir gemeinsam Vorbild sein und zeigen: Klimaschutz ist für die Wirtschaft ein Gewinnerthema."
Die Auszeichnung erhielten wir unter anderem für ihr Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001, nach welchem wir inzwischen schon zum sechsten Mal in Folge auditiert sind. Denn bereits 2013 haben wir uns dazu verpflichtet, dass ein Energiemanagementsystem eingeführt wird. Die Implementierung dauerte zwei Jahre. Es erfasst alle Energieflüsse des gesamten Unternehmens und gibt Aufschluss über die Energieeffizienz aller energieverbrauchenden Anlagen, Einrichtungen, Prozessen und Tätigkeiten. Ziel ist eine kontinuierliche Verbesserung der bestehenden Energieeffizienz, eine Reduktion des Energieverbrauches und der CO2-Emmissonen und die weitere Integration von regenerativen Energien. Dazu werden alle energiebezogenen Maßnahmen systematisch erfasst und kontinuierlich überwacht und verbessert.
„Mit dieser Vorgehensweise konnten wir seit 2014 rund 18 Millionen Kilowattstunden Energie und Kosten von 1,7 Millionen Euro einsparen“, erläutert unser Geschäftsführer Marcus Steurer die bisherigen Ergebnisse. Dabei nehmen wir große und kleine Projekte in Angriff: Im eigenen Bio-Energie-Zentrum wurden die beiden jeweils 1.200 Kilogramm schweren Rührwerke, durch neue, wesentlich effizientere Modelle ersetzt. Das allein brachte eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um 65 Tonnen. Auch mit dem Tausch von Pumpen in der Wasserversorgung und dem Einsatz von LED-Leuchtmitteln im Wasserwerk selbst konnte Energie eingespart werden. Bei den Stadtbussen setzten wir auf runderneuerte Reifen. Auch das rechnet sich für die Umwelt: Im Jahr 2020 wurden so über 10.000 Kilogramm Rohstoffe wie z. B. Kautschuk, Elastomere oder Stahl, gut 9.000 Liter Erdöl und 4,8 Tonnen CO2 eingespart. Darüber hinaus schult die infra aktuell das Fahrpersonal zum Thema wirtschaftliches Fahren. So werden CO2-Emissionen vermindert und eine umweltgerechte Mobilität erzielt.
Unser Geschäftsführer Marcus Steurer freut sich sehr über die Mitgliedschaft im Umwelt- und Klimapakt Bayern. Für ihn war sie ein „logischer Schritt“, um die DNA des Unternehmens weiter sichtbar zu machen: „Im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns steht die Verantwortung für die Lebensqualität vor Ort, für die Umwelt und unsere Ressourcen. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir auch im eigenen Unternehmen freiwillig alle Möglichkeiten zum Umwelt- und Ressourcenschutz lokalisieren und angehen.“ Darüber hinaus ist es uns wichtig, ein Zeichen zu setzen und mit gutem Beispiel voranzugehen, Projekte umzusetzen und nicht nur darüber zu reden, denn schon kleine Maßnahmen können eine große Wirkung erzielen – wenn viele mitmachen. Deshalb haben wir auch ehrgeizige Ziele für die Zukunft gesetzt: Nach Steurers Angaben soll bis 2025 die Energieeffizienz der Wasserversorgung um 5 Prozent gesteigert werden, die der Straßenbeleuchtung sogar um 25 Prozent. Bis 2026 möchte man außerdem den firmeneigenen PKWs und Nutzfahrzeuge zu 90 Prozent auf alternative Antriebsarten und Kraftstoffe umgestellt haben. Der Energieeinsatz für die rund 65 Fahrzeuge große, eigene Busflotte soll bis dahin um 30 Prozent je gefahrenen Kilometer reduziert sein.

Hintergrundinformationen zum Umwelt- und Klimapakt Bayern
Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft. Er beruht auf Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation. Die Bayerische Staatsregierung und die bayerische Wirtschaft erklären im Umwelt- und Klimapakt Bayern ihre gemeinsame Überzeugung, dass die natürlichen Lebensgrundlagen mit Hilfe einer freiwilligen und zuverlässigen Kooperation von Staat und Wirtschaft besser geschützt werden können als nur mit Gesetzen und Verordnungen. Im Vordergrund steht die vorausschauende Vermeidung künftiger Umweltbelastungen und nicht deren Reparatur.
Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist Impulsgeber für neue Wege, Methoden und Themenfelder, mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung Bayerns. Übergeordnetes Ziel ist es, die ökologischen, ökonomischen und sozialen Grundlagen der heutigen und der künftigen Generationen in Bayern zu verbessern. Die auf drei Jahre befristete Auszeichnung erlaubt es den Geehrten, das Logo „Umwelt- und Klimapakt Bayern“ öffentlichkeitswirksam zu nutzen.

19.07.2021 Informationen zur Sanierung des U-Bahnhofs Muggenhof

Das städtische U-Bahnbauamt und die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg sanieren den etwa 50 Jahre alten U-Bahnhof Muggenhof bis Frühjahr 2023 grundlegend. Das Bauwerk wird technisch wie baulich modernisiert. 

Informationen zu den Bauarbeiten im U-Bahnhof Muggenhof vom 30.08. bis 12.09.2021:Die Linie U1 kann den Bereich Muggenhof wieder zweigleisig passieren – jedoch nach wie vor ohne Fahrgastwechsel in Muggenhof. Hier stehen weiterhin Ersatzbusse zur Verfügung, die zwischen den U-Bahnhöfen Maximilianstraße und Stadtgrenze pendeln.

Die Einschränkungen im Straßenverkehr rund um die Kreuzung der Fürther Straße mit der Sigmund- bzw. Adolf-Braun-Straße bleiben ebenfalls bis zum 3. September 2021 bestehen.

Die Bauarbeiten haben im November 2020 begonnen. Seit 1. Februar ist die U-Bahnlinie U1 im Bereich des U-Bahnhofs Muggenhof gesperrt. Seither wurden die unterirdischen Technikräume erneuert, die Gleise und Bahnsteige rückgebaut und die Brückenlager getauscht. Der Brückenüberbau wurde oberseitig neu abgedichtet und die Gleise wieder verlegt. Aktuell finden Instandsetzungsarbeiten an den Untersichten der Hochbahnbrücke sowie der Neubau der Bahnsteige statt.

Weitere Informationen zu den Bauarbeiten, zum Schienenersatzverkehr und die an den Schienenersatzverkehr angepassten Fahrplandaten unter www.vag.de.

24.06.2021 Parkhaus Jakobinenstraße ist eröffnet

Es ist ein wichtiger Baustein für die E-Mobilität in Fürth und eine Entlastung für den Fürther Osten

Zehn Monate Bauzeit, elf Halbgeschosse aus zwei Pflaster- und neun Stahlebenen, gut 73 Meter lang, über 33 Meter tief, über 13.000 Quadratmeter Deckenplatten, 100 Stützen und über 400 Stahlträger. Das ist die Statistik.

Die wichtigste Zahl jedoch ist: Im neuen Parkhaus Jakobinenstraße sind 47 bis Ende Juli Ladepunkte für E-Fahrzeuge installiert. Damit spielt der ökologische Aspekt im Gesamtkonzept eine tragende Rolle. infra-Geschäftsführer Marcus Steurer erhofft sich damit einen echten Schub für die Entwicklung der E-Mobilität in Fürth. In keinem anderen Parkhaus in der Region seien so viele Ladestationen eingebaut. „Der Standort und die Bedingungen sind für E-Mobilisten geradezu ideal. Deshalb sind wir, auch mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Sofortprogramm ‚Saubere Luft‘ vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, hier in Vorleistung gegangen.“ Denn: Neben normalen Dauerstellplätzen sind auch solche mit vorhandener Ladeinfrastruktur zu mieten. Der Grundpreis beträgt dafür, wie bei den Normalfahrzeugen, 79 Euro im Monat. Optional kommen für die Lademöglichkeit noch 30 Euro pro Monat hinzu. Das individuelle Ladevolumen ist dabei exklusive. Die Vermietung beginnt ab 1. Juli 2021.

Interessierte können das neue Parkhaus bis einschließlich 30. Juni, 23.30 Uhr, kostenlos testen, anschließend fallen Gebühren an. Von dem kostenlosen Angebot sind die E-Ladepunkte ausgenommen – hier wird der reguläre Ladestrom berechnet, die Parkflächen sind aber gebührenfrei.

Neue Möglichkeiten für Pendler

Darüber hinaus erfüllen die 506 Stellplätze weitere Ansprüche: So dient das Parkhaus Jakobinenstraße als Quartiersgarage für die Anwohner rund um die Hornschuchpromenade, der Königswarter- und der Gebhardtstraße. 24 Stunden geöffnet bietet es auch Pendlern in Verbindung mit der U-Bahn und Bushaltestelle Jakobinenstraße mit den Linien U1, 37, 112, 173, 174, N9 neue Möglichkeiten. Und zudem sind etwa 100 Parkplätze für Beschäftigte der angrenzenden Betriebe vorgesehen, so dass deren Firmenfahrzeuge eine neue Heimat finden. Das Parkhaus verfügt über fünf Behindertenstellplätze in Ebene 0, einen Aufzug im Treppenhaus West mit Haltestellen auf jeder geraden Ebene und 20 Frauenparkplätze in Ebene +1.

Das Gebäude selbst fügt sich mit seiner hochwertigen, mäandernden Klinkerfassade städtebaulich hervorragend in die Umgebung ein. Die vorhandene Baumreihe entlang der Gebhardtstraße wird fortgeführt und durch eine zweite ergänzt, das Gebäude selbst im Herbst mit Rankpflanzen und auf der Dachfläche mit 2.400 Quadratmeter begrünt. In das Parkhaus gelangt man von der Gebhardtstraße über jeweils zwei Ein- und Ausfahrten.

Bauherr des rund 9,5 Millionen Euro-Projekts ist die Stadt Fürth. Die infra war während der Bauphase mit der Projektsteuerung betraut und ist nach Fertigstellung auch zuständig für das Parkhausmanagement.

Interessierte können sich für einen Dauerstellplatz vormerken lassen. Aktuell sind 120 Stellplätze reserviert, davon 12 Stellplätze mit E-Ladepunkten. Es sind also noch genügend freie Parkflächen für Dauerparker verfügbar.

Interesse geweckt? Die wichtigsten Fragen und Antworten zu diesem Thema und das entsprechende Formular finden Sie unter www.infra-fuerth.de/parken.

Abgebildet sind von links: Jürgen Taubmann, Niederlassungsleiter Nürnberg Firma Goldbeck GmbH, Oberbürgermeister Thomas Jung, Baureferentin Christine Lippert und unser Geschäftsführer Marcus Steurer

31.05.2021 Endlich: Das Fürther Freibad öffnet seine Pforten

Gute Nachrichten für alle Schwimmbegeisterten: Die Inzidenzwerte in Fürth lassen es zu, dass am 1. Juni 2021 das Fürther Sommerbad am Scherbsgraben unter Auflagen öffnet. Inzidenzabhängige Testpflicht und verbindliche Buchung eines Online-Tickets.

Seit 21. Mai 2021 dürfen in Bayern die Freibäder öffnen, sofern der Inzidenzwert stabil unter 100 liegt. Das ist in Fürth nun endlich auch der Fall, sodass wir ab 1. Juni 2021 das Sommerbad am Scherbsgraben öffnen kann. „Natürlich geht es auch dieses Jahr nicht ohne pandemiebedingte Einschränkungen“, erklärt infra-Geschäftsführer Marcus Steurer. Dennoch überwiegt bei ihm die Freude, denn „der Saisonbeginn bringt doch auch wieder ein Stück Normalität zurück, für unsere Gäste und unsere Mitarbeiter:innen.“

Neu ist als Zugangsvoraussetzung eine inzidenzabhängige Testpflicht für alle Badegäste: Liegt die 7-Tage-Inzidenz für Fürth zwischen 50 und 100 müssen alle Besucher in Verbindung mit einem Ausweisdokument einen negativen Test, der nicht älter als 24 Stunden von einer anerkannten Teststelle (PCR-Test) oder zugelassene Schnellteststelle ausgestellt ist, vorweisen. Selbsttests können nicht anerkannt werden. Entsprechend den Vorgaben der Regierung als genesen oder vollständig geimpft geltende Gäste benötigen keinen Test, müssen jedoch einen Nachweis über ihre Genesung oder Impfung mit sich führen – ebenfalls in Verbindung mit einem Ausweisdokument.

Wir empfehlen gegebenenfalls eine der vielen Teststationen, die es inzwischen in Fürth gibt, zu nutzen: https://www.fuerth.de/Home/testmoeglichkeiten-auf-einen-blick.aspx.

Bei einer stabilen Inzidenz unter 50 entfällt die Nachweispflicht.

Die aus dem letzten Jahr bekannten beiden Zeitslots für Vormittag und Nachmittag mit einer Pause für gründliche Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten bleiben erhalten. Die Zeiten: Montag, Dienstag, Samstag und Sonntag von 8 bis 13:30 Uhr, Mittwoch bis Freitag von 7 bis 13:30 Uhr, dann folgt die Pause von 13.30 bis 14.30 Uhr und an allen Tagen geht es dann von 14:30 bis 20 Uhr über den Nachmittag. Badeschluss ist jeweils um 19:30 Uhr.

Wichtig ist, dass jeder Badegast für einen schnellen Ablauf beim Einlass im Vorfeld seines Besuchs online über das infra-Serviceportal (portal.infra-fuerth.de) einen verbindlichen Zeitslot buchen sollte. Es ermöglicht für maximal zwei Tage im Voraus sowohl die verbindliche Buchung mit Barzahlung an der Sommerbad-Kasse, als auch gleich die bequeme Bezahlung per PayPal, Lastschrift oder Kreditkarte.

Die Einlösung von Mehrfacheintritten und Gutscheinen ist an der Sommerbad-Kasse ebenfalls möglich, jedoch sollte auch dazu vorher ein verbindlicher Termin über das Portal gebucht werden. Das gleiche gilt für Inhaber von Ehrenamtskarten und des Fürth-Passes.

Wer keinen Internetzugang hat, kann Tickets auch an der Hauptkasse der infra in der Leyher Straße 69 buchen und bar bezahlen. Zusätzlich halten wir pro Zeitslot ein kleines, begrenztes Ticket-Kontingent für Personen ohne Internetzugang an der Sommerbad-Kasse zur analogen Registrierung und Barzahlung bereit.

Pro Zeitslot dürfen maximal 800 Personen gleichzeitig ins Bad. Auch beim Verlassen scannt das Personal das Ticket zum Checkout. Die so gegebenenfalls frei gewordenen Plätze stehen dann wieder im Serviceportal zur Buchung zur Verfügung. Damit wird auch während eines Zeitslots mehr Badegästen der Zutritt ermöglicht.

An heißen Tagen und großen Besucherandrang regeln wir den Einlass entsprechend der Art der gebuchten Tickets. Wer über das Serviceportal gebucht und bezahlt hat, braucht an einem separaten Eingang nur noch QR-Code und – je nach aktuellem Inzidenzwert – die notwendige Bescheinigung für den Zutritt vorlegen. Der zweite Eingang beinhaltet neben dieser Kontrolle auch die Barkasse für noch nicht bezahlte verbindliche Buchungen oder analoge Tickets.

Schon vor dem Bad und in den ausgewiesenen Bereichen bleibt die Maskenpflicht für alle Besucher ab dem vollendeten 6. Lebensjahr bestehen, wobei ab dem 15. vollendenten Lebensjahr eine FFP-2- oder gleichwertige Maske Vorschrift ist. Daneben gelten für alle Gäste die üblichen Abstands- und Hygienevorschriften.

„Die Corona-Pandemie zwingt uns Regeln auf, die auch den Badebetrieb in der Sommersaison 2021 sehr verkomplizieren“, erklärt infra-Geschäftsführer Marcus Steurer. „Dennoch tun wir alles Mögliche, um allen Ansprüchen gerecht zu werden und vielen Menschen den Schwimmspaß zu ermöglichen“, verspricht er weiter.

Die vollständigen Informationen rund um das Fürther Sommerbad sowie die Öffnungszeiten, Zeitslots und Badezeiten haben wir online zusammengefasst. Hier werden auch kurzfristige Änderungen veröffentlicht.

11.05.2021 Geste der Wertschätzung für die Leistungen in der Pandemie: infra Fürth unterstützt das Klinikum Fürth mit einer Privatspende über 2000 Euro

Die infra-Geschäftsfeldleiter Klaus Dieregsweiler-Grünsfelder, Claus-Dieter Dölle, Wolfgang Greul, Martin Grimmeisen und Peter Schäfer haben entschieden, ihren Corona-Bonus denjenigen zu Gute kommen zu lassen, die es wirklich brauchen: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikum Fürth. Unser Geschäftsführer Marcus Steurer, der keinen Corona-Bonus bekam, hat den Betrag von 1.500 Euro um 500 Euro aufgerundet und so kamen letztendlich insgesamt 2000 Euro zu Stande. „Was das Personal des Klinikums seit über einem Jahr leistet, ist nicht selbstverständlich und geht weit über das normale Maß hinaus. Unsere Spende ist eine Anerkennung für diese herausragende Leistung“, so Marcus Steurer. Vorstand Peter Krappmann bedankte sich im Namen aller Beschäftigten für diese Geste der Wertschätzung: „Als Tochterunternehmen der Stadt halten wir wieder einmal fest zusammen.“
Bildnachweis: Klinikum Fürth

20.04.2021 Ab sofort Anmeldung für Dauerparkplätze im neuen Parkhaus Jakobinenstraße möglich

Bereits Mitte Juni 2021 soll es eröffnen: Das neue Parkhaus Jakobinenstraße. Es wird mit seiner zentralen Anbindung und 47 Ladepunkten für E-Fahrzeuge ein wichtiger Meilenstein für die Mobilität und das Stadtbild in Fürth werden: Laternenparker können hier dauerhaft ihren Platz finden, anstatt auf der Königswarterstraße oder der Hornschuchpromenade. 24 Stunden geöffnet und mit insgesamt 506 Stellplätzen bieten sich jedoch in Verbindung mit der U-Bahn-und Bushaltestelle Jakobinenstraße und den Linien U1, 37, 112, 173, 174, N9 auch Pendlern neue Möglichkeiten.

Bereits jetzt bieten wir - im Auftrag der Stadt Fürth zuständig für das Parkhausmanagement - allen Interessierten die Möglichkeit, sich für einen Dauerstellplatz unverbindlich vormerken zu lassen. Im Internet unter https://www.infra-fuerth.de/parken sind ein Formular und die wichtigsten Fragen und Antworten zu diesem Thema bereitgestellt.

Das Besondere: Zunächst befristet für ein Jahr können auch Fahrer von E-Fahrzeugen einen Stellplatz mit vorhandener Ladeinfrastruktur mieten. Der Grundpreis beträgt hier – wie bei den Normalfahrzeugen – 79 Euro pro Monat, hinzu kommen für die Lademöglichkeit noch 30 Euro pro Monat. Auch das individuelle Ladevolumen ist exklusive.

Im Laufe des Monats Mai melden wir uns dann mit den Vertragsdetails. Die Mietverträge beginnen ab 1. Juli 2021. Alle Dauerparker erhalten eine Zugangskarte und haben freie Platzwahl, auch bei den E-Ladeflächen. Es werden also keine festen Stellplätze zugewiesen.

01.04.2021 Umweltminister Thorsten Glauber hat neue Mitglieder in den Klimarat der Bayerischen Staatsregierung berufen: infra Geschäftsführer Marcus Steurer ist zukünftig Mitglied im Gremium

Seit dem Inkrafttreten des Bayerischen Klimaschutzgesetzes ist der Bayerische Klimarat gesetzlich verankert. Umweltminister Thorsten Glauber möchte laut einer Pressemitteilung dieses Gremium zukünftig stärker als wissenschaftlichen Kompass in Zeiten des Klimawandels etablieren. Dazu setzt er auf ein interdisziplinäres Team aus hochkarätigen Persönlichkeiten zudem auch unser Geschäftsführer Marcus Steurer, mindestens für die nächsten drei Jahre, zählt. Der 46jährige Jurist ist seit insgesamt 18 Jahren in der Energiewirtschaft tätig und weiß genau um die Chancen und Risiken, die sich für kommunale Unternehmen rund um den Klimaschutz ergeben. Er ist sich sicher, mit bereits erfolgreichen Projekten und innovativen Ansätzen das Ziel des Umweltministers, einen offenen Austausch mit neuen, konkreten Ideen zu schaffen, nachhaltig unterstützen zu können. So engagiert sich die infra beispielsweise bereits seit 2012 im Bereich E-Mobilität, schafft innovative Konzepte rund um das Thema Mieterstrom und bietet Kundenlösungen für Solaranlagen mit Stromspeicher. Auch nachhaltige Energiekonzepte im Zusammenhang mit Quartiersmanagement sind im Leistungsportfolio der infra enthalten.

Steurer freut sich auf seine neue Aufgabe: „Als Mitglied im Klimarat kann ich wichtige Impulse für die zukünftige Ausrichtung der Klimapolitik im Freistaat geben und so auch in unserer Stadt für eine lebenswerte Zukunft für die Generationen von morgen sorgen.“

Zum Archiv