GasHeld

Mission Klimaschutz:
fürthgas ist automatisch grün.
100% Ökogas. 100% Fürth.

100 % TÜV-zertifiziertes Ökogas für alle - ohne Aufpreis

Wir versorgen alle Haushalts- und Gewerbekunden ohne Leistungsmessung mit 100 % klimaneutralem Erdgas. Dazu unterstützen wir zertifizierte Klimaschutzprojekte in Costa Rica und Indien.

Warum stellen wir auf 100 % Ökogas um?

Der infra ist das Thema Klimaschutz wichtig: So investieren wir stetig in erneuerbare Energien, in den letzten Jahren mit einer Summe von über 40 Millionen Euro. Unser Bio-Energie-Zentrum ist ein wichtiger Teil dieser Strategie. Darüber hinaus tragen wir mit dem Betrieb zahlreicher Nah- und Fernwärmenetze sowie dem öffentlichen Personennahverkehr zum Schutz des Klimas in unserer Stadt und der Region bei.

Erdgas erzeugt von allen fossilen Energieträgern die geringsten CO2-Emissionen. So spart eine Erdgas-Brennwertheizung z.B. gegenüber einer Ölheizung bis zu 25% an CO2 ein. In Fürth und im Landkreis ist unser Erdgasnetz gut ausgebaut, doch das reicht uns nicht. Wir wollen mehr tun.

Deshalb versorgen wir ab 1. Juli 2018 alle unsere Haushalts- und Gewerbekunden ohne Leistungsmessung mit 100% klimaneutralem Erdgas, zertifiziert und ohne Aufpreis. Mit diesem Ökogas vermeiden Sie jedes Jahr mehrere Tonnen CO2.

Unser Erdgas wird klimaneutral. Wie funktioniert das?

Bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern entsteht CO2, dass zum Klimawandel beiträgt. Durch den Kauf von Minderungszertifikaten unterstützen wir Klimaschutzprojekte - vorrangig in Schwellenländern. So werden die entstehenden CO2-Emissionen ausgeglichen.

Welche Klimaschutzprojekte werden gefördert?

Wir investieren in Klimaschutzprojekte, welche durch international anerkannte Qualitätsstandards zertifiziert sind (Gold Standard oder „VCS - Verified Carbon Standard“). Diese erfüllen auch die vom Kyoto-Protokoll geforderten Kriterien und Auflagen.  

Dabei geht es um zusätzliche Projekte. Das heißt, dass die Projekte ohne die Mittel aus den Minderungszertifikaten nicht realisiert werden könnten, um zur CO2-Reduktion beizutragen.

Die Projekte haben darüber hinaus soziale Komponenten: So sorgt man vor Ort für nachhaltige Entwicklung, hilft dort Arbeitsplätze zu schaffen und die sozialen, ökologischen sowie hygienischen Verhältnisse zu verbessern.

Unsere Klimaschutzprojekt teilen sich folgendermaßen auf:

  • Costa Rica: Aufforstung
  • Indien: Solar- und Windstrom

Unsere Projekte in Costa Rica und Indien

Wiederaufforstung in Costa Rica

Das zukunftsweisende Aufforstungsprojekt von BaumInvest in Costa Rica mit tropischen Edelhölzern verbindet höchste Qualitätsstandards eines anerkannten Klimaschutzprojektes mit vielfältigen ökologischen und sozio-ökonomischen Vorteilen für Mensch und Umwelt.

Es wurden ehemalige Viehweiden mit einer Fläche von 824 Hektar mit verschiedenen, größtenteils einheimischen Baumarten in echte Mischbestände wiederaufgeforstet. Im Detail wurden mehr als 655.000 Bäume, darunter 20 verschiedene Arten, gepflanzt. Sie entziehen der Atmosphäre Tag für Tag CO2 und binden dieses langfristig. Die Bewirtschaftung der Plantagen erfolgt nach strengen Kriterien für verantwortungsvolle Waldwirtschaft.

Durch das Projekt sind 34 langfristige und sichere Arbeitsplätze für die Menschen in der Region entstanden. Ein Teil der Flächen wird zusätzlich mit verschiedenen Nutzpflanzen in Agroforstsystemen bewirtschaftet, um Synergien zu nutzen und weitere Einkommensalternativen zu schaffen. Auf etwa 25 % der Gesamtfläche werden noch vorhandene Waldbestände und Feuchtgebiete als Lebensräume für wildlebende Tier- und Pflanzenarten geschützt.

Das Projekt ist seit November 2013 als eines der ersten Waldklimaprojekte weltweit nach dem Gold Standard „Land-Use and Forests“ zertifiziert. Dieser garantiert die Überwachung der Klimawirkung sowie die soziale und ökologische Integrität des Projektes durch regelmäßige Prüfungen.

Windenergie in Gujarat, Indien

Das Projekt des Unternehmens Wind World in Gujarat erzeugt Windenergie, die als erneuerbare Energie in das indische Stromnetz eingespeist wird. 

Es befasst sich nicht nur mit der Strom-Versorgungslücke im Bundesstaat Gujarat, sondern unterstützt auch nachhaltiges Wachstum, Ressourcenschonung und die Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der Atmosphäre. Die saubere Energieerzeugung trägt zu einer Reduzierung von ungefähr 101.234 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr bei. Durch die Einspeisung des erneuerbaren Stroms in das Netz wird der Strommix im Netz klimafreundlicher.

Daneben unterstützt das Projekt die lokalen Gemeinschaften, indem Arbeitsplätze geschaffen, das Gesundheits- und Bildungssystem mithilfe einer kostenlosen Gesundheitsvorsorge und moderne Schulausstattung für über 2.000 Schüler gestärkt wird. Über 5.000 Haushalte werden so erreicht.

Das Projekt ist nach zwei anerkannten Standards entwickelt: dem Clean Development Mechanism (CDM) der UNFCCC und dem Gold Standard. Die UN Zertifizierung nach dem Clean Development Mechanism garantiert eine strickte Überwachung des Projektes im Bezug auf die tatsächlich erzielten Emissionsreduktionen. Die Gold Standard Zertifizierung untermauert den sozialen Beitrag des Projektes und garantiert dessen regelmäßige Überwachung.

Energieerzeugung durch Photovoltaik in Indien

Wir unterstützen den Betrieb von mindestens 11 neuen Photovoltaik-Anlagen in Indien, die erneuerbare Sonnenenergie in das Netz einspeisen und damit den Anteil an "grüner" Energie im Strommix steigern.

Die 11 bereits in Betrieb genommenen Solarfelder haben eine Kapazität von jeweils 10-50 MW und können durch saubere Stromerzeugung bis zu über 700.000 Tonnen CO2 Emissionen pro Jahr vermeiden. Die Projekte arbeiten Hand in Hand mit der teilweise sehr armen lokalen Bevölkerung und unterstützen diese durch kostenlose Gesundheitsvorsorge, lokale Infrastrukturentwicklung und sichere Trinkwassersysteme an Schulen.

Damit tragen wir zur Nachhaltigkeit bei. Besondere Ziele sind: Gesundheit und Wohlergehen, fundierte Ausbildung, bezahlbare und saubere Energie, gesundes ökonomisches Wachstum und Schutz des Klimas.

Das Projekt ist nach dem international anerkannten Verified Carbon Standard registriert und überwacht die tatsächlich erzielten Emissionsminderungen nach einer von der UN genehmigten Methodologie. Die Anlagen werden kontinuierlich von unabhängigen Gutachtern überprüft und alle Informationen zu dem Projekt sind öffentlich und für jeden online einsehbar.

Wie viel CO2 spart unser Ökogas ein?

Für einen Durchschnittshaushalt mit vier Personen und einem angenommenen Erdgasverbrauch für die Wärmeerzeugung von 18.000 kWh fallen jährlich rund 3,6 Tonnen CO2 an, die wir nun mit der Ökogas-Versorgung kompensieren. 

Zum Vergleich: In Deutschland erzeugt jeder Bürger jährlich durchschnittlich 10 bis 12 Tonnen CO2. Das sind bei einer vierköpfigen Familie in Summe ca. 40 Tonnen für Heizung, Strom, Mobilität, Ernährung und sonstigen Konsum. 

Weitere 1,5 Tonnen CO2 spart ein Fürther Haushalt mit einem Strom-Jahresverbrauch von 3.500 kWh durch den Bezug unseres TÜV-zertifizierten Ökostroms ein.

Wie wird die Ökogas-Lieferung sichergestellt und geprüft?

Die Zertifizierung der einzelnen Klimaschutzprojekte erfolgt nach den internationalen Qualitätsstandards „Gold Standard“ oder „VCS - Verified Carbon Standard“.  

Darüber hinaus prüft der TÜV Nord jährlich, ob die Kriterien für das Label „Klimaneutrale Gasverbrennung“ erfüllt sind:  

  • Es werden u.a. die Einkaufs- und Verkaufsmengen der CO2-Zertifikate und des Ökogases geprüft. So wird sichergestellt, dass mindestens so viele CO2-Zertifikate vorhanden sind, um die Emissionen aus dem Erdgasverbrauch aller unserer  Haushalts- und Gewerbekunden ohne Leistungsmessung vollständig auszugleichen. 
     
  • Die von uns unterstützten Klimaschutzprojekte müssen internationale Qualitätsstandards erfüllen.

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