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06.05.2020 Registrierung für neues infra-Bürgerdarlehen innerhalb weniger Stunden geschlossen

Registrierung für neues Bürgerdarlehen der infra wurde innerhalb von wenigen Stunden geschlossen: Mit Vormerkungen über insgesamt 13,2 Millionen Euro war die Emissionssumme erreicht.

Obwohl schon die letzten Bürgerbeteiligungsmodelle sehr erfolgreich waren, wurde die infra bei der diesjährigen Auflage unter dem Motto „ZukunftsMotor“ von den Interessenten regelrecht überrannt. Mit einer jährlichen Verzinsung von 1,5 Prozent wurden insgesamt 13,2 Millionen Euro vorgemerkt.

Nach Einschätzung des infra-Geschäftsführers Marcus Steurer liegt der Erfolg sicherlich in der attraktiven Anlagemöglichkeit vor dem Hintergrund der derzeitigen Zinslandschaft. Zudem entstehen den Kunden keinerlei zusätzliche Kosten, wie z.B. Depotgebühren. Er freut sich aber besonders über die hohe Identifikation der Fürther mit ihrer Stadt und der infra. Für ihn ist das Engagement der Kunden etwas Gutes für die eigene Stadt tun zu können, ausschlaggebend. Ende Mai versendet die infra die Vertragsunterlagen.

05.05.2020 infra-Kundencenter im U-Bahn-Verteilergeschoss des Fürther Hauptbahnhof wieder geöffnet

Die infra weist darauf hin, dass das Kundencenter im U-Bahn-Verteilergeschoss des Fürther Hauptbahnhofes wieder geöffnet ist. Montag bis Freitag von 9 bis 17:30 Uhr und am Samstag von 9 bis 14 Uhr berät die infra persönlich rund um ihr Verkehrsangebot.

Allerdings ergeben sich mit der Einhaltung aller gültigen Hygienevorschriften vorerst folgende Einschränkungen: Es ist nur ein Beratungsplatz eingerichtet, im Kundencenter darf sich jeweils auch nur ein Kunde aufhalten. Deshalb kommt es gelegentlich zu Wartezeiten. Damit es trotzdem schneller geht, hat die infra für Bestellscheine, z. B. für Verbundpässe oder Abos, vor dem Kundencenter einen Briefkasten eingerichtet. Weiterhin bittet die infra darum, unbedingt die Abstandsmarkierungen vor dem Kundencenter zu beachten. Im Kundencenter gilt die Pflicht, einen Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Die telefonische Fahrplanauskunft ist täglich unter 0911 9704-4800 von 4:15 bis 1:30 Uhr zu erreichen.

30.04.2020 Die infra informiert: Neue Stromleitungen im Eigenen Heim

Wie die infra mitteilt, beginnen ab dem 4. Mai 2020 im Eigenen Heim bis voraussichtlich Herbst dieses Jahres Bauarbeiten zur Auswechslung der Stromleitungen. Gearbeitet wird abschnittsweise.

Im Detail sorgen offene Baugräben in der Dr.-Schumacher-Straße auf beiden Seiten für Behinderungen im Straßenverkehr. Auch für Anwohner der Robert-Koch-Straße investiert die infra im Bereich zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Virchowstraße bis zur Einmündung in die Wilhelmstraße in neue Versorgungsleitungen. Die jeweiligen Anwohner werden bauabschnittsweise per Aushang oder Einwurf zeitnah und direkt informiert.

Da immer nur auf einer Seite der betroffenen Straßen gearbeitet wird, sind keine vollständigen Straßensperrungen geplant, jedoch werden abschnittsweise temporär Parkflächen wegfallen.

Eventuelle Fragen beantwortet die infra gerne telefonisch unter 0911 9704-7351.

23.04.2020 Die infra informiert: Normalfahrplan und Maskenpflicht treten in Kraft

Ab Montag, 27. April 2020 gilt wieder der Normalfahrplan. Auch in den Fürther Bussen Maskenpflicht. Plexiglaseinbauten für das Fahrpersonal.

Durch die Entscheidungen das öffentliche Leben langsam wieder hochzufahren und, dass die Schüler der Abschlussklassen nach mehrwöchiger Corona-Pause wieder den Unterricht vor Ort besuchen dürfen, ergeben sich für den Fürther Busverkehr weitreichende Änderungen. Gute Nachrichten für alle Fürther Fahrgäste: Ab Montag, 27. April 2020, gilt wieder uneingeschränkt der normale Fahrplan.

Allerdings ist dies bayernweit mit umfassenden Schutzmaßnahmen verbunden. Dringend weist die infra ihre Fahrgäste darauf hin, unbedingt die von der Bayerischen Staatsregierung eingeführte Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und an den Haltestellen einzuhalten, damit die Viren weniger Chancen zur Ausbreitung haben. Für alle Erwachsenen und Kinder ab 6 Jahren reicht dabei ein einfacher Mundschutz – zum Beispiel sogenannte „Community-Masken“ – bei dem Mund und Nase bedeckt sind. Auch Tücher oder Schals können verwendet werden. Die infra kann keine Masken zur Verfügung stellen.

Zusätzlich wird bis auf Weiteres ausnahmslos jede Haltestelle angefahren bzw. auch angehalten, die Fahrgäste müssen im Bus den Haltewunschknopf nicht mehr betätigen. So soll das Infektionsrisiko weiter verringert werden. Für den Ausstieg öffnen die Türen dann – soweit technisch möglich - automatisch. Leider muss aus technischen Gründen in etwa der Hälfte aller Fürther Busse doch noch der Türöffnungsknopf gedrückt werden.

Um das Fahrpersonal weiterhin gut zu schützen, bleibt der Vordereinstieg gesperrt und beim Fahrpersonal kann nach wie vor kein Ticket gekauft werden. Auch die erste Sitzplatzreihe direkt hinter dem Fahrer bleibt abgesperrt. In dieser Zone von etwa eineinhalb Metern werden in allen Fahrzeugen zusätzlich Plexiglas-Scheiben eingebaut. Mit diesem räumlich klar abgetrennten Bereich, der die Einhaltung des Mindestabstandes garantiert, kann für das Fahrpersonal vom Tragen einer Maske während der Fahrt abgesehen werden. Auch eine Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit, etwa durch Beschlagen von Brillen, kann so ausgeschlossen werden. Laut dem Bayerischen Verkehrsministerium besteht für das Fahrpersonal im ÖPNV daher auch keine Maskenpflicht. Sofern Fahrgäste Hilfe brauchen und das Personal den Fahrerbereich verlassen muss, werden die Fürther Fahrerinnen und Fahrer selbstverständlich einen entsprechenden Schutz tragen.

Um die größtmögliche Distanz zu ermöglichen, setzt die infra alle verfügbaren Busse ein. Am Wochenende fahren auf den Linien vorrangig die 18 Gelenkbusse der infra.

Das Kundencenter am Fürther Hauptbahnhof wird voraussichtlich am 4. Mai 2020 wieder öffnen. Die infra rät für den Ticketerwerb generell die alternativen Vertriebswege zu nutzen. Telefonisch ist das Team wie gewohnt unter 0911 9704-4800 zu erreichen.

14.04.2020 Die infra informiert: Was Hausbesitzer jetzt für die Trinkwasserqualität tun müssen

In Fürth liefert die infra auch in Zeiten der Corona-Krise selbstverständlich rund um die Uhr Trinkwasser in der gewohnt hervorragenden Qualität.

Doch im Zuge der Krise werden viele Gebäude des öffentlichen Lebens, wie zum Beispiel Hotels, Gast- oder Kindertagesstätten, nicht genutzt. Deshalb raten die Experten dringend dazu, die Wasserleitungen mindestens einmal wöchentlich aufzudrehen, damit es später nicht zu Problemen kommt. Denn gerade in Bertrieben und Einrichtungen, in denen auf Grund der momentanen Situation wenig bis kein Verbrauch von Trinkwasser stattfindet, kann die Trinkwasserhygiene durch Stagnation in den Rohrleitungen beeinträchtigt werden.

Der Hausbesitzer oder -betreiber einer häuslichen Trinkwasserversorgungsanlage trägt die Verantwortung für die Trinkwasserqualität. Er muss gemäß Trinkwasserverordnung sicherstellen, dass der Austausch des Trinkwassers in den Rohrleitungen nach spätestens sieben Tagen gewährleistet ist. In Warmwasserspeichern ist eine dauerhafte Wassertemperatur von mindestens 60 Grad Celsius vorzuhalten. Die infra empfiehlt das regelmäßige Spülen aller Zapfstellen zu dokumentieren, um diese bei Bedarf vorlegen zu können. Eventuelle Fragen beantwortet die infra gerne telefonisch unter 0911 9704-4455.

19.03.2020 Die infra informiert: Möglichkeiten des Fahrscheinerwerbs

Um die Ansteckungsgefahr für Fahrgäste und Personal zu verringern und gleichzeitig die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, setzt die infra – wie schon berichtet - vorübergehend den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal aus.

Die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist trotzdem grundsätzlich weiterhin nur mit einem gültigen Ticket erlaubt. Deshalb wird darum gebeten, die Tickets vor Antritt der Fahrt zu erwerben. Alternativen zum Kauf im Bus sind einerseits die Fahrkartenautomaten und – soweit geöffnet - die 13 privaten Verkaufsstellen im Stadtgebiet Fürth. Hier besteht die Möglichkeit, sich einen Vorrat an Mehrfahrtenkarten zuzulegen. Auch digitale Vertriebswege können genutzt werden: Im VGN-Onlineshop (shop.vgn.de) gibt es Tickets direkt als Print- oder Handyticket, auch der Postversand ist möglich. Besonders einfach ist die Ticketkauffunktion in den Apps „VGN Fahrplan & Tickets“ oder „DB Navigator“.

Sollte keine der genannten Möglichkeiten vorhanden sein, können Tickets ausnahmsweise auch an der nächsten erreichbaren Haltestelle oder der Endhaltestelle mit Fahrscheinautomat gelöst werden.

16.03.2020 Coronavirus: infra schränkt ihren Kundenservice vor Ort ein.

Fürther Bäder und Kundencenter am Hauptbahnhof schließen bis auf Weiteres. Telefonische Kundenberatung nutzen.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat die Bayerische Staatsregierung heute weitergehende Maßnahmen vorgestellt. In diesem Zuge schränkt die infra ab morgen, 17. März 2020, auch ihren persönlichen Kundenservice in der Leyher Straße 69 stark ein. Das Kundenbüro im U-Bahn-Verteilergeschoss Fürth Hauptbahnhof bleibt ab morgen sogar komplett geschlossen.

Telefonisch ist die infra jedoch wie gewohnt erreichbar: Montag bis Freitag von 7:30 – 18 Uhr unter der Telefonnummer 0911 9704-4000 oder per E-Mail unter kundenservice(at)infra-fuerth.de. Persönliche Beratungstermine können in dringenden Fällen vorab telefonisch vereinbart werden. Auch bei Zahlungsversäumnissen oder -schwierigkeiten können individuelle Vereinbarungen, zum Beispiel über Ratenzahlungen in einem eigens dafür eingerichteten Verfahren getroffen werden.

Die Fürther Schwimmbäder (Hallenbäder Stadeln und Fürth und das Fürthermare) bleiben für mindestens 14 Tage geschlossen. Über die Webseiten der infra (www.infra-fuerth.de/corona) und des Fürthermare (www.fuerthermare.de) können sich Kunden über den jeweils aktuellen Stand informieren.

Die infra bittet darum, dass die notwendigen Tickets für den Stadtverkehr ausschließlich an den Ticketautomaten, im VGN-Onlineshop, den öffentlichen Verkaufsstellen - soweit noch geöffnet - oder in der VGN App erworben werden.

Weiterhin werden die Fürther Busse jede Nacht durch einen externen Dienstleister gereinigt, besonderes Augenmerk liegt dabei auf allen Kontaktpunkten wie Haltestangen oder Griffe. Seit Freitag, 13. März 2020, können die Fahrgäste in den Bussen im Stadtgebiet außerdem nur noch über die hinteren Türen zusteigen.

Der von der infra eingerichtete Krisenstab, kommt regelmäßig zusammen, um die aktuellen Entwicklungen zu besprechen und gegebenenfalls darauf zu reagieren.

Die genannten Maßnahmen werden zur Vorsorge getroffen: Einerseits, um einen Beitrag zur Reduzierung der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus SARS-CoV-2 zu leisten. Andererseits, um bei einer weiteren Ausbreitung der Pandemie in der Lage zu sein, die notwendigen Infrastrukturen bei der Energie- und Trinkwasserversorgung und im ÖPNV sicher aufrecht erhalten zu können.

04.03.2020 Mehr Trinkwasser für Fürth: Erster infra-eigener Trinkbrunnen in der Dr.-Konrad-Adenauer-Anlage

In der Innenstadt wird den Passanten in Zukunft frisches Trinkwasser kostenfrei zur Verfügung stehen.

Ein Schluck frisches Trinkwasser löscht den Durst und ist gesund. Wer zukünftig in der Fürther Innenstadt unterwegs ist, muss auf diese Erfrischung nicht mehr verzichten: Die infra stellte heute ihren ersten eigenen, öffentlich zugänglichen Trinkbrunnen vor. „Wir wollen mehr dafür tun, dass Trinkwasser als Lebensmittel wahrgenommen wird“, so infra-Geschäftsführer Marcus Steurer. Der prominente Standort in der Dr.-Konrad-Adenauer-Anlage ist dafür ideal. Gleichzeitig will die infra damit auch den Einwegverpackungen für Getränke entgegenwirken.

Gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt hat man sich für robuste Stehlen in einem schlichten und modernen Edelstahl-Design entschieden – ohne bewegliche Bauteile. Das erfrischende Nass sprudelt nur auf Betätigung. Generell ist bei der Standortwahl wichtig, dass ein ausreichender Anschluss an das Trinkwassernetz der infra vorhanden ist, erklärt Steurer, denn, „so wird die Wasserqualität engmaschig überprüft und gewährleistet“.

Für Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung tragen öffentliche Trinkbrunnen wesentlich zur Lebensqualität in der Stadt bei. „Hochwertiges Trinkwasser ist das Lebenselixier für jeden“. Er freut sich sehr über die neue, kostenfreie Gelegenheit für alle Passanten, Radler oder Spaziergänger, die unterwegs etwas trinken möchten. Das Angebot ermuntere dazu, mehr Wasser zu trinken, was gerade an heißen Tagen wichtig sei und der Gesundheitsvorsorge diene. Rund 6.000 Euro kostet ein solcher Trinkbrunnen nur in der Anschaffung. Hinzu kommen noch die Kosten für den Bau und Betrieb.

Im Laufe des Jahres 2020 sollen noch zwei weitere Modelle im Südstadtpark aufgestellt werden – als Ersatz für die dort vorhandenen defekten Modelle. Weitere Standorte für das Fürther Stadtgebiet sind derzeit in der Abstimmung. Die Brunnen werden während der Wintermonate außer Betrieb genommen, damit keine Frostschäden entstehen. Die infra übernimmt den vollständigen Betrieb.

03.03.2020 Neue E-Power für Fürth: infra nimmt zwei weitere E-Busse auf Fürther Linien in Betrieb

Die neuen Fahrzeuge werden auf den Fürther Linien 174, 175, 177 und 178 unterwegs sein.

Die infra erweitert ihren Fuhrpark um zwei neue Elektrobusse. Die Anschaffungskosten für die beiden „eCitaro“, so die Bezeichnung des Herstellers Mercedes Benz, lagen nach Angaben von infra-Chef Marcus Steurer zusammen bei fast 1,22 Millionen Euro und sind damit in etwa doppelt so hoch wie für Dieselbusse. 445.000 Euro wurden über das Förderprogramm des Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr beigesteuert. Im Detail unterstützt dieses den Mittelstand und kommunale Verkehrsunternehmen bei der Modernisierung ihres Fuhrparks und der Umstellung auf lokal emissionsfreie und emissionsarme Antriebe.

Die Busse verfügen über 29 Sitz- und 42 Stehplätze und werden hauptsächlich auf den Linien 174, 175, 177 und 178 in Fürth eingesetzt. Besonders die Bereiche rund um die Ludwigsbrücke, die Poppenreuther und Erlanger Straße sollen so emissionstechnisch entlastet werden, begründet Steurer die Einsatzorte: „So bringen wir den Klima- und Umweltschutz voran.“ Laut Herstellerangaben reicht eine Batterieladung für 150 Kilometer (km) pro Bus. Die beiden Busse fahren insgesamt momentan pro Tag drei Umläufe mit Längen von jeweils rund 60 bis 90 km.

Auf den Dächern der Busse sind sogenannte Pantographen verbaut. Das sind Stromabnehmer, über die die Busse geladen werden können. Geplant ist, solch eine Ladevorrichtung bis Ende 2022 in den Busbetriebshof der infra zu integrieren. Ein Ladevorgang dauert rund eineinhalb Stunden.

Damit sind dann insgesamt drei vollelektrisch betriebene Busse in Fürth im Einsatz. Gleichzeitig mustert die infra zwei Fahrzeuge aus dem Baujahr 2004 mit Abgasnorm Euro 3 aus. Der seit Anfang 2018 im infra-Fuhrpark befindliche erste E-Bus der Marke Solaris läuft nach Angaben von Steurer nach wie vor einwandfrei. „Wir beschaffen ständig neue Busse, denn Elektro- und Hybrid-Busse entlasten die Stadt erheblich von Lärm und Abgasen – ein wertvoller Beitrag zur Energiewende in Fürth. Weiterhin ist es uns wichtig, unseren Fahrgästen komfortable Fahrzeuge zu bieten“, betont Steurer. So werden im Laufe des Jahres 2020 noch weitere sechs Busse mit Euro 6 Hybrid-Antrieb zur Flotte der infra hinzukommen – ebenfalls gefördert vom Förderprogramm des Bayerischen Verkehrsministeriums.

05.02.2020 Mee(h)r Raum für Wohlfühlerlebnisse

Spatenstich zur Erweiterung der Saunalandschaft im Fürthermare – insgesamt rund vier Millionen Euro investiert die infra als Eigentümerin.

Ist das Thermalbad das technische Herzstück des Fürthermare, so ist die Saunalandschaft das finanzielle. Die kontinuierlich steigenden Besucherzahlen - derzeit sind es über 100 000 pro Jahr – sorgen für die nötigen Gewinne, die den Bäderaltbestand in Fürth sichern. Ohne den erfolgreichen Saunabetrieb wäre der Unterhalt der beiden Hallenbäder in Stadeln und am Scherbsgraben sowie das Sommerbad ungleich schwieriger.

Zur Eröffnung 2007 wurden mit dem Konzept eines ausgeprägten Lounge-Charakters Maßstäbe gesetzt. Ganz im bisherigen mallorquinischen Bau- und Ausstattungsstil stellt die infra nun die Weichen für noch mehr Wohlfühlerlebnisse. Innerhalb von fünf bis acht Jahren – je nach Auslastung – soll die Investitionssumme von vier Millionen Euro mit Gewinn zurückfließen. Der erste Bauabschnitt mit der Erneuerung des Dampfbades im Innenbereich und dem Bau des 324 Quadratmeter großen Sonnendecks zum Wiesengrund hin wurde bereits 2019 abgeschlossen. Die alte Außensauna ist nun in den letzten zwei Wochen dem Abrissbagger zum Opfer gefallen.

Mit dem heutigen Spatenstich läuteten Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, infra-Geschäftsführer Marcus Steurer und die beiden Hausherren des Fürthermare Daniela und Horst Kiesel, offiziell den zweiten Bauabschnitt ein. Die schwierigen Bodenverhältnisse am „Scherbsgraben“- eine verfüllte Schuttdeponie aus der Nachkriegszeit - fordern allerdings eine sogenannte Bohrpfahlgründung. Weiterhin will man nach Steurers Worten massiv und energetisch sinnvoll bauen, damit die „Lebensdauer“ der eines Mehrfamilienhauses ähnelt – trotz Dauerbetrieb, denn “auch das ist unser Verständnis von nachhaltig“.
Im Dezember 2020 soll die neue, etwa 100 Personen fassende Eventsauna in Betrieb gehen. Wichtige Bausteine sind eine typisch spanische "Plaza", offenes Feuer und mediale Begleitung der Saunaaufgüsse. Ein begrünter Bademantelgang wird die Verbindung ins Fürthermare schaffen. Für Frühjahr 2021 ist geplant, die neuen Ruhehäuser und die Außenanlagen fertigzustellen.
Im Obergeschoss des Bestandsgebäudes sollen zudem adäquate Räume für Massagen und Wellnessanwendungen entstehen.

Eine besondere Herausforderung ist, parallel den Saunabetrieb mit Außengastronomie und zwei Außensaunen in Betrieb zu halten, damit die Gäste weiterhin ihren Aufenthalt genießen können, denn die Baustelle ist ja nur einen Handtuchwurf entfernt. Doch Vitaplan-Geschäftsführer Horst Kiesel sieht das ganze positiv: „Für alle, die den Baufortschritt hautnah miterleben, steigt die Vorfreude umso mehr“, ist er sich sicher. Die Fürther Bäderlandschaft mit dem Fürthermare ist ein Stück Lebensfreude für Fürth. Insofern ist es nur konsequent, in das Zugpferd Saunalandschaft zu investieren, fasst Oberbürgermeister und infra-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Thomas Jung das Engagement der infra zusammen.

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