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17.05.2019 infra testet neue Beleuchtungstechnologie

Weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer effizienten und modernen Straßenbeleuchtung

Ein kleiner Kasten sorgt für den Clou bei der sogenannten adaptiven Beleuchtung: Er reagiert, ähnlich eines Bewegungsmelders, auf Radfahrer oder Fußgänger, die auf öffentlichen Straßen und Wegen unterwegs sind und verstärkt dann die Helligkeit der Straßenbeleuchtung. „Da die smarten Leuchten miteinander kommunizieren, schalten sich eine Reihe von Leuchten vor und hinter dem Objekt gleichzeitig mit ein und das Licht „läuft" sozusagen mit Fußgängern oder Radfahrern mit, beziehungsweise ist ihnen dabei immer ein Stück voraus", erklärt infra-Geschäftsführer Marcus Steurer. Wird im Anschluss keine Bewegung mehr registriert, dimmen sich die Leuchten auf ein geringeres Mondschein-Lichtlevel von 20 Prozent der üblichen Lichtstärke herunter. Dabei ist die Vor- und Nachlaufzeit je nach Geschwindigkeit der Nutzer unterschiedlich. Bei Radfahrern schalten sich die Leuchten schneller und weiter im Voraus ein, bei Fußgängern langsamer. So wird gewährleistet, dass jederzeit genug Beleuchtung vorhanden ist und einem nicht plötzlich das Licht abgeschaltet wird.

Im Rahmen einer Pilotstrecke wurden entlang des Käppnerwegs von der für die Straßenbeleuchtung zuständigen infra elf LED-Laternen mit solchen Radarsensoren installiert. Bis voraussichtlich 2025 sollen dann sukzessive die Fuß- und Radwege im naturnahen Talraum mit der adaptiven Beleuchtungstechnik ausgerüstet werden.

„Die Vorteile dieser Technologie liegen auf der Hand", so Steurer weiter. Die Leuchten lassen uns ein Stück weit wieder zu natürlicheren Nächten zurückzukehren, ohne dabei auf die gewohnte Sicherheit und gute Sicht verzichten zu müssen. Das Licht bleibt nicht unnötig die gesamte Nacht eingeschaltet, sondern wird nur im Bedarfsfall zugeschaltet. Dabei liegt die Lichtfarbe bei unter 3.000 Kelvin, damit im nahezu unsichtbaren Bereich für Insekten und trägt damit zum Artenschutz bei. Weiterhin werden die Lichtemissionen so gering wie möglich gehalten. Neue Laternenformen gewährleisten außerdem, dass kein unnötiges Streulicht entsteht, sondern nur zielgerichtet nach unten abstrahlt.

Rund 11.100 Lichtpunkte umfasst das Fürther Straßenbeleuchtungsnetz. Der Stromverbrauch entspricht derzeit in etwa dem Jahresverbrauch von 810 4-Personen-Haushalten. Mit einem ganzheitlichen Konzept möchte die infra rund die Hälfte davon gegen LED-Leuchten austauschen und so rund ein Viertel der Stromkosten einsparen. Sofern die Ergebnisse der Pilotstrecke am Käppnerweg überzeugen, wird die adaptive Beleuchtung ein wichtiger Baustein dazu sein.

05.04.2019 infra liefert Trinkwasser für Cadolzburg

Heute unterzeichneten der 1. Bürgermeister des Marktes Cadolzburg, Bernd Obst, und der Geschäftsführer der Fürther infra, Marcus Steurer, einen wegweisenden Kooperationsvertrag, der die Trinkwasserversorgung von Cadolzburg sichert. Er läuft für zunächst 30 Jahre und sieht eine Wasserlieferung von bis zu 150.000 Kubikmetern pro Jahr vor.

Cadolzburg war auf der Suche nach einem verlässlichen Partner, welcher bei der Deckung des steigenden Wasserverbrauchs, insbesondere des steigenden Spitzenbedarfs, zur Seite stehen könnte und fand diesen quasi „vor der Haustüre".

Bereits seit über einem Jahr loteten die Verantwortlichen der Gemeindewerke Cadolzburg und der infra Ideen und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit im Wasserbereich dazu aus: Von der grundlegenden Mischbarkeitsprüfung des Cadolzburger und des Fürther Wassers im Hinblick auf Korrosion, Trübung und Verkeimung, über die Bereitstellung der benötigten Mengen bis hin zur Machbarkeitsprüfung einer Netzverbindung mittels einer neuer Trasse.

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zum 1. April 2019 gibt es nun grünes Licht für den Bau eines benötigten Pumpwerks im Hochbehälter V der infra am Katzenstein in Fürth und einer Verbindungsleitung von dort bis zum Eintritt in das Trinkwassernetz der Gemeindewerke in Egersdorf.

Voraussichtlich schon gegen Ende dieses Jahres soll die erforderliche Anlagentechnik in Betrieb gehen. Pro Jahr liefert die infra dann zwischen 75.000 und 150.000 Kubikmeter Trinkwasser über eine etwa drei Kilometer lange Trasse nach Cadolzburg, damit die Versorgung mit dem wichtigsten Lebensmittel auch für kommende Generationen gesichert ist. Die Gemeindewerke Cadolzburg entschieden sich gerne dazu, Trinkwasser von den Fürther Nachbarn zu beziehen, denn beispielsweise im Bereich von erneuerbaren Energien oder zur Erdgasversorgung gibt es bereits eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Fürth war der ideale Partner, da es zukünftig durch den Bau einer neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage im Wasserwerk Knoblauchsland in Fürth-Mannhof nahezu alle dortigen Trinkwasserressourcen ausschöpfen und aufbereiten kann, was seit den Zeiten des ehemaligen Zweckverbandes zu Wasserversorgung des Knoblauchlandes, welcher 2007 aufgelöst wurde, nicht mehr möglich war. Auch für diese Anlage soll demnächst der Spatenstich erfolgen.

Foto: infra-Geschäftsführer Marcus Steurer, 1. Bürgermeister des Marktes Cadolzburg, Bernd Obst undOberbürgermeister der Stadt Fürth und infra-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Thomas Jung (v. li.) nach der Vertragsunterzeichnung im Wasserwerk der infra.

Kooperationsvertrag_infra_cadolzburg_Wasserlieferung
29.03.2019 Notwendige Erneuerung der Rolltreppenfugen

Zur Zeit werden im Auftrag der für die Wartung der Fürther U-Bahnhöfe zuständigen VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg, die sogenannten Fahrtreppenfugen an insgesamt 90 Fahrtreppen im gesamten U-Bahn-Netz erneuert – davon 23 in Fürth. Grund hierfür ist, dass die alten Fugen nicht mehr den aktuellen Brandschutzanforderungen entsprechen und somit entsprechend ersetzt werden müssen. Eine Rolltreppenfuge bildet den Abschluss zwischen Fahrtreppe und Wand, sodass dort keine Lücke besteht. Während der Erneuerungsmaßnahme muss die jeweilige Fahrtreppe eine Woche außer Betrieb gesetzt werden. So lange dauert es, bis die Fuge vollständig ausgehärtet ist. Grundsätzlich wird an jeder U-Bahnhaltestelle immer nur eine Fahrtreppe bearbeitet.
Stand Freitag, 29. März 2019, sind unter anderem am Hauptbahnhof die Rolltreppe vom U-Bahnverteilergeschoss, an dem sich das infra-Kundencenter befindet, abwärts in Richtung Bahnsteig und am Rathaus die Rolltreppe vom Kohlenmarkt abwärts außer Betrieb. Bitte nutzen Sie am Hauptbahnhof bei Bedarf den Aufzug. Am Rathaus steht Ihnen die Fahrtreppe von der Bushaltestelle abwärts zur Verfügung. Die infra fürth verkehr gmbh bittet ihre Fahrgäste um Verständnis, dass es durch diese geplante erforderliche Maßnahme zwischenzeitlich zu Einschränkungen kommt.

13.03.2019 Verkehrsbehinderungen an der Stadtgrenze

Ab kommenden Montag, 18. März, führt die Stadt Nürnberg umfangreiche Straßenbauarbeiten im Bereich der Kreuzung an der Stadtgrenze durch, die erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen zur Folge haben und auch das Fürther Stadtgebiet betreffen. So muss zunächst die Ludwig-Quellen-Straße halbseitig gesperrt werden. Als Folge ist das Einfahren von der Fürther Straße aus nicht mehr möglich. Darüber hinaus können Verkehrsteilnehmer von der Höfener Straße kommend nicht mehr links in die Nürnberger Straße abbiegen. Um zusätzliche Belastung an dem wichtigen Verkehrsknotenpunkt möglichst zu vermeiden, wechselt die infra bei dieser Gelegenheit Versorgungsleitungen für Erdgas und Trinkwasser aus.

Die Gesamtmaßnahme, die voraussichtlich bis Mitte August abgeschlossen wird, ist in vier Abschnitten mit unterschiedlicher Verkehrsführung unterteilt. Die Umleitungen sind jeweils ausgeschildert. Für Radfahrer und Fußgänger kommt es nur zu geringen Einschränkungen.

Aktuelle Informationen dazu gibt es immer unter www.soer-baustellen.nuernberg.de/site/baustellen/verkehrsinfo/verkehrsinfo.html

26.02.2019 Bürgerbeteiligung der infra ist ausverkauft

Registrierung für neues Bürgerdarlehen der infra nach einer Woche geschlossen: Insgesamt haben sich für über 10 Millionen Euro Interessenten registriert.

Obwohl schon die letzten Bürgerbeteiligungsmodelle sehr erfolgreich gewesen sind, war auch die diesjährige Auflage „ZukunftsGestalter“ innerhalb kürzester Zeit ausverkauft „Das Interesse an unserem am 18. Februar 2019 gestartetem Beteiligungsmodell war wieder sehr groß“, berichtet der infra-Geschäftsführer, Marcus Steurer. Mit einer jährlichen Verzinsung von 1,5 Prozent und Registrierungen für über 10 Millionen Euro ist die Bürgerbeteiligung ein voller Erfolg. In der nächsten Woche versendet die infra die noch ausstehenden Vertragsunterlagen.

Nach Steurers Einschätzung liegt der Erfolg einerseits sicherlich in der attraktiven Anlagemöglichkeit vor dem Hintergrund der derzeitigen Zinslandschaft. Zudem entstehen den Kunden keinerlei zusätzliche Kosten, wie z.B. Depotgebühren. Andererseits ist bestimmt auch die hohe Identifikation der Fürther mit ihrer Stadt und das persönliche Bestreben der Kunden, Gutes für die eigene Stadt zu tun, ausschlaggebend gewesen. Außerdem ermöglichte das relativ geringe Mindestinvestment von 1.000 Euro auch vielen jungen Menschen und Familien eine Beteiligung zu einem interessanten Zinssatz.

Ob ein weiteres Bürgerbeteiligungsmodell aufgelegt wird, ist derzeit noch unklar. Wer aber dann gegebenenfalls informiert werden möchte, kann sich mit einer E-Mail an buergerbeteiligung(at)infra-fuerth.de entsprechend vormerken lassen.

07.02.2019 infra nimmt 300. Ladesäule des Ladeverbund+ in Betrieb

Weiterer Meilenstein auf dem Weg zur flächendeckenden Ladeinfrastruktur

Ab sofort können Elektrofahrzeuge an 300 öffentlichen Ladesäulen des Ladeverbund+ aufgeladen werden. Auf den Parkflächen in der Fürther Ullsteinstraße nahmen heute Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung sowie der Geschäftsführer der infra und 1. Vorsitzender des Ladeverbund+, Marcus Steurer, im Beisein von Ladeverbundkoordinator Markus Rützel die insgesamt 300. Ladesäule des Verbundes in Betrieb. Es handelt sich dabei um eine Ladesäule der neuesten Generation mit zwei Anschlüssen und einer Ladeleistung von maximal 22 Kilowatt pro Seite für einen schnellen Ladevorgang.

Der Fürther Rathaus-Chef freute sich über die weitere Ladesäule im Stadtgebiet. Für ihn gibt es zur Verbesserung der Lebensqualität in einer dichtbesiedelten Stadt wie Fürth keinen besseren Weg, als weg von fossilen Brennstoffen, hin zur E-Mobilität. In Fürth bringt die infra aktuell zwölf öffentliche Ladesäulen sowie drei öffentliche Wandladestationen in den Parkhäusern Fürthermare, Klinikum und Comödie in das Netz des Ladesverbundes+ ein. Noch im Februar werden nach Steurers Worten in der Dr.-Mack-Straße eine weitere Ladesäule und zusätzliche Wandladestationen im Parkhaus Klinikum und der Tiefgarage Saturn in Betrieb gehen. Rund 9.000 Euro kostet es, bis eine Ladesäule einsatzbereit ist. Aktuell prüft die infra weitere Standorte - vorzugsweise in Wohngebieten – um auch dort den Anschluss Zug um Zug auszubauen. Alle Ladepunkte der infra werden mit 100 Prozent Ökostrom betrieben. „Nur mit Ökostrom ist Elektromobilität wirklich nachhaltig und emissionsfrei", resümiert der Geschäftsführer der infra. Gleichzeitig ist Marcus Steurer seit Anfang des Jahres 1. Vorsitzender des Ladeverbund+. Mit einem einheitlichen Zugangs- und Ladesystem, bieten die inzwischen fast 60 Mitglieder über die Metropolregion hinaus von Deggendorf bis in die Landkreise Schweinfurt, Lichtenfels und Hof, Eichstätt und Donau-Ries Fahrern von E-Fahrzeugen ein verlässliches Netz, um der Reichweitenproblematik beim Thema Elektromobilität konsequent entgegen zu wirken. Ladeverbundkoordinator Markus Rützel verweist in diesem Zusammenhang auf den Ladesäulenfinder unter www.ladeverbundplus.de der jederzeit aktuell alle Lademöglichkeiten des Ladeverbund+ für E-Mobilisten aufzeigt.

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20.12.2018 Weihnachsspende der infra

Drei symbolische Schecks überreicht

Im Rahmen der alljährlichen Weihnachtsspendenaktion der infra wurden auch in diesem Jahr drei Fürther Einrichtungen mit der Zusage über Geldspenden von insgesamt 6.000 Euro überrascht. Über einen symbolischen Scheck aus den Händen des Fürther Oberbürgermeisters und infra-Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Thomas Jung und des infra-Geschäftsführers Marcus Steurer in Höhe von jeweils 2.000 Euro durften sich so heute die Verantwortlichen der AWO Stiftung Soziales Engagement in Fürth, die Musikschule Fürth e.V. für die Band „Vollgas“ und der Förderverein der Hans-Böckler-Schule (HBS) e.V., freuen.

Nach den Worten des Geschäftsführers ist es für die infra eine Herzensangelegenheit vor Ort zu helfen. „Wir sind in jeder Beziehung für unsere Stadt am Werk“, unterstreicht er den Leitgedanken der infra. Dazu gehört natürlich eine funktionierende Versorgung Fürths, inklusive öffentlicher Personennahverkehr und Bäderlandschaft, aber auch das Engagement für gemeinnützige Zwecke. Deshalb freut uns diese außerordentliche Weihnachtsspende auch sehr, so Steurer weiter.

Mit dem Geld werden die unterschiedlichsten Projekte finanziert:

Die AWO Stiftung muss in der Liegenschaft Theresienstraße 30 bis 34 dringend die technischen Anlagen sanieren und erneuern. Der Förderverein der HBS schafft Lehrmodule zum Thema Erneuerbare Energien an. Bei der Musikschule fließt das Geld in das Bandprojekt „Vollgas“ – den Musikerinnen und Musikern, die die Übergabe der Schecks musikalisch umrahmten, werden damit die anstehenden Konzertreisen ermöglicht.

Foto: Die Vertreterinnen und Vertreter der Hans-Böckler-Schule, der AWO-Stiftung und der Musikschule nahmen von Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der infra, Dr. Thomas Jung (hintere Reihe, 2. v. links), und infra-Chef Marcus Steurer (hintere Reihe, 5. v. links) die symbolischen Spendenschecks entgegen.

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13.12.2018 Sparkasse Fürth und infra unterstützen „Mobilitätskisten“ der Verkehrswacht

Je früher die Kinder an das Thema Verkehrserziehung herangeführt werden, desto erfolgreicher werden sie zu verantwortungsbewussten Verkehrsteilnehmern.

„Aus einem sicheren Fußgänger wird in der Jugendverkehrsschule ein umsichtiger Radler und später ein besonnener Autofahrer. Frühzeitige Verkehrserziehung hat stets das Ziel Unfälle zu vermeiden", so Mathias Kreitinger, Vorsitzender der Fürther Verkehrswacht.

Neben dem Elternhaus spielen gerade die Kindergärten hierbei eine entscheidende Rolle. Um die wichtigsten Grundlagen vermitteln zu können, will die Verkehrswacht mit sogenannten „Mobilitätskisten" den Kindergärten in der Stadt und dem Landkreis Fürth die entsprechende Ausstattung zur Verfügung stellen. Der Inhalt bietet verschiedene Ansätze um Wahrnehmung, Gleichgewicht und Reaktionsvermögen von Jungen und Mädchen spielerisch zu trainieren. Gemeinsam mit der infra unterstützt die Sparkasse Fürth diese wichtige Aktion als Sponsor.

Die erste Kiste wurde nun am 13. Dezember an den Kindergarten Sonnenschein in der Frühlingstraße in Anwesenheit von Vertretern der Fürther Verkehrswacht sowie der Sponsoren übergeben.

„Für uns als städtisches Verkehrsunternehmen ist es besonders wichtig, dass Kinder das Einschätzen von Entfernungen, Höhen und Schnelligkeit frühzeitig erlernen. Denn diese Eigenschaften sind die Grundvoraussetzung für eine sichere Verkehrsteilnahme", so infra-Geschäftsführer Marcus Steurer. Auch Christian Jung, Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Fürth, freut sich über das Engagement der Verkehrswacht: „Ich bin Vater von zwei kleinen Kindern, eines davon im Kindergartenalter. Deshalb weiß ich, wie wichtig es ist, schon früh mit dem Training des richtigen Verhaltens anzufangen. Von großer Bedeutung ist auch das eigene Vorbild, denn Kinder lernen durch das, was ihnen vorgelebt wird. Natürlich muss Verkehrserziehung auch Spaß machen. Gerade deshalb sind die Mobilitätskisten so eine prima Idee".

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21.11.2018 Bauwagen für Streitschlichter übergeben

Durch die finanzielle Unterstützung der infra mit 750 € konnte ein vorhandener Bauwagen zur Nutzung durch die Schülerinnen und Schüler für Streitschlichtergespräche an der Mittelschule Soldnerstraße neu hergerichtet werden. Unter Anleitung der betreuenden Lehrerin Wolters wurde der Bauwagen von den Jugendlichen selbst eingerichtet. Sie suchten die Möbel aus und ließen es sich auch nicht nehmen, den Bauwagen eigenhändig anzustreichen und zu verschönern. Für den infra-Chef Marcus Steurer ist es wichtig, mit der Spende ein klein wenig zum friedlichen Miteinander in der Schule beitragen zur können.

Nun fand die offizielle Übergabe des Bauwagens, der durch die Anschaffung des Fördervereins  Soldnerfreunde realisiert werden konnte, statt. Dabei waren neben den zukünftigen Nutzern infra-Chef Marcus Steurer, Friedrich Ranzinger und Anne Geiger von den Soldnerfreunden e. V. sowie der Rektor der Schule, Claus Binder.

Aktion Bauwagen infra
10.08.2018 Die Gustav-Adolf-Quelle erstrahlt in neuem Glanz

Der Pavillon an der wegen ihres schwefligen Geruchs nach faulen Eiern im Volksmund auch „Gaggalasquelle“ genannten Bohrung bei Weikershof wurde vollständig überholt und die Grünanlage neu gestaltet.

Die "Gustav-Adolf-Quelle" liegt am Ufer der Rednitz bei Weikershof und bietet vor allen Dingen an heißen Tagen vielen Radfahrern und Spaziergängern auf ihrem Weg eine schöne Abwechslung.

Nach der Sanierung der rund 400 Meter tiefen Bohrung im Jahr 2016 hat sich die infra nun dem Außenbereich der kleinen Anlage gewidmet. Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und infra-Chef Marcus Steurer stellten heute gemeinsam das rundum erneuerte Areal vor.

Der ursprünglich vom Bürgerverein Nürnberg-Gebersdorf errichtete Pavillon war in die Jahre gekommen und teilweise hatte ihm auch das aus der Tiefe stammende, mineral- und kohlensäurereiche, 22 Grad Celsius warme Thermalwasser mächtig zugesetzt. Die inzwischen zuständige infra tauschte rund um die Quelle zunächst die Bodenfliesen und sorgte für das richtige Gefälle. Die sieben Säulen wurden vom Boden weg rund ein Drittel mit kleinen Mosaikfliesen versehen. Die restliche Höhe bis zum Dach erhielt einen freundlichen hellgelben Anstrich. Das Dach selbst wurde innen und außen gereinigt.

Die umgebende Grünfläche erhielt insgesamt rund neue 200 Pflanzen. Vom Bodendecker bis zum Strauch achtete die infra darauf, dass vorrangig stark blühende und heimische Sorten, die in das dortige Landschaftsschutzgebiet passen, zum Einsatz kamen. Busch- und Heckenrosen, Felsenbirnen, Kornelkirschen, Waldreben, falscher Jasmin oder rote Palmkätzchen sind beispielsweise dabei.

Alle Pflanzen blühen zu unterschiedlichen Zeiten und liefern so wertvolle Nahrung für Insekten und Bienen, was vor allem die umliegenden Imker freuen dürfte, erklärt infra-Chef Steurer. Einzelne abgestorbene Bäume wurden bewusst als Totholz zur natürlichen Schaffung von Brutplätzen stehen gelassen, denn Vogelarten wie Bunt- und Grünspecht als auch ein Eisvogelpärchen fühlen sich bereits jetzt auf dem Areal sehr wohl.

Auch der Oberbürgermeister freute sich über die gelungene Neugestaltung. Er ließ es sich nicht nehmen, auch das Quellenwasser zu kosten. Bei dem Wasser aus der Gustav-Adolf-Quelle handelt es sich nicht um Trinkwasser, im Sinne der strengen Vorschriften der Trinkwasserverordnung. Vielmehr hat es die Wirkung eines Heilwassers, welches einen sehr hohen Salzgehalt aufweist (Glaubersalz-Wirkung). Erwachsene – wie auf dem Bild - können es trotzdem in Maßen trinken, für Säuglinge oder zur Herstellung von Babynahrung ist es aber nicht geeignet – deshalb befindet sich am Pavillion der Hinweis „Kein Trinkwasser“.

Das gesamte Vorhaben mit Sanierung der Bohrung, Ertüchtigung des Pavillon und die Neuanpflanzung erfolgte durch regionale Unternehmen: dem Brunnenbauunternehmen Ochs, Niekerk Bautenschutz aus Altdorf und der Gärtnerei Landgraf aus Eckental.

Gustav Adolf Quelle Fürth
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