infra Fernwärme

ImmerWarm

Fernwärme. Die
nachhaltige Alternative.

Mit Fernwärme die Umwelt schonen

Die infra begleitet Sie auf dem Weg in ein gemütliches Zuhause – heute und in Zukunft.
Für einen Energie-Mix aus unterschiedlich erzeugten, regenerativen Energien investierte die infra in den letzten Jahren umfangreich in die Modernisierung ihrer Heizkraftwerke. Das dort angewandte Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung, bei dem aus Erdgas und Bio-Methan besonders effizient Strom und Wärme erzeugt werden, schont dank geringerer CO2-Emissionen die Umwelt.

Fernwärmepreise zum 1. Oktober 2022

Wärmelieferung

Alle Fernwärmegebiete der infra

  netto brutto
Arbeitspreis 11,17 ct/kWh 13,29 ct/kWh
CO2-Preis und Umlagen 4,29 ct/kWh 5,10 ct/kWh
Arbeitspreis 111,70 EUR/MWh 132,92 EUR/MWh
CO2-Preis und Umlagen 42,85 EUR/MWh 50,99 EUR/MWh
Grundpreis pro Jahr 38,66 EUR/kW 46,01 EUR/kW

bei separater Trinkwarmwassererwärmung

Im Fernwärmegebiet Heizkraftwerk Schwand

  netto brutto
Arbeitspreis 11,37 EUR/m³ 13,53 EUR/m³
CO2-Preis und Umlagen 4,29 EUR/m³ 5,10 EUR/m³
Messpreis 20,56 EUR/Jahr 24,47 EUR/Jahr
Grundpreis pro Jahr 1,73 EUR/m² 2,06 EUR/m²

Die dargestellten Umlagen sowie die ausgewiesene Mehrwertsteuer beruhen auf den aktuellen gesetzlichen Regelungen (Stand 28.09.2022). 
Die angekündigten Senkungen diesbezüglich werden wir selbstverständlich an unsere Kunden weitergeben und automatisch in der nächsten Abrechnung berücksichtigen. Sobald die entsprechenden Gesetze und Verordnungen in Kraft treten, werden wir die aktualisierten Preise veröffentlichen.

 

Die Bruttopreise beinhalten die Mehrwertsteuer (derzeit 19 Prozent) und sind auf die zweite Stelle nach dem Komma gerundet.

Zusätzlich gibt es zum 1. Oktober 2022 zwei neue Einflussfaktoren auf die Fernwärmepreise (Stand: 28.09.2022):
1. Auf Grundlage von § 26 Energiesicherungsgesetz (EnSiG) wurde die sogenannte Gasbeschaffungsumlage eingeführt. Sie dient der finanziellen Absicherung der Gasimporteure, die aufgrund der aktuellen Situation am Energiemarkt vielfach höhere Kosten für die Gasbeschaffung in Kauf nehmen müssen, um ihre Kunden weiterhin beliefern zu können.
2. Zudem sieht das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) nun Mindestfüllstände der Gasspeicher vor. Diese sollen dazu beitragen, dass die Gasversorgung in Deutschland gesichert ist. Um die dafür anfallenden Kosten solidarisch zu verteilen, wurde in § 35e EnWG die sogenannte Gasspeicherumlage eingeführt.
Weiterhin steigt die staatlich kontrollierte Bilanzierungsumlage (GaBi Gas 2.0). Sie ist notwendig, um die gleichmäßige Auslastung des Gasnetzes zu garantieren. Die Preise der infra für die Fernwärme müssen deshalb gemäß Ziffer 13.3 der Ergänzenden Bedingungen [Anlage 1] zur Verordnung über die Allgemeinen Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme [AVBFernwärme] angepasst werden.

Mit den neuen Grund- und Arbeitspreisen zzgl. des CO2-Preises zahlt ein Kunde mit 10 KW Anschlusswert und 6 MWh Jahresverbrauch
[neues Einfamilienhaus] für ein ganzes Jahr 1.563,56 €.

Indizes zum 1. Oktober 2022, gemäß "Ergänzende Bedingungen; Nr. 14.8"

Arbeitspreis (Basis 2015 = 100): FW = 120,43; G =215,73; IG = 109,70; NF = 133,0; ST = 129,50; L = 103,70 (Lohnindex Basis 2020 = 100)
Grundpreis (Basis 2015 = 100): IG = 107,80; L = 101,80 (Lohnindex Basis 2020 = 100)

Stand: 1. Oktober 2022

Häufig gestellte Fragen

Allgemeines

Was ist die Gradtagszahl und wie beeinflusst diese die Fernwärmeabrechnung?

Die Gradtagszahl (GTZ) ist die Differenz zwischen der Raumtemperatur und der Tagesmitteltemperatur und kann beispielsweise für mehrere Tage, Monate oder ein Jahr aufsummiert werden. Sie ist also eine heiztechnische Kenngröße, mit der Sie den Energieverbrauch und die Heizkostenabrechnung überprüfen können.

Beispiel: Bei einer mittleren Tagestemperatur von 12°C beträgt die GTZ 8 (Raumtemperatur 20°C – Tagesmitteltemperatur 12°C)

Witterungsbereinigter Fernwärmeverbrauch:

Die monatlichen Gradtagszahlen bei Kalenderjährlichen Fernwärmeabrechnungen (z.B. Dambach, Venusweg) für 2019, 2020 und 2021 entnehmen Sie unserer Tabelle für das Kalenderjahr.
Die für die beiden großen Fernwärmegebiete „Kalbsiedlung“ und „Auf der Schwand“ gültigen Abrechnungszeiträume von Juli bis Juni ergeben folgende Gradtagszahlen: 3.384,5 (2019/2020) und 3.723,5 (2020/2021). Details entnehmen Sie aus der Tabelle Gradtagzahlen Fernwärmejahr.

Zur Berechnung Ihres witterungsbereinigten Verbrauchs dividieren Sie bitte Ihren auf der Fernwärmeabrechnung angedruckten Verbrauch bzw. Vorjahresverbrauch durch diese Gradtagszahl; Kunden mit Kalenderjährlicher Abrechnung dividieren durch 3.427,0. Multiplizieren Sie den Wert mit dem langjährigen Mittelwert für Fürth (3.517,8 bzw. 3.549,1). So erhalten Sie für das aktuelle Jahr sowie das Vorjahr den witterungsbereinigten Verbrauch.

Für den Dienst „Fernwärme“ werden Funktions- und Inhaltselemente eines „Drittanbieters“ (Google Maps) eingebunden. Mit der Aktivierung dieses Dienstes willigen Sie in die Datenweitergabe zu dem Drittanbieter und deren Datenverarbeitung ein. Weitere Informationen finden Sie in unseren ausführlichen Datenschutzhinweisen unter dem Kapitel „Plugins und eingebettete Funktionen sowie Inhalte“.

Inhalt anzeigen

Fünf solcher von der infra betriebenen Heizkraftwerke erzeugen regenerativen Strom für ca. 9.050 Haushalte und Fernwärme für ca. 4.244 Haushalte. Der Fernwärmemix besteht zum großen Teil aus „grüner Fernwärme”.

Primärenergiefaktor

Die derzeit gültige Energieeinsparverordnung (EnEV) regelt die Anforderungen des Energie sparenden Wärmeschutzes und der Anlagentechnik für neue und bestehende Gebäude. Für die Ausstellung von Energiebedarfsausweisen für fernwärmeversorgte Gebäude werden einige Daten benötigt, die wir Ihnen nachfolgend zur Verfügung stellen möchten.

Bescheinigungen Wärme-Versorgungssysteme

  Primärenergiefaktor Erfüllung EEWärmeG* Anteil Erneuerbare Energien
Heizwerk Fronmüllerstraße 0,00/0,25 182 % 55 %
Heizwerk Dambach 1,3 - -
Heizkraftwerk auf der Schwand 0,16/0,26 145 % 43%
Heizwerk Vacher Straße 0,57 177 % 84 %
Heizwerk Cadolzburg 0,30 178 % -
Heizwerk Würzburger Straße 0,5 172 % -

* Erfüllung der Nutzungspflicht nach § 3 in Verbindung mit § 7 EEWärmeG

Informationen zur Fernwärme infra fürth gmbh im Stadtgebiet Fürth

Werte für das Jahr 2020 (FFVAV § 5)

Bezeichnung Heizwerk/ Heizkraftwerk HKW Fronmüllerstraße HKW Schwand HW Vacher Straße HW Dambach            
Eingesetzte Energieträger kWh_Hi-anteilig                    
Erdgas 32,08% 37,40% 9,46% 100,00%            
Biomethan 67,91% 62,58%                
Holzhackschnitzel     83,99%              
Deponiegas     6,55%              
Heizöl 0,01% 0,02% 0,00%              
Anteil Erneuerbare Energien am Energieeinsatz 67,91% 62,58% 90,54% 0,00%            
Wärmegewinnungstechnologie BHKW, Kessel BHKW, Kessel Kessel Kessel            
Wärmenetzverluste bezogen auf die gelieferte Wärmemenge an Kunden 15,60% 6,80% 23,96% 28,50%            
Treibhausgasemissionen (Äquivalente) in [t] nach AGFW 309 für Brennstoffe 13.068 2.220 329 619            
Primärenergiefaktoren 0,25 (GEG) 0,26 (GEG) 0,57 (GEG) 1,3 (FW309)            

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