Nach Angaben der infra kommt es auf der Linie U1 zwischen den Haltestellen Maximilianstraße und Fürth Hardhöhe von Montag, 6. Juli bis Freitag, 17. Juli 2026 zu Einschränkungen. Die Schwellen im Bereich Eberhardshof, an der Weiche zur Abstellanlage, müssen erneuert werden.
Dies hat Auswirkungen auf den Fahrplan:
Die U1 kann im gesamten Zeitraum, auch an den Wochenenden, nicht durchgehend fahren. Wer von Nürnberg nach Fürth oder von Fürth nach Nürnberg fahren möchte, muss an der Haltestelle Maximilianstraße umsteigen. Von der Maximilianstraße zur Stadtgrenze fahren die Züge dann in beiden Richtungen jeweils auf Gleis 2 ab. Da durch den Pendelzug zwischen den Bahnhöfen Maximilianstraße und Hardhöhe ein ausgedünnter Takt zustande kommt, fahren zusätzliche U-Bahnen zwischen Hardhöhe und Jakobinenstraße.
Zusätzlich wird empfohlen, vor Ort die Lautsprecherdurchsagen an den Bahnsteigen zu beachten.
Vor Fahrtantritt sind aktuelle Informationen auch bequem über die VGN-App abrufbar. Alle Fahrpläne finden sich unter: www.vgn.de
Vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres im Herbst weist die infra auf das Bayerische Ermäßigungsticket für Auszubildende, Studierende und Freiwilligendienstleistende hin. Für 43 Euro im Monat ermöglicht das Ticket die Anreise zur Berufsschule und der Arbeitsstätte genauso wie deutschlandweite Mobilität im öffentlichen Nahverkehr – rund um die Uhr.
Neben der Nutzung von Bus, Bahn, Straßenbahn und U-Bahn profitieren Ticketinhaberinnen und -inhaber von zusätzlichen Angeboten wie monatlich 600 Freiminuten für das VAG_Rad und 15 Freiminuten für voi E-Scooter sowie Vergünstigungen bei Carsharing-Angeboten und VGN-Bonuspartnern.
Für den Erwerb des Tickets ist ein Berechtigungsnachweis erforderlich. Die infra empfiehlt deshalb allen angehenden Auszubildenden, diesen rechtzeitig vor Beginn des Ausbildungsjahres im Herbst von ihrer Bildungsstätte bestätigen zu lassen. Und dann einfach und bequem über das Abo-Portal der infra (www.infra-fuerth.de/ermaessigungsticket) bestellen, herunterladen und als HandyTicket z.B. in der digitalen Wallet ist es immer dabei.
Zu den Wasserelementen in der Fürther Innenstadt kommen in diesem Jahr erstmals drei Sprühnebelsäulen hinzu. Die „FrischeSpender“ sorgen zukünftig für Abkühlung im urbanen Raum.
Über Fürth und ganz Süddeutschland rollte in den letzten Tagen eine Hitzewelle hinweg. Hohe Temperaturen, die angesichts des fortschreitenden Klimawandels wahrscheinlich immer häufiger erreicht werden. Gerade die Innenstädte heizen sich dabei extrem auf. Umso wichtiger ist es, im urbanen Raum mit unterschiedlichen Bausteinen Möglichkeiten zur Abkühlung zu schaffen. So hatte die infra zum Beispiel im letzten Sommer in der Schwabacher Straße ein Fontänenfeld errichtet. In diesem Jahr kommen nun drei sogenannte Sprühnebler dazu. Unter dem Namen „FrischeSpender“ liefern die Edelstahlsäulen mittels Infrarottaster und mit speziellen Düsen ausgerüstet in der Schwabacher Straße auf Höhe der Hausnummer 48, in der Gustav-Schickedanz-Straße beim U-Bahnabgang Richtung Bahnhof und in der Rudolf-Breitscheid-Straße auf Höhe der Hausnummer 3 für circa 30 Sekunden feinen Wassernebel. „Der feine Sprühnebel verdunstet in der Luft, entzieht der Umgebung Wärme und kühlt die Luft spürbar um bis zu zwölf Grad Celsius ab. Man wird dabei nicht nass, wenn man unter der circa zwei Meter hohen Nebeldusche steht“, erklärt infra-Chef Marcus Steurer die Funktionsweise. Rund 8.000 Euro hat die infra pro Säule investiert. Geld, welches nach Ansicht des Fürther Stadtoberhaupts Dr. Thomas Jung gut angelegt ist. Hatte er doch die Idee im letzten Jahr aus Wien mit in die Kleeblattstadt gebracht. Er hält es für unerlässlich mit verschiedenen, konkreten und alltagstauglichen Lösungen auf die Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren. Nur so wird seiner Meinung nach eine klimaangepasst Stadtentwicklung langfristig funktionieren können.
Natürlich sorgt die infra mit regelmäßigen Probenahmen durch ihr akkreditiertes Labor auch bei den Sprühneblern dafür, das Thema Hygiene eingehalten wird. Außerdem spülen sich die Säulen in regelmäßigen Abständen automatisch selbst.
Wichtig ist der infra auch der bewusste Umgang mit Ressourcen: Die Anlagen sind so konzipiert, dass sie effizient arbeiten und nur etwa 1,8 Liter Wasser pro Minute verbrauchen.
Daneben hat die infra neben den bestehenden fünf einen weiteren Trinkwasserspender am Stresemannplatz aufgestellt. In Kürze soll noch einer in der Dambacher Straße dazu kommen.
„Die neuen Angebote zeigen, welche wichtige Rolle eine moderne kommunale Daseinsvorsorge für eine Stadt spielt“, resümiert Marcus Steurer, „Für Fürth liefern wir eben nicht nur Energie und Trinkwasser, sondern gestalten mit unseren Angeboten aktiv die Lebensqualität vor Ort mit.“
Eine Übersicht zu allen Trinkbrunnen und -spendern in Fürth hält die infra auf ihrer Internetseite unter www.infra-fuerth.de/trinkbrunnen bereit.
Die Rekord-Temperaturen am vergangenen Wochenende haben das Stromnetz in Fürth stark belastet und zu einer ungewöhnlichen Häufung von Kabelstörungen im Mittelspannungsnetz geführt. Betroffen waren die Stadtteile Hardhöhe, Poppenreuth und Ronhof.
Die erste Störung trat in der Nacht von Freitag auf Samstag um 0:01 Uhr für 40 Minuten im Bereich Hardhöhe auf. Circa 50 Kundinnen und Kunden waren ohne Strom. Es folgten weitere Kabelausfälle am Samstag und Sonntag. Insgesamt fielen fünf Kabelstrecken und zwei Transformatoren aus. Rund 800 Kundinnen und Kunden waren für knapp 30 Minuten ohne Strom. Ursache war eine Störung im Mittelspannungsnetz, die durch Umschaltmaßnahmen schnell behoben werden konnte.
Am Sonntagmorgen um 2:03 Uhr kam es zu einem weiteren Kabelschaden im Stadtteil Poppenreuth. Rund 3.300 Haushalte waren bis etwa 3 Uhr von der Stromversorgung betroffen. Auch hier gelang es uns, die Versorgung durch Umschaltmaßnahmen auf das Niederspannungsnetz wiederherzustellen.
Am Sonntagnachmittag entwickelte sich eine komplexe Großstörung im Bereich Ronhof. Insgesamt kumulierten sich von 12:50 bis etwa 17 Uhr drei, zunächst voneinander unabhängige, Kabelschäden zu einem größeren Stromausfall. Rund 2.000 Haushalte waren betroffen. Die Straßenzüge Laubenweg, Kronacher Straße, Erlanger Straße, Boenerstraße, Flurstraße, Carlo-Schmid-Straße und Rudolf-Schiestl-Straße gehörten zu den betroffenen Netzbereichen. Parallel dazu kam es zwischen 15:06 und 15:44 Uhr zu einer weiteren Störung in der Coseler Straße auf der Hardhöhe. Rund 700 Haushalte waren betroffen. Ebenfalls durch Umschaltmaßnahmen konnte die Stromversorgung wiederhergestellt werden.
Die Arbeiten zur vollständigen Reparatur der beschädigten Mittelspannungskabel dauern an. Teilweise konnten Schadstellen bereits lokalisiert und freigelegt werden, weitere Reparaturen erfolgen in den kommenden Tagen.
Für uns stellen die aufgetretenen Störungen eine außergewöhnliche Häufung von Kabelfehlern dar. Nach derzeitiger Einschätzung wurden diese durch die extreme Hitze begünstigt oder möglicherweise sogar verursacht. Aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation mit hohen Außentemperaturen und intensiver Sonneneinstrahlung heizen sich die Böden und Trafostationen übermäßig auf. Dadurch können in ungünstiger Konstellation – beispielsweise bei Kabelhäufung an Engstellen oder stark ausgelastete Trafostationen in praller Sonneneinstrahlung – dazu kommen, dass die entstehenden Wärmeverluste von Kabeln oder Transformatoren nicht mehr ausreichend abgeführt werden können. Treten zusätzlich Störungen im Netz auf, die Umschaltmaßnahmen erforderlich machen, können die Grenzwerte, für die das Material ausgelegt ist, unter Umständen überschritten werden. Dies könnte auch eine Erklärung für den Dominoeffekt bei den Kabelfehlern im Stadtteil Ronhof sein. Dazu kommen Bodenbewegungen durch Austrocknung, die ebenfalls Kabelfehler bedingen können. Die Ursachen werden derzeit im Detail untersucht. Die Behebung der Störungen erforderte einen außergewöhnlich hohen Personaleinsatz, weit über unseren regulären Bereitschaftsdienst hinaus. Insgesamt waren 15 Mitarbeitende sowie zwei Tiefbaufirmen im Einsatz.
Aus dem gleichen Grund gab es heute um 9:12 Uhr für vier Minuten wieder einen Stromausfall, betroffen waren rund 1.200 Haushalte in der Fürther Südstadt in den Bereichen Herrnstraße, Flößaustraße und Neumannstraße. Die infra ergriff Umschaltmaßnahmen.
Wir bedanken uns bei allen betroffenen Kundinnen und Kunden für ihr Verständnis.