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24.08.2026 Neues Wasserwerk im Knoblauchsland liefert Trinkwasser: Umstellung auf weicheres Trinkwasser beginnt

Nachdem erfolgreichen Probebetrieb des neuen Wasserwerks im Knoblauchsland beginnt die infra nun mit der schrittweisen Umstellung der Trinkwasserlieferung. Rund 10.000 Fürther Bürgerinnen und Bürger in den Fürther Ortsteilen Bislohe, Braunsbach, Herboldshof, Mannhof, Sack, Stadeln und Steinach werden künftig mit Trinkwasser aus dem Wasserwerk in Mannhof versorgt.
Die Umstellung erfolgt stufenweise ab 1. September 2026 in drei Abschnitten, im Abstand von jeweils etwa zwei Wochen. Voraussichtlich ab Anfang Oktober 2026 fließt dann zu 100 Prozent im Wasserwerk Mannhof aufbereitetes Trinkwasser durch das Netz und zu den Haushalten. Nach Angaben der infra verändern sich mit der Umstellung die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe und die Wasserhärte: Das Trinkwasser wird künftig weicher sein als bisher und der Härtegrad sinkt, voraussichtlich von 16,39°dH auf 11,83 °dH.
Die betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer und Kundinnen und Kunden werden kurz vorher mit Anschreiben beziehungsweise Wurfzettel über die Umstellung informiert.
Wichtig ist: An der gewohnt hohen Qualität ändert sich nichts. Das Trinkwasser entspricht weiterhin uneingeschränkt den strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung und kann bedenkenlos direkt frisch von Hahn getrunken werden. Auch für die Zubereitung von Babynahrung ist es weiterhin hervorragend geeignet.
Während der Umstellungsphase wird die infra die Wasserqualität durch ihr akkreditiertes Labor mit zusätzlichen Probenahmen engmaschig überwachen. Mitarbeitende werden deshalb in den kommenden Wochen verstärkt im Versorgungsgebiet unterwegs sein. Zudem ist das Gesundheitsamt Fürth vollständig in den Umstellungsprozess eingebunden.
Durch die geringere Wasserhärte könnten Kundinnen und Kunden Veränderungen im Alltag feststellen. Diese können sich beispielsweise im Geschmack von Speisen oder bei der Zubereitung von Kaffee und Tee bemerkbar machen.
Für Waschmaschinen und Spülmaschinen empfiehlt die infra, die Dosierung von Wasch-, Geschirrspül- und Zusatzmitteln nach den jeweiligen Herstellerangaben an die neue Wasserhärte anzupassen. Je nach bisheriger Wasserhärte kann auch eine vorhandene Enthärtungsanlage künftig nicht mehr erforderlich sein oder sie muss neu eingestellt werden.
Auch Aquaristinnen und Aquaristen sollten die Umstellung berücksichtigen. Weicheres Wasser kann die Lebensbedingungen von Fischen und Pflanzen beeinflussen. Deshalb empfiehlt die infra, die Wasserwerte zu überprüfen und die Wasserchemie gegebenenfalls anzupassen.
Die genaue Wasseranalyse und weitere Informationen stellt die infra unter www.infra-fuerth.de/trinkwasser bereit.
Telefonisch beantwortet die infra eventuelle Fragen unter 0911 9704-4000.

Fassade Wasserwerk Mannhof
30.07.2026 Neuer AED in Dambach schließt Lücke im Fürther Defibrillator-Netz – infra übernimmt weitere Patenschaft und stellt den Standort zur Verfügung

Das an zentraler Stelle rund um die Uhr zugängliche Gerät verbessert die Situation nach plötzlichem Herzstillstand in Fürth weiter und kann im Ernstfall Leben retten.
Bislang klaffte in der Fürther Westvorstadt eine Lücke im Fürther AED-Netz. Diese schließt nun ein öffentlich zugänglicher, neuer Defibrillator in der Hardenbergstraße am Trafohäuschen der infra gegenüber der Hausnummer 30. Die Patenschaft für das Gerät hat die infra übernommen. Sie unterstützt bereits an zahlreichen anderen Stellen im Stadtgebiet die Installation von AEDs und hat bestehende Patenschaften im gleichen Zug verlängert. „Im Ernstfall zählt jede Sekunde“, weiß infra-Geschäftsführer Marcus Steurer. „Ein gut erreichbarer AED ermöglicht es den Ersthelfern, schnell zu handeln. Mit unserem Engagement helfen wir das AED-Netz in Fürth weiter auszubauen und Überlebenschancen von Patienten deutlich zu erhöhen“, erklärt Steurer weiter.
Wenn möglichst früh und effizient mit der Wiederbelebung begonnen wird, könnten pro Jahr etwa 10.000 der mehr als 70.000 Menschen aller Altersgruppen, die in Deutschland am plötzlichen Herztod sterben, gerettet werden.
Alleine auf die Stadt und den Landkreis Fürth entfallen jährlich mehr als 200 solcher Ereignisse. Durch umgehende Erste Hilfe und schnell verfügbare AEDs können etwa 50 bis 80 davon gerettet werden.
Deshalb hat sich die AGNF mit ihrer Initiative FÜRTH SCHOCKT! (www.fuerth-schockt.de) in Stadt und Landkreis Fürth dem 2017 in Freiburg initiierten und zwischenzeitlich in vielen Regionen etablierten Projekt „Region der Lebensretter“ angeschlossen (regionderlebensretter.de). Appbasiert werden dabei registrierte Ersthelfer, die sich in diesem Moment in unmittelbarer Nähe zum Patienten aufhalten, im Notfall über die 112 Leistelle alarmiert. Der Weg zum nächstgelegenen Defibrillator wird gleich mit angezeigt.

Meldungen Neuigkeiten
30.07.2026 Sonnenplätze statt Schatten: infra-Azubis schaffen neues Habitat für Zauneidechsen

Zwei Auszubildende der infra haben am Wasserwerk in Mannhof ein neues Habitat für Zauneidechsen geschaffen. Das bisherige Areal war durch den zunehmenden Schatten der umliegenden Bäume nicht mehr ausreichend besonnt und damit für die wärmeliebenden Reptilien zunehmend ungeeignet. Ein Auszubildender zum Umwelttechnologen und ein angehender Industriekaufmann gestalteten deshalb gemeinsam ein neues, sonnigeres Zuhause mit zahlreichen Versteckmöglichkeiten. Verschiedene Steinpflanzen wie Lavendel, Thymian und Hauswurz bieten den Tieren zudem Nahrung und Schutz vor natürlichen Feinden. Besonderen Wert legten die beiden auch auf einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen: Viele Steine und weitere Materialien des bisherigen Habitats wurden für die neue Anlage wiederverwendet.
 

Azubi-Projekt Mannhof
30.07.2026 Damit Fürth weiter aufblüht: Engagement der infra sichert die Innenstadtbegrünung

Wer in den letzten Tagen in der Fürther Innenstadt unterwegs war, hat sie vielleicht schon entdeckt: Die kleinen Sticker in den Eingangsbegrünungen vor verschiedenen Geschäften oder in den bepflanzten Körben an den Straßenlaternen. „Für Fürth, von uns“ steht darauf. So weist das infra-Maskottchen Edi auf das neueste Sponsoring-Engagement des Unternehmens hin: Denn seit dieser Saison übernimmt die infra die Kosten für das blühende Grün in der Innenstadt und sorgt so wieder ein Stück mehr für ein lebenswertes Fürth.
Für infra-Geschäftsführer Marcus Steurer braucht eine Stadt neben einer funktionieren Infrastruktur auch attraktive öffentliche Räume. „Mit der Zusage der Finanzierung der Innenstadtbegrünung übernehmen wir gerne die Verantwortung für ein Projekt, das Nachhaltigkeit, Artenvielfalt und Aufenthaltsqualität auf gelungene Weise miteinander verbindet“, erklärt er das Engagement.
In dieser Saison setzen insgesamt 112 Blumenampeln und Pflanzsysteme mit integriertem Wasserspeicher blühende Akzente im öffentlichen Raum. Dazu zählen hängende Blumenkörbe, runde Pflanzkübel und begrünte Pflanztürme. Ergänzt wird das Konzept durch 124 einheitliche Eingangsbegrünungen vor Geschäften und Einrichtungen in der Innenstadt. Diese wurden einmalig bepflanzt und anschließend den Geschäftsinhaberinnen und Geschäftsinhabern zur weiteren Pflege übergeben. Gerade in Bereichen, in denen beispielsweise Feuerwehrzufahrten eine dauerhafte Begrünung im Boden nicht zulassen, schaffen die mobilen Pflanzgefäße dennoch wertvolle grüne Inseln mit Nahrung für Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und zahlreiche weitere Bestäuber. Gleichzeitig verbessern die Pflanzen das Mikroklima.
Eine besondere Rolle spielt dabei die Gemeine Bergminze (Calamintha nepeta), die als echter Insektenmagnet gilt. Ihre lange Blütezeit macht sie zu einer wertvollen Futterquelle für zahlreiche Bestäuber. Ergänzt wird sie durch weitere robuste, trockenheitsverträgliche Arten, die gezielt auf die Herausforderungen des Klimawandels abgestimmt sind. Die Pflanzkonzepte werden kontinuierlich weiterentwickelt und gemeinsam mit Fachinstitutionen auf ihre Widerstandsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit getestet. Was heute selbstverständlich erscheint, begann im Frühjahr 2021 als Idee des Innenstadtmanagements. Dort liegt auch die Planung und Umsetzung rund um die Innenstadtbegrünung. Wirtschaftsreferent Horst Müller begrüßt das Engagement der infra sehr: „Die Innenstadtbegrünung hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Erfolgsprojekt entwickelt. Dass die infra nun die Finanzierung langfristig übernimmt, gibt uns Planungssicherheit und ermöglicht es, das Begrünungskonzept kontinuierlich fortzuführen.“

Begrünung der Stadt Fürth
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