Für unser Wasser am Werk
Heute und in Zukunft kümmern sich unsere Mitarbeiter um drei Wasserwerke und um Ihre optimale Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser. Es wird ausschließlich aus Grundwasser nach modernsten Richtlinien gewonnen, aufbereitet, bereitgestellt, überwacht und gespeichert.
Hauptwasserwerk im Rednitztal
- Abdeckung von ca. 50 % des Gesamtbedarfs
- Grundwasserförderung aus 82 Trinkwasserbrunnen
- Aufbereitung des Rohwassers in Belüftungsanlage, Ozonanlage, Flockungsmittelanlage und Filteranlage
- Größtes Pumpwerk in Fürth steuert, regelt und überwacht den Betrieb der 3 Druckzonen (Hoch-, Nieder- und Knoblauchslanddruckzone)
Wasserwerk im Knoblauchsland
- Abdeckung von ca. 10 % des Gesamtbedarfs
- Grundwassergewinnung aus 7 Trinkwasserbrunnen
- Aufbereitung befindet sich zur Zeit im Umbau
- Pumpwerk ausschließlich zur Versorgung der Knoblauchslanddruckzone
Wasserwerk Guggenmühle/
Fernwasserversorgung bei Allersberg
- Abdeckung von ca. 40 % des Gesamtbedarfs
- Rohwasserförderung aus 20 Trinkwasserbrunnen
- Anreicherung mit Sauerstoff, Abbindung aggressiver Kohlensäure in einer Aufbereitungsanlage
- Anbindung an die Niederdruckzone über eine 33 km lange Fernwasserleitung im Freispiegelbetrieb
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Technische Inbetriebnahme des Wasserwerks im Knoblauchsland
Der nächste Meilenstein für eine sichere Trinkwasserversorgung Fürths: Der Einbau der Trinkwasseraufbereitungsanlage ist abgeschlossen. Probebetrieb läuft an.
Für eine langfristig sichere Trinkwasserversorgung in Fürth zu sorgen, ist eine unserer Kernaufgaben. In diesem Sinne freuten sich Geschäftsführer Marcus Steurer und Oberbürgermeister und infra-Aufsichtsratsvorsitzender, Dr. Thomas Jung, bei einem Pressetermin Anfang November 2025 sehr, das Startsignal für den Probebetrieb im neuen Wasserwerk im Knoblauchsland geben zu können.
Auf dem Gelände an der Mannhofer Straße wurden in den vergangenen Jahren Brunnen, Roh- und Trinkwasserleitungen, Fern-, Steuer-, Mess- und Regeltechnik, die beiden Reinwasserbehälter, der Wasserturm und die elektrischen Anlagen erneuert, gereinigt und vorbereitet.
Dazu ist nun auch das Herzstück vollständig aufgebaut: eine neue Trinkwasseraufbereitungsanlage, die mit innovativer Niederdruck-Umkehrosmose-Technologie arbeitet. Diese ermöglicht eine besondere Art der Aufbereitung der unterschiedlichen Grundwässer, die im Wasserschutzgebiet vorhanden sind. Selbst kleinste Verunreinigungen, Schadstoffe und Nitrat werden aus dem Grundwasser, das aus dem Quartär gefördert wird, herausgefiltert. Das Besondere dabei: Es handelt sich um eine Vollstromanlage. Das heißt, das gesamte aus den Quartärbrunnen stammende Grundwasser durchläuft den Aufbereitungsprozess der Umkehrosmose. Kombiniert mit dem aufbereiteten Tiefenwasser, dem sogenannten Benkerwasser, ist so die Wasserqualität garantiert. Nun geht es in die Testphase: Erstmals durchläuft Wasser aus den fünf Flachbrunnen die neue Trinkwasseraufbereitungsanlage und dann ist die Analytik gefragt. Sie stellt mit der Validierung aller Aufbereitungsschritte sicher, dass das Wasser aus Mannhof den strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung entspricht und bedenkenlos direkt aus dem Hahn getrunken werden kann. Im Detail wird das Wasser vom Rohwasser bis zur Abgabe ins öffentliche Netz umfassend auf mikrobiologische, chemische und physikalische Parameter untersucht. Künftig werden es rund 10.000 Fürther Bürgerinnen und Bürger sein, die mit dem kostbaren Nass aus Mannhof beliefert werden.
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung ist Marcus Steurer sich einig, dass die Investition in die Sicherheit der Wasserversorgung eine Investition in die Zukunft ist. Denn die Herausforderungen sind vielfältig: Klimawandel mit Extremwetterlagen, steigender Wasserbedarf durch Bevölkerungswachstum und höhere urbane Belastungen. Deshalb ist sich Steurer sicher. „Die die Art und Weise, wie wir mit Wasser umgehen, wird sich verändern und immer wichtiger.“
So gelangt das Wasser ab Werk zu Ihnen
Fertig aufbereitet wird das Trinkwasser in Reinwasserbehältern zwischengespeichert und gelangt über Pumpwerke oder Freispiegelleitung ins Netz, in die Hochbehälter und zu Ihnen.
Speichern für die Spitzen
Nicht verbrauchtes Trinkwasser fließt in einen unserer vier Wasserspeicher – Hochbehälter oder Wasserturm – und deckt bei Bedarf Verbrauchsspitzen ab. Im Normalfall werden die Behälter (Gesamtspeichervolumen ca. 31.500 m3) nachts befüllt und am Tag bis zum Mindestfüllstand verbraucht. Zudem dienen sie der Druckerhaltung im Netz.