Für diese Woche hat die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erneut zum Warnstreik aufgerufen. Die infra ist am Donnerstag, 19., und am Freitag, 20. März 2026, betroffen.
Der Warnstreik beginnt in Fürth am Donnerstag mit Betriebsbeginn um 4 Uhr morgens und dauert 48 Stunden. Dennoch werden wir mit einem reduzierten Fahrplan den ÖPNV aufrecht erhalten. Vornehmlich in Zusammenarbeit mit privaten Verkehrsunternehmen verkehren die Busse voraussichtlich im 60-Minuten-Takt auf einem eingeschränkten Streckennetz. Die Linien E71, E72, E73, E75, E77 (30-Minuten-Takt), E78, E79 und E33 verbinden jeweils tagsüber bis etwa 23 Uhr unter anderem die Stadtteile Burgfarrnbach, Hardhöhe, Vach, Atzenhof, Oberfürberg und Großgründlach sowie den Flughafen Nürnberg mit der Fürther Innenstadt. Die NightLiner-Linien der infra N17, N18 und N20 verkehren in der Nacht von Freitag auf Samstag nicht.
Von den Einschränkungen ist an beiden Tagen auch der Schulverkehr betroffen. Wir werden - soweit es personell möglich ist - mit einzelnen Verstärkerfahrten unterstützen. Die geänderten Fahrzeiten sind in der VGN-Verbindungsauskunft hinterlegt und werden in den elektronischen Anzeigern an den Haltestellen angezeigt. Alle Ersatzfahrpläne sowie eine Übersicht des Streiknetzes sind zudem im Internet unter www.infra-fuerth.de/fahrplaene zusammengestellt. Wichtig ist: An den Haltestellen sind keine Sonderfahrpläne ausgehängt. Telefonisch beantwortet die infra unter 0911 9704-4000 weitere Fragen.
Der Betrieb des Fürther Teils der U-Bahnlinie U1 liegt in der Verantwortung der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG). Hier sind Streiks für Freitag, 20., und Samstag, 21. März 2026, angekündigt. Deshalb werden die U-Bahnen am Donnerstag regulär unterwegs sein, jedoch am Freitag und Samstag generell nicht verkehren – auch in Fürth. Die VAG-Buslinien fahren voraussichtlich eingeschränkt nach dem NightLiner-Netz. Informationen hierzu sind auf der Webseite der VAG eingestellt.
Wir bedauern die Beeinträchtigungen und raten unseren Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt auf jeden Fall kurzfristig zu informieren und mehr Zeit für die Fahrt einzuplanen. Im Rahmen des reduzierten Fahrplans kann es auch zu einzelnen Fahrtausfällen und Beeinträchtigungen kommen.
Wir rechnen damit, dass der Busverkehr in Fürth ab Samstag, 21. März 2026, mit Betriebsbeginn, wieder wie fahrplanmäßig vorgesehen, anläuft und dankt allen Fahrgästen für ihre Mithilfe und Geduld. Fahrgäste, die die U-Bahn nutzen, werden erst am Sonntag wieder regulär unterwegs sein können. Fürther Nachtschwärmer sind von Samstag auf Sonntag noch eingeschränkt unterwegs, da zwar die infra-NightLiner-Linen fahren, die Linien der VAG (z. B. N9) jedoch das gesamte Wochenende nicht.
Die Deutsche Bahn und damit auch die S- und R-Bahnen sind von dem Streik nicht betroffen.
Die Servicecenter in der Leyher Straße 69 und im Fürther Hauptbahnhof sind wie gewohnt geöffnet. Auch bei Notfällen im Strom-, Erdgas-, Fernwärme- und Trinkwassernetz oder bei der Straßenbeleuchtung ist die infra selbstverständlich unter der Service-Nummer 0911 9704-4444 rund um die Uhr erreichbar.
Die Bauarbeiten an der Wasserversorgung in Dambach werden nach der Winterpause wieder aufgenommen. Hierfür muss die Zirndorfer Straße im Abschnitt zwischen Bernhard-von-Weimar-Straße und Hasenstraße gesperrt werden. Ausschließlich die Anwohner können zu- und abfahren.
Die von der Sperrung betroffenen Buslinien 178 und N18 müssen deshalb ab Montag, 23. März, bis voraussichtlich Ende 2026 umgeleitet werden.
Die Busse der Linie 178 fahren zwischen den Haltestellen Händelstraße und Holzstraße in beiden Fahrtrichtungen eine Umleitung über Fuchsstraße und Kaiserstraße zur Schwabacher Straße. Dabei können die Haltestellen Erlöserkirche, Vestner Weg, Saarburger Straße, Flößaustraße und Kaiserstraße in der Bauzeit nicht bedient werden.
Die Busse der Linie N18 fahren zwischen den Haltestellen Händelstraße und Dr.-Frank-Straße in beiden Fahrtrichtungen eine Umleitung über die Fuchsstraße, Kaiserstraße und Schwabacher Straße zur Fronmüllerstraße. Auf dieser Route können die Haltestellen Saarburger Straße, Vestner Weg und Erlöserkirche nicht bedient werden.
Für beide Linien wird für die Haltestelle Fuchsstraße eine Ersatzhaltestelle in der Fuchsstraße, auf Höhe der Hausnummern 41 beziehungsweise 44, eingerichtet. Die auf der Umleitungsstrecke liegende Haltestelle Neumannstraße wird sowohl von der Linie 178 als auch von der Line N18 mitbedient.
Wegen Bauarbeiten in der Wendeschleife am Obstmarkt, kann der Busbahnhof Rathaus durch den Linienverkehr von Montag, 16. März, bis voraussichtlich Freitag, 24. April 2026, nicht angefahren werden.
Für die Buslinien 33, 173, 174, 177, 178 und 179 vom Hauptbahnhof kommend ist eine Ersatzhaltestelle auf Höhe des Jüdischen Museum Franken (Königstraße 91) und von der Poppenreuther Straße kommend in der Königstraße, etwa auf der Höhe der Hausnummern 96 bis 98 (ehem. Haltestelle Brandenburger Straße) eingerichtet. Die Linie 175 wird zwischen den Haltestellen Poppenreuther Straße und Billinganlage über die Kapellenstraße umgeleitet. Die Haltestellen Rathaus, Grüner Markt und Maxbrücke können nicht bedient werden und müssen ersatzlos entfallen. Die Haltestelle Kulturforum kann ebenfalls nicht bedient werden. Hier werden in der Kapellenstraße für beide Fahrtrichtungen Ersatzhaltestellen eingerichtet (in der Parkhauszufahrt und gegenüber auf Höhe der Hausnummer 9). Die infra-NightLiner-Linien N17, N18 und N20 starten und enden ebenfalls an den beiden eingerichteten Ersatzhaltestellen in der Königstraße.
Allen Fahrgästen, die die Strecke zwischen Rathaus und Maxbrücke überbrücken wollen, rät die infra, auf die U1 auszuweichen.
Zudem sind die Buslinie 39 und die NightLiner-Linien der VAG, sowie eine Fahrt der Landkreislinie 126 (an Schultagen von der Haltestelle Dr.-Frank-Straße kommend) von der Baumaßnahme betroffen. Diese werden ebenfalls über die Ersatzhaltestellen in der Königstraße bedient.
Rendite mit jährlich bis zu 3,25 Prozent Zinsen – Ziel ist eine leistungsfähige und nachhaltige Strom- und Trinkwasserversorgung für Fürth
Wir starten ab dem 17. März 2026 um 9 Uhr unsere neue Bürgerbeteiligung „KraftQuelle“. Ziel ist eine sichere und nachhaltige Trinkwasser- und Stromversorgung für Fürth. Dabei können sich Anlegerinnen und Anleger aktiv an der Infrastruktur der Stadt beteiligen – vom Schutz der Wassergebiete im Rednitztal, Knoblauchsland und bei Allersberg bis hin zum Ausbau des Fürther Stromnetzes, darunter ein neues Schalthaus in der Nähe des Fürther Sportboothafens. Für den unseren Geschäftsführer Marcus Steurer ist die Bürgerbeteiligung ein Gewinn in doppelter Hinsicht: „Die Teilnehmenden profitieren von attraktiven Zinserträgen, zugleich investieren sie direkt in die Zukunft Fürths und gestalten die Energiewende vor Ort aktiv mit“. Bereits die vergangenen Bürgerbeteiligungen der infra waren ein voller Erfolg: Insgesamt flossen so rund 59 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur und in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie in und um Fürth.
Die neue Beteiligung erfolgt in Form von sogenannter vinkulierter Namensgenussrechte mit einem maximalen Emissionsvolumen von 15 Millionen Euro. Sie ermöglicht eine unternehmerische Beteiligung an der infra fürth gmbh, mit Zinsauszahlung nach Feststellung eines ausreichenden Jahresabschlusses im Sommer des Folgejahres.
Für Strom-, Gas- oder Fernwärmekunden der infra liegt der jährliche Zinssatz bei 3,25 Prozent („KraftQuelle Premium“), für andere Zeichnungsberechtigte bei 3,0 Prozent („KraftQuelle). Zeichnungsberechtigt ist jede natürliche, voll geschäftsfähige oder juristische Person des öffentlichen oder privaten Rechts. Die Beteiligung kann ab 1.000 Euro erfolgen, eine Höchstsumme ist nicht festgelegt. Die Mindestlaufzeit beträgt fünf volle Kalenderjahre, danach ist eine jährliche Kündigung möglich. Den Anlegerinnen und Anleger entstehen keinerlei zusätzliche Kosten.
Interessierte können sich auf unserer Homepage unter www.infra-fuerth.de/buergerbeteiligung informieren und sich ab dem 17. März 2026, um 9 Uhr, registrieren. Dort werden auch erste Fragen beantwortet und der Verkaufsprospekt, die Informationsblätter sowie die Online-Vermittlerplattform sind beinhaltet. Wer darüber hinaus Fragen hat oder Informationen zur Emission benötigt, kann sich gerne per E-Mail an buergerbeteiligung@infra-fuerth.de oder telefonisch unter 0911 9704-4900 an die infra wenden.