Windpark bei Illschwang mit fünf Anlagen
Am 2. August 2012 setzten Landrat Richard Reisinger, Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Manfred Zischler, Stellvertretender Geschäftsführer der infra fürth gmbh, Winfried Klinger, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwabach GmbH, sowie Ludwig Fürst, Geschäftsführer der Jura Energy Flemma GmbH & Co. KG, den 1. Spatenstich für einen Windpark an der Autobahn A6 im Gemeindegebiet von Illschwang. Neben den bisherigen Partnern ist auch eine Bürgerbeteiligung über eine GbR geplant.
Der neue Windpark wird aus fünf Anlagen mit Nabenhöhen von 120 und 141 Metern bestehen. Zusammen haben die fünf Windräder eine Leistung von ca. 12 Megawatt (MW) und werden insgesamt rund 35 bis 39 Mio. Kilowattstunden (kWh) ökologischen Strom erzeugen.
Dies entspricht dem Jahresverbrauch von 8.000 Dreipersonenhaushalten.
Der Baubeginn ist im August 2012. Die Anlagen sollen im Frühjahr 2013 in Betrieb gehen und den erzeugten Strom in das Umspannwerk Lauterhofen bei Matzenhof einspeisen. Die Gesamtkosten des Windparks belaufen sich auf rund 25 Mio. Euro.
Eigentümer des Windparks ist die Flemma W.1 Energie GmbH & Co. KG, an der die N-ERGIE Regenerativ GmbH, ein Tochterunternehmen der N-ERGIE Aktiengesellschaft, die Stadtwerke Schwabach GmbH, die infra fürth gmbh, die Flemma GmbH & Co. KG sowie die Gemeinde Illschwang beteiligt sind. Geplant ist auch eine Beteiligung der Stadtwerke Amberg GmbH.
Für die Projektentwicklung, den Bau und die technische Betriebsführung ist die Jura Energy Flemma GmbH & Co. KG verantwortlich. Die N-ERGIE Aktiengesellschaft und die Städtische Werke Nürnberg GmbH übernehmen die kaufmännischen Leistungen.
„Die Energiewende gelingt nur, wenn alle dahinter stehen. Deshalb haben wir als regionaler Energieversorger die Umsetzung des Windparks gemeinsam mit Partnern geplant und setzen damit den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien konsequent um“, betonte Josef Hasler während des Spatenstichs. Manfred Zischler erläuterte: „Unsere Haushalts- und Gewerbekunden erhalten bereits seit 2008 komplett TÜV-zertifizierten Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen. Mit dem Windpark in Illschwang dokumentieren wir erneut unser Engagement gemäß dem Anspruch: Aus der Region - für die Region.“ Winfried Klinger ergänzte: „Windstrom ist rentabel, spart CO2-Emissionen ein und ergänzt ideal unser Erzeugerportfolio. Durch Kooperationen bei Windparkprojekten können wir unsere Position in der Region stärken. So kommen wir dem Ziel, unsere Privatkunden bis 2025 mit grünem Strom zu versorgen, ein ganzes Stück näher.“
Ludwig Fürst bedankte sich beim Landrat für das zügige Genehmigungsverfahren und bei den Bürgermeistern für die gute Kooperation.
Mit drei Wünschen wurde der Spatenstich vorgenommen:
„Mögen während der Bauzeit keine Unfälle geschehen. Mögen die Bauwerke dem Wohlergehen der Menschen dienen. Mögen die Windenergieanlagen zur Freude der Betreiber, der Gemeinden, des Landkreises und der Investoren sein.“
Die infra und ihre Partner sehen es als ihre gesellschaftliche Verantwortung an, sich für den Schutz der Umwelt und der Natur zu engagieren. Daher setzen die Unternehmen auf umweltschonende Strom- und Wärmeerzeugung in der Region und für die Region.