Mit einer Selbstverständlichkeit erwartet man heute, dass Tag und Nacht, zu jeder Jahreszeit, ausreichend qualitativ einwandfreies Trinkwasser zur Verfügung steht. Aber nur wenige wissen, welch langer und mühevoller Weg zurückgelegt werden musste, um diese Versorgungssicherheit zu erreichen.
Das Wasser ist unser unentbehrlichstes Lebensmittel. Nichts, aber auch gar nichts kann es ersetzen.
Schon zu allen Zeiten hat daher die Sorge um das tägliche Wasser die Menschen ebenso bedrückt, wie die Sorge um das tägliche Brot.
In früheren Jahrhunderten erfolgte die Wasserversorgung der Bevölkerung - wie auch in Fürth - aus Schöpf- und Ziehbrunnen; es herrschte also die Einzelwasserversorgung vor.
Mit der Abschaffung der gemeindlichen Schöpfbrunnen wurden in Fürth bereits im November 1770 die ersten Pumpbrunnen eingerichtet. 1824 bestanden bereits 21 öffentliche Brunnen in der Stadt.
Die Wasserversorgung in Fürth wird heute gewährleistet durch:
Die heute festzustellende Beeinträchtigungen der Grundwasserqualität können im wesentlichen auf
Vor allem bereitet die zunehmende Verschmutzung der Vorfluter (Bibert, Rednitz, Bucher Landgraben) und die Gefährdung des Grundwassers durch Überdüngung sowie der leichtsinnige Umgang mit Pestiziden allgemein Sorge und beschwört immer wieder Gefahren für die Trinkwasserversorgung herauf. Somit darf sich der Schutz des Grundwassers nicht nur auf Trinkwasserschutzgebiete beschränken.
Wasser ist kostbar; sein Schutz muss uns etwas wert sein. Zum Umweltschutz und zur Gewässerreinhaltung kann jeder beitragen; jeder Einzelne, jeder Haushalt, jeder Betrieb, damit unser lebenswichtiger Naturstoff Wasser eine Zukunft hat, denn: Ohne Wasser kein Leben!

Trinkwasserversorgung in Fürth