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Fürther Trinkwasser
Es ist kaum vorstellbar: Eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser. In Fürth dreht man dagegen einfach den Wasserhahn auf und schon sprudelt das wichtigste Lebensmittel der Welt ins Glas. Und zwar geprüft und in bester Qualität.

In Fürth kümmert sich die infra um die Trinkwasserqualität

Die infra liefert ihren Kunden Trinkwasser nach den strengen Vorschriften der Trinkwasserverordnung, eines der weltweit strengsten Gesetzeswerke für ein Lebensmittel. Das erfordert hohen Aufwand und verursacht steigende Kosten. Denn die Wasserressourcen werden – quer durch die Republik – immer stärker durch Arzneimittelrückstände oder Düngemittel belastet. Die Wasserversorger alleine können dieses Problem nicht lösen. Auch der Verbraucher kann etwas dafür tun, zum Beispiel eine sachgemäße Entsorgung von Medikamentenresten über die Apotheke. Grundsätzlich gilt: Die in der Trinkwasserverordnung enthaltenen Grenz­- und Richtwerte gewährleisten, dass das Trinkwasser ohne Bedenken in unbegrenzter Menge ein Leben lang getrunken werden kann. So wird das Fürther Trinkwasser an über 100 Stellen im Stadtgebiet am Zapfhahn des Verbrauchers durch das akkreditierte Labor der infra überprüft. Diese Untersuchungen kontrolliert wiederum das staatliche Gesundheitsamt regelmäßig.

Nachhaltig handeln heißt für die infra auch, sich für den Gewässerschutz einzusetzen. Flächen im Fassungsbereich, wie zum Beispiel Teilbereiche des Wiesengrundes, die im Besitz der infra sind, werden in diesem Sinn bewirtschaftet. Keine Düngung, kein Ackerbau, vielmehr werden die Wiesen weitestgehend sich selbst überlassen. So schützt die Unversehrtheit der Grasnarbe und der Humusschicht die oberflächennahen Grundwässer. Damit ist zwischen der Siebenbogen- und der Trogbrücke bis hin zum Hainberg eine grüne Lunge inmitten der Stadt entstanden. Entsprechend groß ist dort auch die Artenvielfalt: Geschützte, vom Aussterben bedrohte Insekten und Vögel wie Sandbiene und Wachtelkönig finden hier noch einen idealen Lebensraum. Um die Fassungen und Brunnen zu schützen und das natürliche Gleichgewicht zu erhalten, ist das Gebiet eingezäunt und darf nicht betreten werden.