Informationen
Das Energiewirtschaftsgesetz schreibt die Trennung von Energielieferungs- und Netzbereich vor. Wenn Sie Fragen zu Strom- und Erdgastarifen bzw. -produkten oder eine Nachricht bezüglich Ihrer Energierechnung haben, dürfen wir Ihnen als regionaler Netzbetreiber leider keine Auskünfte geben. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen direkt an Ihren Energieversorger - die Kontaktdaten finden Sie auf Ihrer Rechnung.
Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und infra-Geschäftsführer Dr. Hans Partheimüller
Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und infra-Geschäftsführer Dr. Hans Partheimüller bei der Inbetriebnahme des neuen Umspannwerks.
 
 
Netz

Die infra fürth gmbh betreibt in ihrer Eigenschaft als Netzbetreiber zahlreiche Versorgungsnetze. So ist sie neben dem Wasser- und Fernwärmenetz vor allem für das Elektrizitäts- und Gasverteilnetz der Stadt Fürth zuständig. Das Gasverteilnetz wird auch in einzelnen angrenzenden Gemeinden im Landkreis mit betrieben.

Mit Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen aus dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vom 13. Juli 2005, den daraus resultierenden Verordnungen sowie unter Beachtung der Vorgaben der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA), gewährleistet die infra fürth gmbh allen angeschlossenen Kunden einen diskriminierungsfreien Netzzugang. Dabei ermöglichen die Planung, der Betrieb und die Instandhaltung des Netzes den Kunden einen zuverlässigen Netzzugang.

Auf den folgenden Seiten finden Sie sowohl gesetzliche Pflichtveröffentlichungen, aber auch interessante Strukturdaten, Informationen und Serviceleistungen aller von der infra fürth gmbh betriebenen Versorgungsnetze.

Umspannwerk unter Strom

Mit einem lauten Knall ging am 16. November 2011 das neue Umspannwerk der infra an der Vacher Straße ans Netz. Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und infra-Chef Dr. Hans Partheimüller sorgten per Knopfdruck dafür, dass in der neuen Anlage Spannung aufgebaut wurde und nunmehr Strom fließt. Rund acht Millionen Euro stecken in dem Neubau, der die nächsten 40 Jahre die Stromversorgung von rund 40.000 Fürtherinnen und Fürther sichern wird. Jung verwies auf die geringen Stromausfälle in Fürth: Nur durchschnittlich 4,5 Minuten waren die Fürther 2010 ohne Strom, während die Bundesbürger im Durchschnitt knapp 15 Minuten ohne elektrische Energie auskommen mussten. Alle Einrichtungen im neuen Gebäude funktionieren ferngesteuert. Über die infra-Netzleitstelle in der Leyher Straße kann jederzeit in die technischen Abläufe eingegriffen werden.

Das neue Umspannwerk ist nach Ansicht des infra-Geschäftsführers Partheimüller ein wichtiger Schritt Richtung Zukunft, denn die politische Energiewende verlangt nach einem kompletten Umbau der Energieerzeugung, der ohne Qualitätsverlust organisiert werden muss. Der Strom kommt zukünftig nicht mehr aus einigen großen, sondern aus vielen kleinen Kraftwerken. Dazu sind funktionierende und intelligente Netze notwendig. Es geht darum, regenerativ erzeugte Energie genau dann zur Verfügung zustellen, wenn die Kunden sie benötigen. Immer und jederzeit. Dies erfordert modernste Schaltanlagen, intelligente Steuerungssysteme und zukunftsweisende Kommunikationsnetze.