Bedienungsanleitung:
Ferraris-Stromzähler – Beispiel eines herkömmlichen Zählers
Der sogenannte Ferraris-Stromzähler wird am häufigsten eingesetzt, um elektrische Energie zu messen. Benannt wurde er nach dem italienischen Ingenieur und Physiker Galileo Ferraris (1847 – 1897). Kernstück des mechanischen Drehstromzählers ist eine sichtbare Drehscheibe unter dem Zählwerk. Je mehr Strom auf einmal verbraucht wird, umso schneller dreht sich die Scheibe. So erfasst der Stromzähler den höheren Verbrauch.
Die herkömmlichen Drehstromzähler addieren Kilowattstunde (kWh) um Kilowattstunde oder Kubikmeter um Kubikmeter bei Wasser und Gas. Um eine genaue Abrechnung vorzunehmen, muss der Zähler vor Ort abgelesen werden. Das ist aufwendig und geschieht deshalb nur in großen Zeiträumen, zum Beispiel einmal jährlich. Gegen Bezahlung erhält der Kunde eine halbjährliche, vierteljährliche oder monatliche Abrechnung. Damit liegen ihm jedoch noch keine zeitnahen Informationen über sein Verbrauchsverhalten vor.
Smart Meter - der moderne Stromzähler
Ein moderner Zähler (Smart Meter) arbeitet ohne mechanische Bauteile rein elektronisch. Kontinuierlich zeichnet er Leistung und Verbrauch auf und speichert die Daten. Darüber hinaus ist es möglich, die Daten in nahezu beliebigen Intervallen an den Nutzer und den Energieversorger zu übertragen.
Mit den Grundfunktionen bieten die modernen Stromzähler mehr Auswertemöglichkeiten als herkömmliche. Derzeit werden die Anforderungen des Gesetzgebers an einen intelligenten Stromzähler von der Bundesnetzagentur festgelegt. Die Grundfunktionen ersparen es dem Verbraucher aber noch nicht, die Werte regelmäßig selbst abzulesen und eigenständig auszuwerten, um den Verbrauch zu optimieren.
Einbau eines modernen Zählers - mit welchen Kosten Sie rechnen müssen
Es entstehen einmalige Kosten für den Einbau des neuen Zählers von ca. 80 Euro. Hinzu kommt eine erhöhte Grundgebühr für den Betrieb, die Messung, die Übertragung und Abrechnung der Verbrauchsdaten. Aufgrund der neuen gesetzlichen Anforderungen an einen Zähler und der noch nicht festgelegten Standards werden derzeit viele Pilotprojekte mit geringen Stückzahlen umgesetzt. Daher sind die Kosten für einen neuartigen Zähler noch verhältnismäßig hoch.
Benötigen Sie wirklich einen modernen Zähler?
Zwar ist in den nächsten Jahren mit einer deutlichen Kostensenkung bei modernen Zählern zu rechnen. Doch die Frage, ob Sie tatsächlich einen solchen Zähler benötigen, ist gerechtfertigt. Denn die infra bietet Ihnen auch eine alternative Hilfestellung, Ihre Energieeffizienz zu erhöhen und somit Ihre Energiekosten zu senken. Sie unterstützt Sie mit folgenden Leistungen:

Intelligente Zähler