Bis 2011 erwarten Experten den Marktdurchbruch mehrerer Technologien, um Haushalte in so genannte Smart Homes umzuwandeln. Dann werden auch technische Geräte ihren Energieverbrauch messen und miteinander kommunizieren können. So lässt sich der Energieverbrauch automatisch optimieren. Die Techniken können sowohl für den Neubau als auch für den Bestand eingesetzt werden. Für ein Smart-Home-Starterpaket werden die Anschaffungskosten voraussichtlich unter 300 Euro liegen. Zwar bieten die Einstiegspakete zunächst einen begrenzten Funktionsumfang, sie können aber schrittweise ausgebaut werden.
Das Smart Home unterstützt Sie dabei, Strom und Wärme in Haus und Wohnung effizienter zu nutzen. Herzstück ist ein Steuerungsgerät, das Heizung, Licht und Hausgeräte bedarfsgerecht an- und abstellt. Wenn zum Beispiel ein Fenster geöffnet wird, schaltet es die Heizkörper im Raum automatisch ab. Darüber hinaus lässt sich genau einstellen, wann etwa das Bad beheizt werden soll: beispielweise morgens und abends, wenn sich die Hausbewohner dort aufhalten. So spart die Heizung den Rest des Tages Energie.
Künftig könnte das Smart Home noch attraktiver werden. Mithilfe eines Softwareprogramms lassen sich Fenster, Heizkörper, Lichtschalter und zahlreiche weitere Dinge im Haushalt kontrollieren. Der Aufwand, die Geräte über Leitungen und Kabel in der Wohnung oder im Haus zu vernetzen, entfällt. Zudem ist die Bedienung nicht mehr an einen festen Standort gebunden, sondern auch drahtlos und mobil möglich.

Intelligentes Wohnen