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Bild Josef Braun



 
 
Photovoltaik Heilsbronn-Gottmannsdorf
Neben dem großen Bio-Energie-Zentrum, in Cadolzburg, hat die infra im mittelfränkischen Heilsbronn an der Bahnlinie Nürnberg-Ansbach zwei Fotovoltaik-Freiflächenanlagen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund sieben Millionen Euro erworben. Ende 2011 gingen sie ans Netz. Rund 1000 Haushalte können mit dem erzeugten Strom pro Jahr versorgt werden.
Nach den Vorstellungen des infra-Aufsichtsratsvorsitzenden Oberbürgermeister Thomas Jung soll bis 2021 rund ein Viertel des Fürther Gesamtstromverbrauchs selbst erzeugt werden und aus erneuerbaren Energien stammen, zurzeit liegt der Anteil bei circa zehn Prozent. Diesen Ausbau gibt es aber nicht zum Nulltarif. Laut Manfred Zischler, stellvertretender Geschäftsführer der infra, wird der Energiedienstleister in den nächsten zehn Jahren etwa 40 Millionen Euro in „grüne Energieerzeugung“ für Fürth investieren. Die infra setzt dabei vor allem auf Projekte vor Ort, um Wertschöpfung und Infrastruktur in der Region weiter zu stärken. Daher sind die Anlagen in Heilsbronn ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Technische Daten der beiden neuesten Fotovoltaikprojekte der infra:
Zusätzliche Informationen Gottmannsdorf I
Investitionskosten 4.800.000
elektrische Leistung kWel 2.200
jährliche Stromproduktion kWh/a 2.181.586
CO2 Reduktion t/a 888
Zusätzliche Informationen Gottmannsdorf II
Investitionskosten 2.046.240
el. Leistung kWel 1.008
jährliche Stromproduktion kWh/a 1.000.944
CO2 Reduktion t/a 407