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  Melissa Heller

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Photovoltaik
Neben dem großen Bio-Energie-Zentrum in Cadolzburg hat die infra im mittelfränkischen Heilsbronn an der Bahnlinie Nürnberg-Ansbach zwei Fotovoltaik-Freiflächenanlagen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund sieben Millionen Euro erworben. Ende 2011 gingen sie ans Netz. Rund 1.050 Haushalte können mit dem erzeugten Strom pro Jahr versorgt werden.

Zusätzlich hat die infra im Juni 2012 für fünf Millionen Euro eine weitere große Fotovoltaikanlage in Kirchfembach, Gemeinde Langenzenn, in Betrieb genommen.
Auch diese Anlage produziert umweltfreundlichen Strom für etwa 1.050 Haushalte.

Nach den Vorstellungen des infra-Aufsichtsratsvorsitzenden Oberbürgermeister Thomas Jung soll bis 2021 rund ein Viertel des Fürther Gesamtstromverbrauchs selbst erzeugt werden und aus erneuerbaren Energien stammen, zurzeit liegt der Anteil bei circa zehn Prozent. Diesen Ausbau gibt es aber nicht zum Nulltarif. Laut Manfred Zischler, stellvertretender Geschäftsführer der infra, wird der Energiedienstleister in den nächsten zehn Jahren etwa 40 Millionen Euro in „grüne Energieerzeugung“ für Fürth investieren. Die infra setzt dabei vor allem auf Projekte vor Ort, um Wertschöpfung und Infrastruktur in der Region weiter zu stärken. Daher sind die Anlagen in Heilsbronn und Kirchfembach ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Technische Daten der neuesten Fotovoltaikprojekte der infra:
Zusätzliche Informationen Heilsbronn-Gottmannsdorf I
Investitionskosten 4.800.000
elektrische Leistung kWel 2.131
jährliche Stromproduktion kWh/a 2.113.952
CO2 Reduktion t/a 860

Zusätzliche Informationen Heilsbronn-Gottmannsdorf II
Investitionskosten 2.046.240
el. Leistung kWel 1.008
jährliche Stromproduktion kWh/a 1.000.944
CO2 Reduktion t/a 407

Zusätzliche Informationen Langenzenn-Kirchfembach
Investitionskosten 5.026.512
el. Leistung kWel 3.201
jährliche Stromproduktion kWh/a 3.147.172
CO2 Reduktion t/a 1.281