Das Betriebsgelände bietet Platz für die zweisträngige Anlage und für die Lagerung der Substrate direkt vor Ort (Anlagenskizze). Das Biogas wird durch eine hocheffiziente sogenannte Nassfermentation in mehreren Schritten gewonnen und in der anschließenden Gasaufbereitung auf Erdgasqualität gebracht. Das Bioerdgas wird vorrangig in den infra-BHKWs verwertet.
Die ausgegorenen Substrate, sogenannte Gärreste, werden zunächst in den Gärrestlagern deponiert. Sie sind reich an Nährstoffen und somit als hochwertiger Dünger verwendbar und werden deshalb von den Landwirten abgeholt und wieder auf die Felder ausgebracht.
Die Substrate für das BEZ werden ausschließlich von der eigens aus den drei Organisationen Maschinen- und Betriebshilfsring Fürth e.V., Maschinen- und Betriebshilfsring Regnitz-Franken e.V. und Erzeugergemeinschaft für Qualitätsgetreide Mittelfranken w.V. gegründeten BMLG Biomasseliefergesellschaft mbH geliefert. Dazu schließt die BMLG mit den einzelnen Landwirten Verträge ab, organisiert die Ernte und Transportlogistik und verdichtet die angelieferten Substrate in den Fahrsilos. Mit der BMLG ist vereinbart, keine Pflanzen oder Pflanzenteile, die gentechnisch verändert sind, zu liefern bzw. zu verarbeiten. Der Einzugsbereich für die nachwachsenden Rohstoffe (NaWaRo) erstreckt sich aus ökologischen sowie ökonomischen Gesichtspunkten auf ca. 15 km um die Anlage herum.

Bio-Energie-Zentrum (BEZ)
Anlagenkonzept