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infra investiert wieder in Fotovoltaik - Neue Freiflächenanlage am Netz

Neuer Solarpark in Kirchfembach liefert zukünftig Strom für rund 1.050 Haushalte mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 3.000 Kilowattstunden.

Bereits am 28. Juni 2012 wurde das neueste Solarprojekt der infra - eine große Fotovoltaik-Freiflächenanlage in Kirchfembach - technisch fertiggestellt und an das Stromnetz der N-Ergie Netz GmbH angeschlossen. Die Firma solarpower project-invest GmbH aus Nürnberg hat die Anlage geplant und errichtet.
Insgesamt 13.340 Module des Herstellers ReneSola mit einer Modulfläche von rund 21.700 Quadratmetern und einer elektrischen Gesamtleistung von 3.201,6 Kilowatt Peak erzeugen laut infra jährlich gut drei Millionen Kilowattstunden Solarstrom, was dem Jahresverbrauch von über 1.000 Haushalten entspricht.
Mit dieser neuen, mehr als fünf Millionen Euro teuren, Fotovoltaikanlage geht die infra weiter Richtung "grüne" Energieerzeugung. "Klimaschutz und die Endlichkeit der fossilen Energieträger verlangen den kontinuierlichen Ausbau der erneuerbaren Energien. Mit der Inbetriebnahme des Solarparks Kirchfembach wird der Anteil des regenerativ erzeugten Strom am Fürther Gesamtstromverbrauch auf zehn Prozent erhöht." Das sagte infra-Geschäftsführer Dr. Hans Partheimüller heute bei der Vorstellung des Projektes. Der steigende Anteil der erneuerbaren Energieträger muss aber seiner Ansicht nach konsequent mit Maßnahmen zur Systemintegration - also dem Ausbau der Netze und der Förderung von Speichern verbunden werden - um die Versorgungssicherheit und faire Preise weiter zu gewährleisten.
Zwei zentrale Großwechselrichter des Herstellers Power One sorgen dafür, dass der Gleichstrom aus dem Modulfeld auf dem ca. 600 Meter langen und 90 Meter breiten Geländestreifen entlang der Bahnstrecke Nürnberg - Würzburg in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt wird.
Der Solarstrom wird noch auf dem Gelände des Solarparks mit zwei Transformatoren für den Transport in die 20-kV-Ebene transformiert.
Fürths Oberbürgermeister und infra-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Thomas Jung sieht die infra als Garant für die Umsetzung der Energiewende. Die Kleeblattstadt setzt als Solarstadt schon seit über zehn Jahren auf regenerative Energien. "Erst jetzt zeigt sich, wie vorausschauend und richtig das war", so das Stadtoberhaupt beim Pressetermin. Die neue Anlage entlastet die Umwelt insgesamt um fast 1.300 Tonnen Kohlendioxid und ist - neben den vielen weiteren "grünen" Anlagen der infra - ein weiterer Baustein zur Energiewende vor Ort.

Die technischen Daten der neuen Anlage im Überblick:
Investitionskosten:5.026.512 Euro
Jahresvollbenutzungsstunden:983 Stunden
elektrische Leistung:3.202 kWel
jährliche Stromproduktion:3.147.173 Kilowattstunden
Stromproduktion für:1.049 Haushalte/Jahr
CO2-Einsparung/Jahr:1.281 Tonnen