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Städtische Wohnungsbaugesellschaft nutzt zukünftig das Angebot des infra-Labors
Seit dem 1. November letzten Jahres müssen zentrale Anlagen zur Warmwasserbereitung ab einer Größe von 400 Litern, in Mehrfamilienhäusern oder gewerblichen Betrieben, einmal jährlich auf Legionellen untersucht werden. So sieht es die aktuelle Trinkwasserverordnung vor. Verantwortlich für die Untersuchung sind Vermieter, Verwalter oder Betreiber des Wasserspeichers.

Heute unterschrieben infra-Geschäftsführer Dr. Hans Partheimüller und der kaufmännische Leiter der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Fürth mbH (WBG), Timo Schäfer, einen langfristigen Vertrag, der vorsieht, dass zukünftig das nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 akkreditierte Labor der infra diese Pflichtuntersuchungen für das städtische Wohnungsbauunternehmen übernimmt. Als Trinkwasserlieferant garantiert die infra mit engmaschigen Beprobungen des Leitungsnetzes eine einwandfreie Qualität des Lebensmittels Nummer eins bis zur Kundenanlage. Danach endet der Verantwortungsbereich. Von den Vorschriften der Trinkwasserverordnung (TVO) sind neben Warmwasserspeicher auch Warmwasserleitungen betroffen, die zwischen dem Trinkwasser-Erwärmer und der Entnahmestelle mehr als drei Liter Inhalt fassen können. „Legionellen fühlen sich besonders wohl, wenn die Temperaturen dort nicht konstant hochgehalten - also über 55 Grad Celsius - werden“, erklärt Norbert Paulus, der zuständige infra-Laborleiter. Doch, was genau sind eigentlich Legionellen? Fachmann Paulus kennt die Bakterien, die im Wasser vorkommen und in hoher Konzentration eine schwere Lungenentzündung oder auch eine grippeähnliche Erkrankung auslösen können, genau: Sie vermehren sich gerne in Warmwassersystemen bei Temperaturen von etwa 25 bis 50 Grad Celsius. Eine Infektion erfolgt nicht etwa durch das Trinken von mit Legionellen kontaminiertem Wasser, sondern durch Einatmen von Sprühnebel.
„Zur eigentlichen Legionellen-Untersuchung wird stichprobenartig an mehreren, repräsentativen Stellen Wasser entnommen“, beschreibt Timo Schäfer die Prozedur. Wie viele Proben entnommen werden müssen, hängt dabei ganz vom jeweiligen Wohnobjekt ab. Zwei Proben werden grundsätzlich am Ein- und Ausgang des zentralen Warmwasserbereiters entnommen. Zusätzlich ist für jeden Steigestrang eine Probe fällig, so der kaufmännische Leiter weiter. Anschließend geht es zur Auswertung ins infra-Labor. Dort verbleiben die Proben zwischen sieben und zehn Tage im sogenannten Brutschrank bis das Ergebnis vorliegt.
Die WBG Fürth verantwortet mit ihren Tochtergesellschaften rund 3.000 Wohneinheiten. „Es gehört zu unserem Selbstverständnis, das sich unserer Mieter jederzeit auf eine einwandfreie Wasserqualität verlassen können. Um dies auch nach den aktuellen Vorschriften zu gewährleisten, ist das akkreditierte infra-Labor der ideale Partner“, betont Schäfer. Die regionale Nähe garantiert kurze Anfahrtswege, schnelle Analysen und eine kostengünstige Abwicklung.
Übrigens: Das Labor der infra übernimmt selbstverständlich auch für alle anderen Vermieter die Untersuchung. Erste Informationen gibt es im Internet unter www.infra-fuerth.de/de/trinkwasser/legionellenuntersuchungen/ oder telefonisch unter 0911 9704-7120.