Presseinformation:

















































































































































































 
 
Details:

Wie die infra mitteilt, kam es am 14. April 2012 in der Fürther Finkenstraße zu einem Gasaustritt. Grund waren Bauarbeiten durch eine Fremdfirma im Anwesen der ehemaligen Quelle-Hauptverwaltung, dem neuen Landesamt für Statistik. Dort wurde nach Angaben des zuständigen infra-Technikers vor Ort, Markus Kürzdörfer, im Zuge der Entkernung des Gebäudes die Gaszuleitung vor dem Absperrschieber zum Hausanschluss und damit im Gasnetz der infra fahrlässigerweise gekappt. Um 11.13 Uhr ging die entsprechende Nachricht bei der Netzleitstelle der infra ein. Daraufhin lief vorsorglich die Sicherung und Absperrung des betroffenen Bereiches an.
Um das Leck im Keller des Gebäudes abzudichten, dann zunächst die Stromversorgung auf dem betroffenen Grundstück unterbrochen werden. Zunächst verklebten zwei Feuerwehrleute die undichte Stelle provisorisch. Anschließend wurde das Gas durch die Feuerwehr mit Hilfe von Hochleistungslüftern aus dem Keller abgesaugt und kontrolliert abgefackelt, um der infra den Zugang zu ermöglichen. Dies führte in der Gegend zwischenzeitlich zu dem für Erdgas typischen Geruch. Rund vier Stunden nach dem Gasaustritt konnten die infra-Fachleute des Bereitschaftsdienstes die schadhafte Stelle dann sicher verschließen.
Insgesamt waren rund 130 Einsatzkräfte von infra, Polizei, der Berufsfeuerwehren Fürth und Nürnberg und dem Fürther Roten Kreuz vor Ort. Der Unfallort wurde aus Sicherheitsgründen während der Arbeiten weiträumig gesperrt. Etwa 150 Personen aus den benachbarten Häusern wurden teilweise vorübergehend im nahegelegenen Helene-Lange-Gymnasiums untergebracht. Gegen 16.15 Uhr waren die Arbeiten abgeschlossen.