Presseinformation:








































































































































































 
 
Details:

Die infra fürth gmbh kündigte zum 29. Februar 2012 die Lieferantenrahmenverträge Strom und Erdgas mit dem Strom- und Gaslieferanten EnerGen Süd eG.
Für die Belieferung ihrer Kunden nutzte die EnerGen Süd eG aus Ulm das Netz des Fürther Netzbetreibers und musste hierfür Netzentgelte bezahlen. Der vorläufige Insolvenzverwalter erklärte gestern, dass eine Fortführung des Betriebes nicht mehr möglich sei.
Nach Auskunft der infra ist in diesem Fall nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) jeder Netzbetreiber berechtigt, die Netznutzung ab dem Kündigungsdatum zu verweigern. In Fürth sind zwölf Stromkunden und ein Erdgaskunde der EnerGen Süd eG betroffen. Für sie bedeutet die Kündigung des Netzzugangs durch die infra, dass sie nicht mehr durch den Ulmer Lieferanten versorgt werden und in die Ersatzversorgung des infra-Vertriebs fallen, erklärt Rudolf Hoffmann, Leiter des Netzbetriebs der infra. Denn die Gesetzgebung sieht weiterhin vor, dass der Grundversorger im Rahmen der Ersatzversorgung die Belieferung der betroffenen Kunden sicherstellen muss. Diese erstreckt sich auf einen maximalen Zeitraum von drei Monaten. Spätestens nach dem Ende der Ersatzversorgung ist zur Fortsetzung des Energiebezuges der Abschluss eines Bezugsvertrages durch die Kunden mit einem Lieferanten erforderlich.
Bei Fragen hinsichtlich der Ersatzversorgung können sich die betroffenen Kunden unter der Telefonnummer 0911 9704-4888 an die infra wenden.