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Bis 2021 sollen in Fürth 25 Prozent des Gesamtstromverbrauchs regenerativ selbst erzeugt werden – auch mit der Kraft der Sonne.
Im Rahmen der noch laufenden Sanierungsarbeiten am Fürther Busbetriebshof in der Humbser Straße geht die infra mit einer neuen, rund 400.000 Euro teuren, Fotovoltaikanlage weiter Richtung erneuerbare Energien: Auf dem Dach erzeugen 1 200 Solarmodule für 43 Haushalte mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3 000 Kilowattstunden Strom. Die ursprünglich ungeeignete Statik der Dachfläche konnte durch die Verwendung eines speziellen Flachdachsystems mit sogenannten Dünnschichtmodulen ausgeglichen werden. Dieses System benötigt keine zusätzliche Ballastierung und vermeidet durch das geringere Gewicht eine Beschädigung des Daches, denn es ist keine Verschraubung notwendig. Die eingesetzten Module mit einer mikroamorphen Technologie haben die Eigenschaft, dass sie bei bewölktem Himmel und mit Verschattungen besser klarkommen als andere Modul-Typen mit kristalliner Technologie.
Strahlender Sonnenschein begleitete die Vorstellung der neuen Anlage. „Mit rund 1 900 Quadratmetern und einer Leistung von rund 150 Kilowatt Peak, ist es die bisher leistungsstärkste Dachanlage, die unter unserer Regie errichtet wurde“, erläutert Manfred Zischler, stellvertretender Geschäftsführer der infra. Sie steht auch für alle Fotovoltaikprojekte, die die infra im vergangenen Jahr ans Netz gebracht hat. Nach den Vorstellungen von Fürths Oberbürgermeister und infra-Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Thomas Jung soll bis 2021 rund ein Viertel des Fürther Gesamtstromverbrauchs selbst erzeugt werden und aus erneuerbaren Energien stammen, zurzeit liegt der Anteil bei circa zehn Prozent.
Diesen Ausbau gibt es aber nicht zum Nulltarif. Laut Zischler wird der Energiedienstleister in den nächsten zehn Jahren etwa 40 Millionen Euro in die „grüne Energieerzeugung“ für Fürth investieren. Zusammengenommen mit den beiden Freiflächenanlagen im mittelfränkischen Heilsbronn an der Bahnlinie Nürnberg-Ansbach, den neuen Dachanlagen auf den infraeigenen Heizkraftwerken in der Fronmüller und Vacher Straße und dem neuen Umspannwerk an der Vacher Straße investierte die infra 2011 fast 7,5 Millionen Euro allein in die umweltfreundliche Energieerzeugung mit Hilfe der Sonne. Etwa 1 125 Haushalte können mit dem erzeugten Solarstrom aus den neuen Anlagen versorgt werden. Gleichzeitig werden durch die Investitionen der infra insgesamt fast 1 400 Tonnen Kohlendioxid eingespart.