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Mit einem lauten Knall ging am 16. November das neue Umspannwerk der infra an der Vacher Straße ans Netz. Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und infra-Chef Dr. Hans Partheimüller sorgten per Knopfdruck dafür, dass in der neuen Anlage Spannung aufgebaut wurde und nunmehr Strom fließt. Rund acht Millionen Euro stecken in dem Neubau, der die nächsten 40 Jahre die Stromversorgung von rund 40.000 Fürtherinnen und Fürther sichern wird. Jung verwies auf die geringen Stromausfälle in Fürth: Nur durchschnittlich 4,5 Minuten waren die Fürther 2010 ohne Strom, während die Bundesbürger im Durchschnitt im letzten Jahr knapp 15 Minuten ohne elektrische Energie auskommen mussten. Alle Einrichtungen im neuen Gebäude funktionieren ferngesteuert. Über die infra-Netzleitstelle in der Leyher Straße kann jederzeit in die technischen Abläufe eingegriffen werden. Das neue Umspannwerk ist nach Ansicht des infra-Geschäftsführers Partheimüller ein wichtiger Schritt Richtung Zukunft, denn die politische Energiewende verlangt nach einem kompletten Umbau der Energieerzeugung, der ohne Qualitätsverlust organisiert werden muss. Der Strom kommt zukünftig nicht mehr aus einigen großen, sondern aus vielen kleinen Kraftwerken. Dazu sind funktionierende und intelligente Netze notwendig. Es geht darum, regenerativ erzeugte Energie genau dann zur Verfügung zustellen, wenn die Kunden sie benötigen. Immer und jederzeit. Dies erfordert modernste Schaltanlagen, intelligente Steuerungssysteme und zukunftsweisende Kommunikationsnetze.


Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und infra-Geschäftsführer Dr. Hans Partheimüller bei der Inbetriebnahme des neuen Umspannwerks.