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  Harald Haußecker
  Energiedatenmanagement

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  harald.haussecker [at] infra-fuerth.de

 
 
Photovoltaikanlagen
Diese Informationen sollen Ihnen beim Beantragen und bei der Ausführung einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage helfen, offene Fragen zu beantworten!

Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen finden Sie hier:

Was ist was?

Solarzellen: Die Solarzellen wandeln Lichtenergie direkt in Elektrische Energie um. Diese Umwandlung geschieht geräuschlos, geruchlos, umweltneutral und gefahrlos.
Solarmodule: Sind mehrere zusammengeschaltete Solarzellen inklusive Schutz gegen äußere Einflüsse (Modulrahmen, Glasscheibe,...).
Wechselrichter: Der in den Solarzellen produzierte Gleichstrom wird hier in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt. Der Wechselrichter arbeitet vollautomatisch und sehr zuverlässig.
Wo und wie kann eine Photovoltaikanlage montiert werden?

Ein optimales Dach ist südlich ausgerichtet und hat einen Neigungswinkel von 30°. Bei Abweichungen bis zu 40° (!) außerhalb der Südrichtung und +/-15° in der Neigung liegen die Minderbeträge unter 5%! Es sind also mehr Dächer geeignet als man oft denkt.
Es ist auch möglich, eine Anlage auf einem Flachdach oder auf einer Garage mittels Ständer aufzustellen bzw. in die Fassade zu integrieren.
Wichtig:

Photovoltaikanlagen ohne entsprechende technische Vorkehrungen können auf kleine scharfe Verschattungen mit überproportional hohen Ertragseinbußen reagieren.

Für die Dachfläche sollte kein Sanierungsbedarf innerhalb der nächsten 20 Jahre anstehen.
Wie wird eine Anlage beantragt?

Bevor Sie die Photovoltaikanlage montieren, müssen Sie durch die infra fürth gmbh eine Netzüberprüfung durchführen lassen. Dabei wird von der infra fürth gmbh als zuständiger Netzbetreiber überprüft, ob und wo die Stromeinspeisung erfolgen kann.

Für die Netzüberprüfung reichen Sie uns bitte das ausgefüllte Formular „Antrag zum Anschluss einer Erzeugungsanlage an das infra-Netz“ mit einem Lageplan ein. Mit dem Ergebnis der Netzprüfung erhalten Sie weitere Informationen über Maßnahmen und Nachweise, die zur Inbetriebnahme der Erzeugungsanlage notwendig sind.
Wann erfolgt die Inbetriebnahme?

Rechtzeitig vor Fertigstellung der Anlage muss durch einen bei der infra fürth gmbh eingetragenen Elektroinstallateur die Anlage mit den entsprechenden Formularen angemeldet werden. Nach Erhalt der Unterlagen erfolgt innerhalb einer Woche die Zählersetzung.
Wie wird der der eingespeiste Strom gemessen?

Je nach Art der Einspeisung (Voll- oder Überschusseinspeisung) wird von der infra ein separater Stromzähler gesetzt oder der bisherige Bezugszähler gegen einen 2-Richtungszähler ausgetauscht.
Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz müssen alle Photovoltaikbetreiber den Standort und die Leistung an die Bundesnetzagentur melden, ansonsten entfällt die Verpflichtung der infra, den Strom zu vergüten. Die Meldung muss vom Anlagenbetreiber auf der Internetseite der Bundesnetzagentur unter http://www.bundesnetzagentur.de im PV-Meldeportal erfolgen.

Wie lange wird vergütet?

Die Förderung wird 20 Jahre zuzüglich dem Jahr der Inbetriebnahme gezahlt.
Wie groß ist der Erntefaktor?

In der Region Mittelfranken erzeugen netzgekoppelte Photovoltaikanlagen pro installierter Kilowatt elektrischer Leistung im Durchschnitt jährlich etwa 940 kWh elektrische Energie.
Wie viel Platz benötigt eine 1 kWp-Anlage?

Die beanspruchte Fläche beträgt ca. 8 bis 10 m² bei kristalliner Technik und ca. 12 bis 20 m² bei Dünnschichttechnik.