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HKW Fronmüllerstraße
Das Heizkraftwerk Fronmüllerstraße 65 ist das größte der vier infra-Heizwerke. Es versorgt das gesamte Gebiet der ehemaligen William-O’Darby-Kaserne, der Kalbsiedlung sowie in der Nähe gelegene Gewerbeflächen, wie zum Beispiel das Phönix Center-Areal und das infra-Betriebsgelände, mit umweltfreundlicher Fernwärme. Um die eingesetzte Primärenergie noch effizienter auszunutzen, kommt zum 2006 eingebauten Blockheizkraftwerk (BHKW) im Laufe des Jahres 2011 ein weiteres hinzu. Das bestehende BHKW wird seit August 2011 mit Bioerdgas betrieben. Seit 21. Dezember 2011 liefert das Cadolzburger Bio-Energie-Zentrum der infra das Bioerdgas. So wird es dann möglich sein, 18 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom für etwa 5.200 Haushalte zu 100 Prozent regenerativ zu erzeugen. Gleichzeitig werden circa 18 Millionen kWh „grüne Fernwärme” produziert, der Jahresverbrauch von etwa 1.200 Haushalten. Insgesamt erreicht die infra mit dieser regenerativen KWK eine Kohlendioxideinsparung von 15.000 Tonnen jährlich. Zudem sinkt, auch durch den regenerativen Anteil des eingesetzten Brennstoffs, der Primärenergiefaktor, welcher die Energieeffizienz und den ressourcenschonenden Umgang der Energienutzung beschreibt, von 1,01 auf 0,20. Dies ist besonders interessant für Bauherren in diesem Gebiet, denn die so erzeugte Fernwärme erfüllt alle Anforderungen nach § 10 Abs. 3 des Enerneuerbare-Energien-Wärme-Gesetzes (EEWärmeG). Zusätzliche Maßnahmen wie beispielsweise ein verstärkte Dämmung sind bei der Errichtung von Neubauten nicht erforderlich, weil die Anforderungen des Gesetzes zentral im Heizwerk gebündelt erfüllt werden.

Fernwärme
HKW Fronmüllerstraße