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Bild Josef Pscheidt

 

 
 
Fernwärme

Für die Zukunft gerüstet

Die Energie-Wende kommt und Deutschland baut um. Die infra baut mit, setzt verstärkt auf den Mix unterschiedlich erzeugter, regenerativer Energien und modernisiert ihre Heizkraftwerke für 2,8 Millionen Euro.
Das Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), bei dem aus Erdgas besonders effizient Strom und Wärme erzeugt wird, ist nach Ansicht der infra-Experten eine wichtige Brücke ins Zeitalter der regenerativen Energien. Anders als bei konventionellen Großkraftwerken, welche nur die gewonnene elektrische Energie nutzen, werden hier sowohl der elektrische Strom als auch die anfallende Abwärme genutzt, somit Primärenergie und Kohlendioxid eingespart und die Umwelt geschont. Dieser Einspareffekt verstärkt sich, wenn ergänzend zum Einsatz von KWK-Anlagen anstelle von fossilen Brennstoffen noch regenerative Energien, wie zum Beispiel Bioerdgas, Verwendung finden.
Die infra fürth gmbh betreibt im Stadtgebiet 4 Heizkraftwerke, die Wohnungen, Gewerbebetriebe, Schulen, Kindergärten etc. mit Wärme zur Raumheizung und zur Bereitung von Warmwasser versorgen. Die gesamte Anschlussleistung beträgt derzeit ca. 37 MW.

Auf den Dächern der Heizwerke Fronmüllerstraße und Vacher Straße hat die infra übrigens seit Juni 2011 zusätzlich Fotovoltaikanlagen in Betrieb. Zusammen produzieren sie etwa 60.000 Kilowattstunden Strom im Jahr.

Insgesamt werden durch die Nutzung von Bioerdgas in den KWK-Anlagen der infra circa 6.300 Haushalte mit regenerativen Strom versorgt und 2.000 mit „grüner Fernwärme”.